HAMMER KING – Make Metal Royal Again

Trackliste:

01. King for a Day
02. Make Metal Royal Again
03. Schlaf Kaiser Schlaf feat. Steffi Stuber
04. Hammerschlacht
05. For Crown and Kingdom
06. Kneel before the Throne
07. Major Domus
08. Hoheitsgebiet
09. Hell Awaits the King
10. The Last Kingdom

 

Spielzeit: 46:38 min – Genre: Power Metal – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 15.08.2025 – Page: www.facebook.com/thehammerking

 

Die deutschen Power Metaller von HAMMER KING waren auch schon einige Male hier bei uns zu Gast. Nun wieder mit ihrem neuen Album „Make Metal Royal Again“. Der Albumtitel und auch die Songliste verraten es schon, die Band hat ihren eigenen Stil und auch Humor, das bleibt auch nach wie vor so. Das polarisiert und entweder man mag die Band oder eben nicht! Ich gehöre definitiv zu ersteren Fraktion, noch dazu ist Band Mastermind Titan Vox nicht weit von mir entfernt wohnhaft, Lokalpatriotismus also : )
Der Erfolg gibt der Band aber recht, platzierten sich die beiden letzten Alben doch auf einen starken 16. und 17. Chartplatz.
Auch Konzerte der Band sind immer ein tolles Erlebnis, zelebriert die Band doch das, was sie auf Platte zeigen komplett inklusive Atmosphäre und entsprechendem Background.
Zwei Neuerung gibt es mit dem neuen Album, zuerst einmal gibt es mit Ivo Shandor einen neuen Schlagzeuger und mit Reaper Entertainment ein neues Label. Beim alten Label Napalm Records ist man vielleicht in der Masse etwas untergegangen, da finde ich das neue Label passender irgendwie, eine starke Verpflichtung auf jeden Fall!

So, los geht die wilde Fahrt mit dem Albumopener „King for a Day“ wo uns erstmal ein amtlicher, erdiger Groove erwartet. Eine brachiale Nummer die man vielleicht nicht direkt von den Jungs so erwartet hätte! Aber keine Sorge die typische HAM-MER KING Melodic kommt nicht zu kurz und begegnet uns schon nach Kurzem. Ein toller Opener auf jeden Fall mit mehrstimmigen Chören der direkt zeigt die Jungs haben richtig Bock!
Der Titeltrack folgt als Nächstes, und hier fährt man härtetechnisch etwas zurück, ist aber nicht unwesentlich unmelodischer unterwegs als zuvor. Eigentlich ein typi-scher HAMMER KING Track und zurecht der Titelsong.
Und auch der nächste Song „Schlaf Kaiser Schlaf“ ist so typisch für die Band. Deutsche Sprache, der typische Humor der Band und als Growlunterstützung Steffi Stuber. Musikalisch angelehnt natürlich an „Bruder Jacob“. Entweder man skipt das Stück oder man feiert es, etwas dazwischen wird es nicht geben!
Mit „Hammerschlacht“ folgt das nächste komplett deutschsprachige Stück, welches aber nicht so gut reinläuft wie sein Vorgänger.
Anschließend gibt es im Mittelteil wieder englisches Liedgut auf die Ohren. Hier sind die Brecher „Kneel before the Throne” und “Hoheitsgebiet” sowie das stamp-fende “Major Domus” die klaren Gewinner.
Mit fetten Hintergrundchören und einer klasse Hookline kann dann “Hell Awaits the King” noch überzeugen bevor mit dem überlangen “The Last Kingdom” ein ordentli-cher Schlusspunkt unter das neue Album gesetzt wird.

Der geneigte Fan wird beim neuen HAMMER KING Album nach wie vor Jubelstür-me anstimmen und diejenigen die die Band noch nie gemocht haben, werden auch weiterhin mit der Nase rümpfen.
Somit hat die Band eigentlich wieder alles richtig gemacht und präsentiert ein or-dentliches Power Metalwerk, welches mit einer fetten Produktion und der ein oder anderen musikalischen Überraschung aufwarten kann!
Klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe also!

Julian

 

 

 

HAMMER KING – Hammer King

Band: Hammer King
Album: Hammer King
Spielzeit: 45:43 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 11.06.2021
Homepage: www.facebook.com/thehammerking

Gut, ich gebe mir gar nicht die Mühe, zu versuchen, diese Rezension in einem seriösen Ton zu schreiben, es ist einfach zu geil. HAMMER KING aus Kaiserslautern haben seit 2015 drei Alben veröffentlicht, unter anderem “Kingdom Of The Hammer King” und “King Is Rising”. Die sind prall gefüllt mit truen Power-Metal-Songs wie “Kingdom Of The Hammer King”, “I Am The King”, “I Am The Hammer King”, “We Are The Hammer”, “Glory To The Hammer King”, “King Is Rising”, “For God And The King”, “Kingbrother”, “The Hammer Is The King”, “Viva La King”, “The King Is A Deadly Machine”, “7 Days And 7 Kings” und “Where The Hammer Hangs”. Und seit neustem ist Album Nr. 4, “Hammer King”, auf dem Markt, mit zehn neuen True-Power-Metal-Hymnen wie “Baptized By The Hammer”, “Hammerschlag”, “We Are The Kingdom”, “In The Name Of The Hammer” und “King Of Kings”, die Texte wie “The Glory, the Hammer, the King! To live in the name of the Hammer, to die in the name of the King” beinhalten.
Klingt lustig, ist aber eigentlich ziemlich seriös, angefangen schon bei der Produktion, die schlichtweg der Hammer ist. Von der knallend-klar-druckvollen Rhythmusfraktion über die sauberen Vocals und Backing Vocals und die voll-definierten Gitarren stimmt hier alles und wird von kompletten Profis wie ex-ROSS-THE-BOSS-Sänger Titan Fox V (großartige Stimme, starke Leistung) und ex-SALTATIO-MORTIS-Drummer Dolph A. Macallan bestens genutzt. Gino Wilde an der Lead-Gitarre und Gladius Thundersword (!) am Bass, sollte man auch lobend erwähnen. Zudem Gastauftritte von TANKARDs Gerre, EPICAs Isaac und WARKINGs The Crusader.
Stilistisch liegt die Vermutung nahe, dass beim ein oder anderen Mitglied von HAMMER KING auch das ein oder andere SAXON- oder HAMMERFALL-Poster in der Kammer Hing, die wohl am offensichtlichsten geeigneten Bands für die “Für Fans von”-Rubrik.
Okay, textlich ist HAMMER KINGs “Hammer King” praktisch mit der heftig reduzierten Gratis-Demo der MANOWAR-Schreibmaschine verfasst worden, musikalisch ist die Platte allerdings seriöser truer Power Metal ohne Keyboards, ohne Orchestergeschwulste, ohne kitschigen Pathos und ohne eine Balladenversion von “Stille Nacht”. Tatsächlich ist man hier nicht nur ernstzunehmend, sondern innerhalb des Genres auch sehr kurzweilig unterwegs, hält sich zwar jederzeit innerhalb der Stil-Grenzen auf, setzt die gegebenen Mittel aber über die Dreiviertelstunde durchgängig unterhaltsam um. Klar, alle klassischen Zutaten sind vorhanden, aber die Riffs machen Spaß, die Höy-Warriorgang-Shouts sind druckvoll und um so manche der Melodien würden HAMMERFALL HAMMER KING beneiden. Innovation bleibt aus, war aber auch hörbar nicht der Anspruch der Band an sich selbst und sollte auch nicht der der Hörerschaft sein.

Fazit:
Nein, “Hammer King” ist musikalisch einfach äußerst gut gemachter True Power Metal ohne Macken, fett produziert, bestens gespielt und gesungen und qualitativ ohne Frage ein Genrebeitrag mit absoluter Existenzberechtigung, der jedem Fan der anderen Größen in dem Business exakt das präsentiert, was er sich wünscht. Freuen wir uns auf HAMMER KINGs nächsten Release “The King’s Hammer” mit zukünftigen True-Metal-Hymnen wie “The Hammer King’s Hammer”, “2 King 2 Hammering”, „Hammer Smashed King“ “Big King With Extra Hammer”, “Kingsize Hammer”, “Half Hammer, Half King” und “King of the Party: Let’s Get Hammered”.

Anspieltipps:
„Atlantis (Epilogue)“, „King Of Kings“, „Awaken The Thunder“ und „In The Name Of The Hammer

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Awaken The Thunder
02. Baptized By The Hammer
03. Onward To Victory
04. Hammerschlag
05. Atlantis (Epilogue)
06. We Are The Kingdom
07. Into The Storm
08. Ashes To Ashes
09. In The Name Of The Hammer
10. King Of Kings
11. Holy (Outro)

Jannis