NIGHTMARE – Dead Sun

nm_ds-c_2400x2400Band: Nightmare
Album: Dead Sun
Spielzeit: 53:29 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 25.11.2016
Homepage: www.nightmare-metal.com

Das letzte Album „Aftermath“ der französischen Heavy Metal Pioniere, aktiv seit 1979, NIGHTMARE erschien 2014. Es war auch das letzte Album für den langjährigen Sänger Joe Amore und seinem Bruder Schlagzeuger David. Es hat also mächtig gekracht im Bandhaus und 2015 konnte die Band dann das neue Lineup verkünden!
Neu an Bord sind Schlagzeuger Olivier Casula (SANDRAGON, THE SEVEN GATES) und Maggy Luyten (BEAUTIFUL SIN, BEYOND THE BRIDGE) am Gesang.
Aufmerksame Leser haben schon aufgemerkt, der Name Maggy deutet auf eine weibliche Sängerin hin und richtig man hat sich zu einem Gesangswechsel hin zu einer weiblichen Stimme entschieden. Das dürfte nicht nur mir erstmal merkwürdig vorkommen und die Fangemeinde war mehr als gespannt wie der neue Sound der Band nun klingt.
Daher werfen wir nun mal direkt einen Blick auf das neue Material, angefangen mit dem Opener „Infected“ welches vorab auch schon im Internet zu bestaunen war. Und hier gehen die Jungs und das neue Mädel schon mal so richtig steil! Die Riffs kommen knallhart und teilweise schön thrashig aus den Boxen gedonnert, Maggy ist ebenfalls sehr kraftvoll und rough unterwegs, abgesehen von Chorus da wird sie handzahm, von daher können wir hier schnell die Daumen nach oben heben für diesen geilen Beginn!
Die thrashigen Einschübe werden bei den nächsten Tracks ein bisschen runter gefahren was aber der Songqualität absolut keinen Abbruch tut. Perlen wie „Tangled in the Roots“, „Ikarus“, „Indifference“ oder „Dead Sun“ beweisen das absolut.
Man ist hier eh sehr variabel von den Songs her unterwegs, klar das tönt jetzt nicht alles unbedingt nach den alten NIGHTMARE mit Joe Amore am Mikro, aber gut gemacht ist das Ganze so oder so!
Das die Band ihr Pulver aber auch im letzten Abschnitt noch lange nicht verschossen hat beweisen sie ganz klar mit „Seeds of Agony“ und vor allem „Inner Sanctum“ wo auch Sängerin Maggy mal eine etwas andere Seite von sich zeigt, irgendwie gefühlvoller, zerbrechlicher wirkt die Dame hier.
Mit dem Abschlusssong „Starry Skies Gone Black“ geht ein NIGHTMARE Album zu Ende was mit Sicherheit der Beginn einer neuen Zeitrechnung ist.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Infected”, “Ikarus”, Indifference”, Dead Sun” oder Inner Sanctum” direkt zu Gemüte führen.

Fazit :

Was ist nicht alles zuvor spekuliert worden über die neuen NIGHTMARE! Nach dem Ausstieg von Sänger Joe fragte man sich wie geht’s weiter? Nun, die Band gibt hier die passende Antwort! Brachial und variabel geht‘s weiter! Klar ist es erstmal eine ganz schöne Umstellung, gerade beim Gesang, aber wenn man sich einmal an die neue musikalische wie auch gesangliche Ausrichtung gewöhnt hat, dann erschließt sich hier ein tolles Power Metalalbum was bestens dafür geeignet ist um damit die Nachbarn mal wieder so richtig lautstark zu ärgern!
Eine Kaufempfehlung gibt es von mir daher noch oben drauf.

WERTUNG:

8,5

 

 

Trackliste:

01. Infected
02. Of Sleepless mind
03. Tangled in the Roots
04. Red Marble & Gold
05. Ikarus
06. Indifference
07. Dead Sun
08. Seeds of Agony
09. Inner Sanctum
10. Serpentine
11. Starry Skies Gone Black

Julian

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