VELVETEEN QUEEN – A Greater Good

Trackliste:

01. To Far Gone
02. The Greater Good
03. Talk Or Walk
04. Adrenaline
05. Can’t Go Back In Time
06. Chans
07. It Ain’t Over
08. Liar
09. Best Of The Best
10. Sorry
11. Try (To Believe Me)

Spielzeit: 41:38 min – Genre: Hard Rock – Label: Silver Lining Music – VÖ: 18.09.2026 – Page: www.facebook.com/velveteenqueen.gbg

 

Im Jahr 2024 zogen vier wilde und blutjunge Schweden raus in die Welt um diese mit ihrer Wildheit zu erobern. Das Ergebnis aus diesem Unterfangen hört auf den Titel „Consequence Of The City“ und besteht aus reinem Adrenalinschwangerem Hard Rock der nur so vor Energie sprüht. Jetzt zwei Jahre später will die Truppe mit einem Mann mehr noch einen Nachlegen, ob der leichter bekömmlich ist oder nicht wird sich in den kommenden ca. 41 Minuten zeigen.

Zum wilden fünfer gehören Samuel Nilsson am Mikro und Tasteninstrumenten, Lukas Axx und Noah Mårdh an den Gitarren, dem Neuzugang Vilmer Fall an Bass und Isac Borg an den Drums. Samuels Stimme befindet sich in einer Wohlfühlzonen Tonlage die weder zu tief, rau oder hoch ist, sondern genau richtig für Hard Rock. Die Gitarren sorgen für die korrekte Härte und jagen Riff um Riff aus den Lautsprechern. Der Bass wummert sich lauschig durch die Songs und die Drums werden mit Gewalt verdroschen. Die Produktion klingt trockener als der Wüstensand.

War der Sound von VELVETEEN QUEEN auf deren Debütalbum noch wild, ungestüm und auf Steroiden, so hat sich einiges bei der Band getan. Die Truppe geht es auf „A Greater Good“ nicht mehr so brachial an wie vor zwei Jahren. Vielmehr haben die Schweden die Wildheit zugunsten klassischer Elemente zurückgefahren. Zum Hard Rock kommt jetzt noch eine feine aber immer über den Songs schwebende Classic Rock Note hinzu. Wenn das Piano ins Spiel kommt, kommt noch Rock N Roll Feeling auf, egal ob jetzt Classic oder Rock N Roll im Spiel ist, es wertet das Album ganz klar auf ohne dabei deplatziert zu wirken. Es sind jetzt keine Melodic Happen zu erwarten, aber attraktiv ist das Album auf jeden Fall.

Vergleichen kann man mit härteren MÄRVEL, QUIREBOYS und AEROSMITH und zack schon ist der Stil auf „A Greater Good“ fertig beschrieben.

„To Far Gone“ ein flotter und gekonnter Einstieg ins Album, „The Greater Good“ fängt sehr soft an und mausert sich dann zu einem Classic Rocker mit Piano und Pfiff. „Talk Or Walk“ ein Rocker der alles im Weg Stehende umhaut, „Adrenaline“ ein cooler Rocker und Highlight. „Can’t Go Back In Time“ ein echtes Schmankerl was die Jungs hier präsentieren, „Chans“ eine Ballade mit Akustikklampfe. „It Ain’t Over“ ein geiler Classic Rocker mit Ambitionen für eine der vorderen Chartplätze, „Liar“ hier kommen ein wenig mehr Steroide zum Einsatz. „Best Of The Best“ man könnte meinen die Boys wurden aus den späten 70er Jahren in die Gegenwart gebeamt, „Sorry“ eine zweite Ballade, „Try (To Believe Me)“ ein Classic Rocker mit Rock N Roll Genen und schrägem Refrain.

Balle