NOCTURNAL RITES – Phoenix

Band: Nocturnal Rites
Album: Phoenix
Spielzeit: 46:57 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 29.09.2017
Homepage: www.nocturnalrites.com

Was habe ich auf diese Scheibe gewartet!! Wie auch schon in meiner Zeitmaschine von NOCTURNAL RITES angesprochen habe ich die Alben der Band echt geliebt und es war sehr schade als sie 2008 dann auf einmal von der Bildfläche verschwunden sind.
Nun, die Durststrecke ist Gott sei Dank vorbei und dieser Tage erscheint das neue, neunte Studioalbum „Phoenix“ endlich! Die lange Pause ist auch dem getauschten Personal geschuldet, denn der langjährige Gitarrist Nils Norberg schied aus und musste erstmal ersetzt werden. Man fand dann nach einer längeren Suche Per Nilsson der unter anderem sich als Produzent und Gitarrist bei SCAR SYMMETRY einen Namen gemacht hat.
Nun ist man also wieder ready to play Metal und somit widmen wir uns dem Albumopener „A Heart as Black as Coal“. Dieser bahnt sich direkt ohne Umschweife seinen Weg in unsere Gehörgänge und begeistert dabei durch seinen treibenden Groove, die leicht progressiv anmutenden Riffs sowie dem nach wie vor vorhandenen Mörderchorus den die Band so schon immer im Gepäck hatte. Ein geiler Beginn der definitiv Lust auf mehr macht!
Das anschließende „Before we waste Away“, welches ja auch schon vorab im Netz zu hören war, bringt dann Altfans so richtig ins Schwärmen. Denn der Beginn ist irgendwie dermaßen typisch für die Band das man sofort die seeligen Altalben im Kopf hat. Dieser Song IST und ATMET NOCTURNAL RITES und wer hier nicht mitgeht als Altfan der ist in den letzten Jahren echt verkalkt!
„The Poisonous Seed“ im Anschluss klingt dann sehr modern und etwas orientalisch aufgrund den Synthies und der pfeilschnellen Struktur. Ist ok, aber nicht so mitreißend wie seine Vorgänger würde ich sagen.
Aber schon mit dem nächsten Song, der Halbballade „Repent my Sins“ versöhnt man den Fan wieder komplett und vor allem Sänger Jonny kann hier so richtig zeigen was er nach wie vor drauf hat!
Der Mitteil mit seinen vier Songs wird dann ein wenig experimentierfreudiger gestaltet, dem vielleicht nicht jeder Altfan etwas abgewinnen kann, aber hier zeigt die Band deutlich das sie sich in der langen Pause weiterentwickelt hat.
Der nächste absolute Ohrwurmsong ist dann wieder „Nothing can break Me“ welches wieder ganz typisch nach den alten NOCTURNAL RITES klingt.
Mit den letzten beiden Songs „Flames“ und „Welcome to the End“ macht man dann ebenfalls wieder nicht viel falsch, so das wir hier so gut wie keinen schlechten Song insgesamt zu verzeichnen haben. Als Digipak Bonus gibt es dann noch „Use to be God“ auf die Ohren der ebenfalls absolut hörenswert ist und richtig schön groovt!

Anspieltipps:

No Filler only Killer ist hier der Maßstab, greift hin wo ihr wollt.

Fazit :

NOCTURNAL RITES sind wieder zurück und das ist gut so! Und die Jungs haben die Pause genutzt um sich musikalisch weiter zu entwickelt, das merkt man ihrem neuen Album vor allem im Mittelteil an, aber auch bei den anderen Songs schwingt diese Entwicklung immer mit.
Somit ist das Album für Altfans erstmal eine kleine Umstellung, aber wenn man sich mal dran gewöhnt hat, dann wird man erneut begeistert sein.
Man kann nur sagen willkommen zurück liebe Schweden!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. A Heart as Black as Coal
02. Before we waste Away
03. The Poisonous Seed
04. Repent my Sins
05. What‘s Killing Me
06. A Song for You
07. The Ghost inside Me
08. Nothing can break Me
09. Flames
10. Used to be God (Bonus Digipak)
11. Welcome to the End

Julian

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