MOONLIGHT HAZE – Lunaris

Band: Moonlight Haze
Album: Lunaris
Spielzeit: 53:12 min
Stilrichtung: Power Symphonic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 12.06.2020
Homepage: www.facebook.com/Moonlighthazeband

Fast genau 1 Jahr nach dem Debütalbum „De Rerum Natura“ präsentieren uns die italienischen Symphonic Metaller rund um die Ex TEMPERANCE Frontfrau Chiara Tricarico ihr zweites Album mit dem Titel „Lunaris“.
Erneut ist man in dem musikalischen Fahrwasser des starken Debüts unterwegs. Dieses Mal reichert man den Sound noch mit ordentlich Folk an, was ich glaube eine gute Kombi sein könnte.
Halten wir uns daher nicht mit langen Vorreden auf, sondern widmen uns direkt dem Albumopener „Till the End“. Dieser beginnt recht poppig und mit ordentlich Keyboardunterstützung. Daran muss man sich auf jeden Fall erstmal etwas gewöhnen! Aber der Song an sich reißt einen direkt mit und bleibt natürlich wunderbar gleich im Ohr haften. So muss das direkt zu Beginn sein!
Nicht ganz so cheesig geht es dann beim anschließenden „The Rabbit of the Moon“ zur Sache, hier klingt das Ganze wesentlich mehr nach Symphonic Metal als beim Opener. Ein toller Song!
Es folgt der Titelsong „Lunaris“ wo man zum ersten Mal so richtig mit den Folkelementen spielt. Hier spielt man seine Stärken auf jeden Fall voll aus und würzt diese noch mit einer neuen, sehr angenehmen Folknote.
Das eingeschlagene Qulitätsniveau bleibt dann auch in der Folge sehr hoch!
Egal ob „Under your Spell“, „Enigma“ (auf italienisch gesungen) oder „Wish upon a Scar“ (mit einem etwas andern Gesangsstil und nicht so viel Pop). Hier ist alles absolut gelungen und kann bedenkenlos konsumiert werden.
„The Dangerous Art of Overthinking“ leitet dann den letzten Teil der Scheibe ein und will nicht so recht zum bisherigen Songgefüge passen! Hier haben wir Growls und sehr progressives Songwriting was irgendwie nicht so ganz passt, sorry!
Danach passt es aber wieder wesentlich besser, auch wenn man insgesamt nicht mehr ganz an die Qualität des ersten Teils herankommt.
Am Ehesten überzeugen kann man noch beim folkigen „Of Birth and Death“ sowie dem epischen und überlangen „Nameless City“ welches einen starken Cinematic Touch hat.
Zum Abschluss gibt es dann noch die englische Version des schon bekannten „Enigma“ welches einen schönen Vergleich ermöglicht.

Anspieltipps:

„The Rabbit of the Moon“, „Lunaris“, „Under your Spell“, „Wish upon a Scar“ und „Nameless City“

Fazit :

Im Vergleich zum Debütalbum drehen MOONLIGHT HAZE hier ganz kräftig an der Härtespirale. Leider aber etwas zu viel in die Richtung nach unten, was dem Ganzen einen starken Pop Touch gibt. Die Folkelemente sind dazu im Gegensatz sehr gut gesetzt und machen die Scheibe echt interessant.
Insgesamt haben wir hier nach wie vor ein überzeugendes, starkes Album, aber an das Debüt kommt man hier nicht ganz ran!
Beim nächsten Mal bitte wieder etwas mehr Heavyness!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Till the End
02. The Rabbit of the Moon
03. Lunaris
04. Under your Spell
05. Enigma
06. Wish upon a Scar
07. The Dangerous Art of Overthinking
08. Without You
09. Of Birth and Death
10. Nameless City
11. Enigma (English Version)

Video zu „The Rabbit of the Moon“:

Julian

MOONLIGHT HAZE – De Rerum Natura

Band: Moonlight Haze
Album: De Rerum Natura
Spielzeit: 50:31 min
Stilrichtung: Power Symphonic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 21.06.2019
Homepage: www.facebook.com/Moonlighthazeband

Die italienische Power Symphonic Metalband MOONLIGHT HAZE gründete sich aus ehemaligen Mitgliedern von TEMPERANCE, ELVENKING und SOUND STORM erst 2018 und warten ein Jahr später nun mit ihrem Debütalbum „De Rerum Natura“ auf.
Auf diesem möchte man dem geneigten Fan mit einer Mischung aus Power, Melodic und Symphonic Metal begeistern der von der stimmgewaltigen Frontfrau Chiara Tricarico und deren männlichen Mitmusikern uns nun näher gebracht wird!
Der Opener „To the Moon and Back“ legt auf jeden Fall schon mal ordentlich bombastisch und symphonisch los.
Ausgestattet mit einem prächtigen Ohrwurmchorus bahnt sich die Nummer relativ schnell ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt dort lange haften, so gefällt uns das doch direkt mal! : )
Das flotte „Ad Astra“ landet dann ebenfalls direkt auf unserer Hitliste wie auch das folgende „Odi Et Arno“ welches zwar etwas Anlauf benötigt aber dann im Chorus um so mehr zündet!
Und um das Quartett zur vervollständigen landet dann auch melodische „The Butterfly Effect“ auf der schon angesprochenen Liste.
Was die Jungs und das Mädel hier an Songwritinggespür bei den ersten paar Songs an den Tag legen ist wirklich aller erste Sahne! Bin sehr gespannt wie es weitergeht und ob man das starke Niveau halten kann!
Nun ja nicht ganz würde ich sagen…“Dark Corners of Myself“ geht zwar auch, nach etwas Anlaufschwierigkeiten, in eine ähnlich starke Richtung und „A Restless Mind“ ist noch ein waschechter Hit, aber ansonsten schafft man es leider nicht an die absolute Sahnevorstellung der ersten Hälfte anzuknüpfen.
Ein bisschen geht einem also die Puste aus, aufgrund der ersten Knallerhälfte ist das Debüt der Band insgesamt aber noch absolut im grünen Bereich!

Anspieltipps:

„To the Moon and Back“, „Ad Astra“, „Odi Et Arno“, „The Butterfly Effect“ und „A Restless Mind“.

Fazit :

Für Symphonic Metal Freaks stellt die Band MOONLIGHT HAZE auf jeden Fall mal etwas frischen Wind im Genres dar und mit dem Erwerb des Debüts macht man auf jeden Fall nicht so viel falsch!
Zwar schafft es die Band, wie schon gesagt, nicht ganz das erstklassige Niveau des Beginns bis zum Schluss zu halten, aber ansonsten muss man festhalten ist dieses Debüts eine der besseren Symphonic Metalscheiben der letzten Zeit!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. To the Moon and Back
02. Ad Astra
03. Odi Et Amo
04. The Butterfly Effect
05. Time
06. Dark Corners of Myself
07. A Restless Mind
08. Deceiver
09. A Shelter from the Storm
10. Goddess

Julian