AXEL RUDI PELL – Ghost Town

Trackliste:

01.The Regicide (Intro)
02. Guillotine Walk
03. Breaking Seals (feat. Udo Dirkschneider)
04. Ghost Town
05. Holy Water
06. The Enemy Within
07. Hurricane
08. Sanity
09. Towards the Shore
10. Steps of Stone
11. Higher Call

Spielzeit: 55:54 min – Genre: Melodic Rock/Metal – Label: Steamhammer – VÖ: 20.03.2026 – Page: www.axel-rudi-pell.de

 

Wie immer alle knapp 2 Jahre beehrt uns der deutsche Gitarro AXEL RUDI PELL mit seiner seit Jahren beständigen Bandmannschaft mit einem neuen Studioalbum. Das ist auch dieses Mal so und in seiner über 35-jährigen Bandkarriere ist dies nun schon sein 22. Studioalbum! Das soll mal einer nachmachen.
Fans des Bochumer wissen natürlich ganz genau was sie auf dem neuen Album zu erwarten haben, und Überraschung, daran hat sich auch auf dem neusten Diskus nicht viel geändert!
Obwohl beim Hören der neuen Songs entdeckt man dann doch die ein oder andere Überraschung und die Größte liest man schon in der Trackliste. Ein Novum gleich in der AXEL RUDI PELL Bandgeschichte gibt es einen Gastsänger, der sich bei einem Song mit Stammsänger Johnny Gioeli die Ehre gibt. Kein geringerer als der German Metal Tank Udo Dirkschneider, der ja wohl niemanden unserer Leser mehr großartig vorgestellt werden muss, tritt hier in gewaltiger Erscheinung.
Na, wenn das mal nix ist?

Bandtypisch beginnt das Album wie immer mit dem atmosphärischen Intro „The Regicide“. Anschließend folgt die Videosingle „Guillotine Walk“ die nicht umsonst diesen Status hat und sofort als eines der Albumhighlights feststeht. Ein toller Aufbau, unglaublich guter Gesang und ein paar „The Masquerade Ball“ Einflüsse sind hier klar herauszuhören.
Danach gibt es bei „Breaking Seals“ den mit Spannung erwarteten Gastgesang von Udo Dirkschneider zu hören. Und ja dieses Duett macht absolut Sinn, passt perfekt zum straighten Rocker und wertet die Nummer absolut auf. Klasse Song mit einem beeindruckenden Gesangs Duett mit tollen Kontrasten!
Der Titelsong „Ghost Town“ hat ordentlich Dampf und kann ähnlich wie der Opener komplett überzeugen. Mit den sanft eingesetzten Keys klingt das Ganze schön voll und kompakt.
Nach dem recht klassischen ARP-Song „Holy Water“ gibt es dann drei, nur unterbrochen vom schnellen „Hurricane“, eher Balladen lastige Stücke zu bestaunen.
„The Enemy Within“ hat ein paar schöne Folk Einflüsse abbekommen sowie einen satten Groove, „Sanity“ ist schön erdig mit einem Mördergroove und geilen Bassläufen und „Towards the Shore“ ist dann eine sehr klassische ARP-Ballade geworden, die wir ähnlich schon x-Mal vom Meister gehört haben. Aber trotzdem immer wieder geil zu sehen das er solche Highlights einfach aus dem Ärmel schüttelt!
Der vorletzte Song „Steps of Stone“ reiht sich nahtlos in die bisherigen Highlights ein und verbindet so schön und auf ARP Weise Melodic Rock mit klassischem Metal.
Das abschließende „Higher Call“ ist dann eine klare Verbeugung zum Meisterwerk „The Masquerade Ball“ wo ARP-Jünger in Seeliger Erinnerung schwelgen werden, sehr geil!

Wenn man auf meine Lobesworte sowie die Top Benotung schaut dürfte der ein oder andere mir nun Fanboy Allüren vorwerfen. Ja ich bin Fan, aber auch so muss man klar festhalten das „Ghost Town“ eines der besten ARP-Werke der letzten Jahre ist! Und da auch schon die letzten Alben für mich fast rund waren, gibt es hier auch fast die Top Note.
Eine klare 10 wäre es für mich gewesen, wenn man mehr solcher Hommagen an das Götteralbum „The Masquerade Ball“ an Bord hätte, aber auch so gibt es hier massig Highlights zu bestaunen die jedem Band und Genrefan auf jeden Fall sofort zusagen sollte!
Und ja es gibt diese kleinen Unterschiede und Änderungen, die aber nicht jedem direkt auffallen werden, für Leute, die das Album nur so nebenher hören ist es nur ein weiteres ARP-Album was wie immer klingt, man muss einfach genauer hinhören.
Ein klarer Kandidat für die Topliste in diesem Jahr und das Ohne Wenn und Aber!

Julian

 

 

 

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2 Antworten zu AXEL RUDI PELL – Ghost Town

  1. Anonym sagt:

    Hilfreiches Review, aber zu viele Rechtschreibfehler…

  2. julian sagt:

    Danke für das Lob zur Rezi, trotz Korrekturlesen können leider nach wie vor Fehler übersehen werden (ist ja menschlich), hab jetzt aber nochmal einiges korrigiert!

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