CONFESS – Metalmorphosis

Trackliste:

01. Colorvision
02. The Warriors
03. Wicked Temptations
04. Metalmorphosis
05. Beat Of My Heart
06. Pursuit Of The Jenny Haniver
07. The Other Side
08. Running To My Death
09. Plague Of Steel
10. Silvermalen

 

Spielzeit: 43:32 min – Genre: Sleaze Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 15.05.2026 – Page: www.facebook.com/confessofsweden

 

CONFESS melden sich mit ihrem vierten Album zurück, keines war schlecht, das dritte überflügelte die ersten Beiden und konnte Full House abräumen. Mittlerweile sind die Schweden bei Frontiers Music untergekommen und werden damit sicherlich einen Bekanntheitsschub bekommen. Vor Album #3 waren CONFESS so etwas wie der Geheimtipp im Sleaze Rock Genre, dies änderte sich mit ihrem dritten Album bestimmt und jetzt mit Frontiers Music im Rücken könnte ein weltweiter Durchbruch gelingen. Schade ist nur das die erste EP und beiden Alben so gut wie nicht mehr aufzutreiben sind, außer natürlich auf den Streaming Plattformen, mit dem Nachteil was man sich da anhört gehört einem nicht.

Zur aktuellen Besetzung von CONFESS gehören Sänger John Elliot, die Gitarristen Ludwig Nordlander und Asser Hakala, Bassist Lucky und die Drummachine Samuel Samael. Johns Stimme hat den selben Ausdruck wie auch schon zu Anfangstagen, mit ein wenig Verbesserung, da sie jetzt variabler erscheint. Er kann von sanft über dreckig bis hin zu rau, und bedient diese Palette je nach Bedarf. Seit den ersten Album hat er nicht viel aber er hat dazu gelernt und dies steht den Songs sehr gut. Die Gitarren sorgen immer noch für ein Riffgewitter nach dem Anderen. Der Bass kann auch für Dampf sorgen und die Drums treiben alles vor sich her. Die Keyboards unterstützen den Rest der Band mit ihren dezenten Einlagen. Die Produktion ist dynamisch, gelungen und lässt nichts vermissen.

CONFESS machen auch auf „Metalmorphosis“ das was sie können, sie rocken bis der Arzt kommt. Dabei gibt es gewaltig auf die Lauscher, rotzfrech, vorlaut und mit ihrem schwedischen Augenzwinkern geht es voll nach vorne. Haben die Jungs dabei etwas ausgelassen oder vergessen? Nein, sie haben nichts übersehen, sie rocken so wie man es seit dem Debütalbum „Jail“ von ihnen gewohnt ist, und das keinen Deut schlechter. CONFESS sind wie ein guter Whisky, mit jedem Album steigt die Reife und das können wird immer raffinierter, wenn diese Entwicklung so weiter geht steht einem weltweiten Erfolg nichts mehr im Weg. Der Titel ist leicht irreführend, in den Metal driften sie nicht ab, versuchen sich aber an Riffsalven die an Metal erinnern. Selbst wenn es mal metalisch wird, wird es nicht zu hart, sondern bleibt im gewohnten Sleaze Rock mit einer kleinen Metal Note.

CONFESS kann man am besten als eine Mischung aus CRAZY LIXX, dem Debüt von CRASHDIET, HARDCORE SUPERSTAR sehen, und vielleicht ein winziger Tupfer SVEN GALI. Was spricht also dagegen die nächste Party von CONFESS beschallen zu lassen? Absolut nichts, wer auf dreckigen und versauten Sleaze Rock steht ist bei dieser Band genau an der richtigen Adresse.

Erneut legen CONFESS ein saustarkes Album vor, dass alles mitbringt was es mitbringen soll – diesmal auch über 40 Minuten, dass es keinen Grund gibt ein negatives Wort über das Album zu verlieren.

„Colorvision“ fängt mit einem Intro an was keiner benötigt – allerdings nach dem Intro geht die Treterei in den Hintern mit voller Macht lost, „The Warriors“ erinnert mich an eine dreckigere Version von SVEN GALI. „Wicked Temptations“ hier sind sie die CONFESS die mit ihrer unwiderstehlichen Charme offensive glänzen „Metalmorphosis“ ein flottes Highlight mit viel Druck. „Beat Of My Heart“ eine schöne Ballade die mit einer traumhaften Akustik Gitarre kommt, „Pursuit Of The Jenny Haniver“ hier benutzt die Band das erste Mal Metal artiges Riffing. „The Other Side“ noch so ein charmantes Highlight das einem nicht mehr aus dem Kopf geht, „Running To My Death“ ein Speedattacke die Potential besitzt. „Plague Of Steel“ in Strophen herrscht Chaos – im Refrain Harmonie, „Silvermalen“ am Schluss packen CONFESS nochmal die Melodic-Kelle aus und erinnern an einen Symbiose aus 70ern und CONFESS.

Balle

CONFESS – Burn ´Em All

Band: Confess
Album: Burn ´Em All
Spielzeit: 38:18 min
Stilrichtung: Sleaze / Hard Rock
Plattenfirma: Street Symphonies Records
Veröffentlichung: 28.02.2020
Homepage: facebook.com/confessofsweden

Da ist es das dritte Album von CONFESS, was die Schweden hier abliefern könnte nicht besser sein. Waren die beiden Vorgänger schon nicht von schlechten Eltern so übertreffen sie auf diesem Dreher meine Erwartungen bei weitem. Frech, Frisch, Hart und Wild brennt sich Song für Song in die Gehörgängen ein.
Geboten wird wie auf den ersten beiden Alben Sleazy Hard Rock vom feinsten, CRASHDIET leider nach dem Debüt abfallend sollten hier mal ein Ohr riskieren und sich eine Scheibe abschneiden, so sollte er klingen der Sleazy Rock.
Hoffentlich ist der geschminkte Fünfer aus dem hohen Norden bald in Deutschland zu sehen. Man darf mehr als gespannt sein ob CONFESS die Intensität die auf den Alben zu hören ist auch auf die Bühne bringen können, die Alben machen neugirig drauf.
Es war schon von Album eins auf zwei eine deutliche Steigerung zu hören, dass hier vorliegende Album vereint die positiven Eigenschaften der Vorgänger und macht daraus ein Werk das ich so in dieser Art und Weise bei weitem nicht erwartet hätte. Die Songs kommen in typischer CONFESSscher Art aus den Boxen, und entfalten ihr ganzes Potential nicht nur erst wenn man die Lautstärke über Zimmerlautstärke anhebt, wenn ja bekommt man die Lauscher weg geblasen. Die Stimme von Sänger John Elliot passt schon seit dem Debüt wie die Faust aufs Auge und ist wie gemacht für diese Art von Hard Rock. Einen Kritikpunkt muss ich leider anmerken, das Album kommt auf eine Spielzeit von knapp über 38 Minuten.
Mit “So What”, “Malleus”, “Welcome Insanity”, “Heresy”, “Is It Love”, “My Vicious Way” dem Übersong der schon seit ende Mai 2019 auf Youtube zu hören ist, “509”, “Prominence” und “One For The Road” haben CONFESS geniales Material am Start. Am besten kann man CONFESS als eine Mischung aus CRAZY LIXX, dem Debüt von CRASHDIET und HARDCORE SUPERSTAR vergleichen. Mir macht das Album selbst nach dem 6 Durchlauf noch spaß und wird nicht langweilig. Für die die sich angesprochen fühlen riskiert ein Ohr oder auch zwei es lohnt sich.

Fazit:

Ich ziehe hier das erste Mal die Höchstnote, eine 10 für ein wirklich mehr als gelungenes drittes Album einer Band aus Schweden.


WERTUNG:

 


Trackliste:

01. So What
02. Malleus
03. Welcome Insanity
04. A Beautiful Mind
05. Hersey
06. Burn ‚Em All
07. Is It Love
08. My Vicious Way
09. 509
10. Prominence
11. One For The Road

Helmut