LIGHTNING STRIKES – The King is victorious

Trackliste:

01. Fear of Unknown
02. Voices in my Head
03. Clash of Battalions
04. The King is Victorious
05. Aim and Shoot
06. Lucid Dreams
07. New Beginning
08. Masquerade Suite (Instrumental

 

 

Spielzeit: 41:56 min – Genre: Heavy Metal – Label: Rubikon – VÖ: 18.02.2026 – Page: www.facebook.com/lightningstrikesrocks

 

2016 kam mir eine Band mit ihrer neuen CD auf den Tisch, die super klang, recht ordentlich tönte, schon lange existierten und dann wieder verschwanden. Die Rede ist von der US Band LIGHTNING STRIKES, die 1985 durch Schlagzeuger Karpis Maksudian gegründet nur eine Single veröffentlichten und dann für 30 Jahre in der Versenkungen verschwanden um 2016 mit ihren selbstbetitelten Album wieder zurück zu kehren. Danach wurde es wieder ruhig um die Band und jetzt urplötzlich erscheint das zweite Album „The King is victorious“. Wahnsinn, da scheint man das ganze Bandprojekt nur als Hobby zu betreiben. Aber auch das ist ja nicht verwerflich, wer es kann!
Auf jeden Fall hat der gute Karpis neue Bandmitglieder um sich gescharrt nämlich US Basser Barry Sparks, der schon bei MSG oder YNGWIE MALMSTEEN in die Saiten griff, den japanischen Gitarristen Norifumi Shima sowie den argentinischen Sänger Mariano Gardella, dieser ersetzt Tony Martin. Vom letzten Album übrig geblieben ist Keyboarder Derek Sherinian (SONS OF APOLLO).
Beim Titelstück, Video unten, sind noch viele Gastgitarristen am Werke sowie das Moskauer Symphony Orchester. Hier wurden also keine Kosten und Mühe gescheut!

Was bekommen wir nun auf dem neuen Album geboten? Klassischer Heavy Metal der auch immer mal wieder in die US Ecke abdriftet.
Als Opener erklingt die erste Videosingle „Fear of Unknown“. Nach einer kurzen Cinematic Einleitung geht die knapp 7-minütige Nummer mit einem satten Groove zu Werke. Der neue Sänger Mariano setzt direkt eine erste Duftmarke und überzeugt sofort! Eine absolute Perle das kann man direkt sagen und ich bin gespannt, was der Junge noch so draufhat und ob wir ihn bald in anderen Bands noch hören werden, bislang ja ein sehr unbeschriebenes Blatt!
Der Song ist auch schon mal ein erster Fingerzeig was uns hier erwartet und ist für einen Opener gut gewählt, geht direkt gut in die Gehörgänge das Teil. Auch wenn es am Ende vielleicht etwas instrumental ausufernd wird.
Das folgende „Voices in my Head” ist dann eher ein straighter Rocker, der nichts von der epischen Eleganz des Openers hat. Geht auf jeden Fall gut nach vorne der Track!
„Clash of Battalions“ groovt dann wieder recht episch aus den Boxen, hat aber nicht ganz die Klasse des tollen Openers.
Und dann kommt der Titeltrack „The King is Victorious“ mit über 9 Minuten Spielzeit bei denen aus der Epic Ecke aber mal alles herausgeholt wird. Hier kommt dann auch ziemlich eindrucksvoll das Moskauer Symphony Orchester zum Einsatz.
Eine geile Nummer, mit der das Bandprojekt auf jeden Fall einen Alltime Klassiker abgeliefert hat. Zwar wird es zum Schluss instrumental auch wieder sehr ausufernd, was etwas künstlich die Spielzeit verlängert, aber das muss auch etwas bei der epischen Machart sein!
Danach gibt es dann, etwas zum Durchschnaufen, das erdige „Aim and Shoot“ welches aber eher guter Standardmetal ist.
„Lucid Dreams“ ist dann wieder ein kleines Highlight und irgendwie gefällt mir die Truppe einfach am besten, wenn sie, so wie hier auch, eher etwas epischer unterwegs ist.
Der letzte richtige Track „New Beginning“ ist dann auch wieder eher guter Standard und mit dem Instrumental „Masquerade Suite“ geht ein Album zu Ende was ein paar echte Highlights zu bieten hat, wo man aber das Gefühl hat da wäre noch mehr möglich gewesen!

Anschließend an meinen letzten Satz muss man hier noch festhalten das es instrumental und vor allem auch gesanglich hier wenig zu meckern gibt! Die Songhighlights zeigen was hier möglich ist, aber es gibt leider insgesamt zu viel Standard auf dem Album und manchmal ist man auch instrumental zu ausladend unterwegs und verliert etwas den Fokus.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum ist man hier auf jeden Fall wesentlich epischer unterwegs.
Somit bleibt unter dem Strich eine gerade noch starke Benotung übrig, aber das auch nur aufgrund der sehr überzeugenden Highlight Tracks!

Julian

 

 

 

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