PRIMAL FEAR – Domination

Trackliste:

01. The Hunter
02. Destroyer
03. Far Away
04. I Am The Primal Fear
05. Tears Of Fire
06. Heroes And Gods
07. Hallucinations
08. Eden
09. Scream
10. The Dead Don’t Die
11. Crossfire
12. March Boy March
13. A Tune I Won’t Forget

Spielzeit: 60:00 min – Genre: Heavy Metal – Label: Reining Phoenix Music – VÖ: 05.09.2025 – Page: www.facebook.com/PrimalFearOfficial

 

PRIMAL FEAR sind wieder da mit einem neuen Album namens „Domination“, um sich ihre gewohnte hohe Punktezahl in der Rock Garage abzuholen. Bei den deutschen Power Metallern ist eine Rezension generell etwas witzlos, da sie halt im Endeffekt auf ein „Jap, ist wieder geil geworden“ hinausläuft, aber kann ja sein, dass es dieses Mal anders ist, also lest bitte weiter.

Jah, okay, ist wieder genau so, danke für die Aufmerksamkeit. Das geht los bei der Optik, das Cover ist ja mal richtig schick. Weiter geht’s dann beim Sound, der bei PRIMAL FEAR nie schlecht war und in neueren Phasen der Truppe so richtig schön voll fett saftig klingt, mit gut Druck und Definiertheit. Auch die Instrumentalarbeit ist gewohntermaßen on Point und Sänger Ralf macht ebenfalls ganz normal einen hervorragenden Job. Shoutout an die zwei Rock-Garage-Leser, denen aufgefallen ist, dass ich die Rezension bis jetzt einfach aus meiner MOB-RULES-Rezension von letzter Woche rauskopiert habe, aber passt eben bis auf ein paar Namen wie die Faust aufs Auge.
Weiter mit Original Content. Das 15. Album der inzwischen fast 30 Jahre alten Kapelle hat neben Ralf Scheepers und Mat Sinner einiges an neuen Gesichtern zu bieten: Magnus Karlsson (MAGNUS KARLSSON’S FREE FALL, ALLEN/LANDE, KISKE/SOMERVILLE u.a.) und Thalìa Bellazecca (FROZEN CROWN, ANGUS MCSIX) sind jetzt fest an den Gitarren, Karlsson war außerdem an der Produktion beteiligt, was dem sehr breiten, kraftvollen und organisch-harten Sound der Platte mit Sicherheit zugute gekommen ist. Gut, das mag man auch auf Jacob Hansen zurückführen, der für Mix und Master verantwortlich war und unter anderem als VOLBEAT-Produzent starke Jobs abliefert.
Dann ist da noch niemand Geringeres als André Hilgers inzwischen fest an die Drums geschraubt (RAGE, BONFIRE, AXXIS), und wenn Ihr jetzt denkt „Junge, das ist aber eine krasse Truppe, das muss ja ein echt gutes Album geworden sein.“, dann liegt Ihr richtig. PRIMAL FEAR verstehen es seit jeher wie kaum eine andere Band, harten klassischen Heavy Metal der Marke PRIEST und ACCEPT mit eingängigem Power Metal zu kombinieren, und genau das machen sie auch auf „Domination“, und zwar wieder mal richtig stark. Das klingt mal melancholisch („Tears Of Fire“ und „Eden“ mit AD INFINITUMs Melissa Bonny), mal straight heavy metallisch („Scream“, „March Boy March“) und sehr häufig wie eine gute Mischung aus Heavy Strophe und Power Refrain, die richtig schön organisch im selben Song nebeneinander existieren und voneinander profitieren. Generell ist das Chorusniveau mal wieder sehr hoch, ob im poppigen von „Crossfire“ oder im simpel eigenen von „Destroyer“. Nur vielleicht nicht in dem von „Heroes And Gods“, der ist zu platt, aber irgendwas muss man dem Kritiker ja auch zu meckern geben. Und insgesamt kann man ganz klar sagen:

Fazit:
„Domination“ ist von einer voll aufeinander eingespielten Truppe aus Profis erdacht, eingespielt und produziert worden, hat all die feinsten Trademarks von PRIMAL FEAR zu bieten und macht über seine kompletten 60 Minuten Spieldauer aggressiv-gute Laune. Geiles Ding – ganz wie erwartet.

Anspieltipps:
„The Dead Don’t Die“, „March Boy March“, „Crossfire“ und „Tears Of Fire“

Jannis

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5 Antworten zu PRIMAL FEAR – Domination

  1. Anonym sagt:

    Morjen morjen,

    dann vergebt auch 10/10 und nicht 9/10.

    Ein perfektes Album – wie beschrieben – verdient 10/10 – sonst ist es nicht perfekt:)

    Magnus ist in der Truppe keineswegs neu, er ist seit Äonen festes Bandmitglied nur ist er nicht mit auf Tour gegangen – nur selten -.
    das hat sich nun geändert. Letzthin sind er und Mat es, die seit jeher das meiste Songmaterial schreiben.

    Für mich wird das klar wieder das Album des Jahres – ich höre in letzter Zeit unfaßbar viel Primal Fear – weil einfach nichts mehr rauskommt, wo da annähernd mitkommt.

    Die machen Musik, die sich auch nach dem tausendsten Hören nicht „abnutzt“ .

    Liebe Grüße

    vom Werner

    • jannis sagt:

      Hey Werner,

      mit der 10/10 ist man natürlich immer ganz vorsichtig, aber ja, ich verstehe jeden, der bei dem Ding die volle Punktzahl zücken würde! \m/

      Herzliche Güße

      Jannis

  2. Anonym sagt:

    Morjen Jannis,

    interessiert dich evtl. – hier ist ein aktuelles Interview mit Mat Sinner – daß er letzte Woche gab, bevor es seit letzten Mittwoch voll auf Tour geht:
    https://www.youtube.com/watch?v=RRcw_L0300o&list=WL

    Deine Review hat er übrigens gelesen 🙂
    Liebe Grüße

    vom Werner

  3. Anonym sagt:

    Hallo Jannis,

    heute kam die Scheibe endlich raus, ich hab im Betreuten Hören dazu eine Review verfaßt, falls es dich interessiert – kannste hier meine Sichtweise lesen:

    https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=909

    Mich hats komplett zerlegt !!!!!!

    Schönes Wochenende

    vom Werner

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