TRIOSPHERE – Oceans Above, Stars Below

Trackliste:

01. Premonition
02. Of Tyrants
03. Oceans Above, Stars Below
04. Monster`s Ball
05. Through the Phantom Wall
06. Shorelines
07. Lightning in a Bottle
08. Encore
09. Embers
10. Orpheus Bane
11. Cadence of Chaos
12. Gjenklang

Spielzeit: 49:10 min – Genre: Melodic/Power Metal – Label: Frontiers Music – VÖ: 28.10.2026 – Page: www.thetriosphere.com

 

Wow, dass ich das noch erleben darf! Die norwegischen Power Metaller von TRIOSPHERE hatte ich auch schon längst in den ewigen Jagdgründen vermutet! Aber weit gefehlt, die Band rund um Basserin und Sängerin Ida Haukland hat mit Frontiers Music ein neues Label und mit „Oceans Above, Stars Below“ ein neues Album im Gepäck.
Das Erste Album seit 2014 wohlgemerkt!
Die Band ist übrigens personell komplett unverändert, was sehr außergewöhnlich ist für so ein langes Bestehen, seit 2006, und die lange Auszeit.
Diese wird übrigens gar nicht großartig begründet, muss man ja eigentlich auch nicht, ich vermute das einfach das Leben, spricht Familie, Job und Co vordergründig waren.
Die bisherigen Alben der Band waren schon erste Sahne, da kann man denke ich sehr gespannt sein was die Band in über 10 Jahren Pause/Songwriting so raushauen wird!

Gestartet wird bandtypisch mit der Einleitung „Premonition“. Hier gibt es nur etwas Instrumentales auf die Ohren, welches aber schon gut Stimmung erzeugt.
Beim folgenden „Of Tyrants“ geht es aber direkt ohne Umschweife so richtig zur Sache! Wie von der Kette losgelassen groovt sich die Band in einen wahren Rausch. Sängerin Ida ist auch schön aggressiv und rotzig unterwegs, ganz zum Titel passend. Im Chorus gibt es dann den passenden Schuss Melodic und fertig ist ein toller Opener der direkt Lust auf mehr macht!
Es folgt der Titeltrack „Oceans Above, Stars Below“ der nicht ganz so brachial wie der Vorgänger zu Werke geht, sondern es wesentlich melodischer angeht. Ein toller, absolut würdiger Titeltrack!
Auch „Monster`s Ball“ reiht sich gut in das bisher gehörte ein, wobei die beiden Vorgänger etwas mehr Hitpotential hatten.
Genau in das Schema passen dann die beiden anschließenden Tracks „Through the Pantom Wall“ und „Shorelines“ vollkommen rein!
Erstgenannte Nummer hat eine schöne Härte in der Bridge und den Refrains kommt aber ansonsten etwas verträumter aus den Boxen, die Videosingle „Shorelines“ ist dann eher etwas ruhiger gehalten und fällt eher in die Kategorie Powerballade.
Im Anschluss geht es mit „Lightning in a Bottle“ ordentlich schwermetallisch weiter bevor wir mit „Encore“ die Ballade des Albums haben.
Im letzten Drittel lässt man nicht großartig nach, sondern zimmert uns noch einige ordentliche Tracks um die Ohren.
Da hätten wir z.B. noch „Embers“ und „Orpheus Bane“ welche mit absoluten Ohrwurmrefrains ausgestattet sind.
Nachdem verklingen des wieder instrumentalen Outros „Gjenklang“ lehnt man sich entspannt zurück und dankt dem Metal Gott das diese tolle Truppe wieder zurück ist, denn dieses Comeback ist absolut gelungen!

Und somit sollte auch mein Fazit relativ klar sein, toll das die Jungs rund um Basserin Ida Haukland wieder am Start sind und mit „Oceans Above, Stars Below“ so ein starkes Comeback Album mitbringen.
Man merkt dem Album die lange Songwritingzeit an und auch wenn nicht jeder Song gleichermaßen gut zündet, ist das gesamte Album doch ein absolutes Highlight des female fronted Melodic/Power Metal Genre, welches auch mit einigen Prog Einflüssen daherkommt.
Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen für das Album, dann erschließt sich die Schönheit der einzelnen Songs!
Starke 9 Punkt, mit der klare Kaufempfehlung für die genannten Zielgruppen gibt es da in Summe von mir!

Julian

 

 

 

TRIOSPHERE – The Heart Of The Matter

Band: Triosphere
Album: The Heart of the Matter
Spielzeit: 54:29 min
Stilrichtung: Melodic/Power Metal
Plattenfirma:  AFM Records
Veröffentlichung: 07.11.2014
Homepage: www.thetriosphere.com

Die ersten beiden Alben der Norweger TRIOSPHERE „Onwards“ und „The Road Less Travelled“ kamen bei Presse und Fans recht gut an, das neue Album „The Heart of the Matter“ dauerte aber ein bisschen bis wir es nun bald endlich in den Händen halten können. Grund dafür war das die Sängerin und Bassistin Ida Haukland andere musikalische Verpflichtungen hatte und ordentlich auf Tour war. Sie ist ja zum Beispiel auch Teil des Bandprojekte EPYSODE von Tom S. Englund.
Nun gilt die volle Konzentration aber wieder TRIOSPHERE und das ist gut so!
Erneut wird uns ein gekonnte Mixtur zwischen Melodic und Power Metal präsentiert, welches den Fans der Band bestimmt gefallen wird. Ich war auf jeden Fall sehr gespannt auf den neuen Diskus und so starten wir mit voller Vorfreude den ersten Track „My Fortress“. Dieser kommt nach einer kleinen Einleitung recht kraftvoll mit recht thrashigen Riffs aus den Boxen und schon nach kurzem ertönt der wie immer starke Gesang von Ida. Garniert wird der Midtemposong dann mit einem Ohrwurmchorus der sich aber mal so richtig gewaschen hat. Geht direkt ins Ohr und bleibt dort auf ewig haften!
Noch eine Spur eingängiger ist man dann beim anschließenden „Steal away the Light“ unterwegs. Zwei so Brecher zu Beginn da kann das Album ja nur gut werden, oder?
Zumindestens kommen die nächsten Tracks „The Sentinel“, die Halbballade „Breathless“ und „Departure“ ähnlich stark daher und halten den Zuhörer sehr gut bei der Stange. Bis jetzt kann man auf jeden Fall eine gewaltige Steigerung im Vergleich zum letzten, schon sehr ordentlichen, Album „The Road Less Travelled“ erkennen.
Und diese Steigerung findet dann beim nächsten Song „The „Heart‘s Dominion“ seinen bisherigen Höhepunkt. Hier ist eigentlich alles enthalten was einen guten Song ausmacht. Epische Stellen, die notwendige Härte aber auch viel Melodic um das Ganze zu einem richtigen Ohrwurm zu machen, einfach eine geile Nummer!
Und TRIOSPHERE schaffen es auch im Anschluss den Hörer zu fesseln, von Ermüdungserscheinungen keine Spur, herausragen tun im weiteren Verlauf dabei ganz klar „As I call“, „The Sphere“ sowie „Storyteller“ . Aber auch die anderen Tracks sind nicht von schlechten Eltern und runden ein mehr als überzeugendes neues TRIOSPHERE Werk gekonnt ab.

Anspieltipps:

Mit “My Fortress”, “Steal away the Light”, “The Sentinel”, Heart’s Dominion” sowie “As I call” liegt ihr hier goldrichtig.

Fazit :

Ich erwähnte es schon, im Vergleich zum letzten Album kann man auf dem neuen Werk “The Heart of the Matter” eine glasklare Steigerung erkennen! Alles wirkt ein bisschen runder, homogener und mit “The Heart’s Dominion” hat man einen absoluten Ohrwurm im Gepäck der mit Sicherheit zu einer der Livetracks der Band werden wird, da bin ich mir sehr sicher.
Fans der Band sowie von female fronted Power Metal können hier absolut bedenkenlos zugreifen, geile Scheibe mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

WERTUNG:


Trackliste:

01. My Fortress
02. Steal away the Light
03. The Sentinel
04. Breathless
05. Departure
06. The Heart‘s Dominion
07. As I call
08. Relentless
09. The Sphere
10. Remedy
11. Storyteller
12. Virgin Ground

Julian