METALITE – Biomechanicals

Band: Metalite
Album: Biomechanicals
Spielzeit: 43:17 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 25.10.2019
Homepage: www.metalite.se

2017 erschien das Debütalbum der Schweden von METALITE. Darauf präsentierte man uns Modern Melodic Metal der nicht immer komplett überzeugen konnte.
Nun ist man mit dem neuen Label, AFM Records, und einer neuen Sängerin, Erica Ohlsson, zurück und hat das zweite Album „Biomechanicals“ im Gepäck!
Auf dem neuen Werk möchte man mit einem verbesserten Songwriting aber auch mit einem noch dichteren Keyboardteppich, die Trance-Ära lässt grüßen, überzeugen.
Schauen wir mal wie das der jungen Truppe gelingt und horchen daher mal direkt in den Albumopener „Far from the Sanctuary“ rein. Und hier wird schnell klar das man nach wie vor dem schon angekündigten Keyboardteppich in absoluter Breite frönt! Aber, und das merkt man gleich beim Opener, die Songs sind wesentlich besser und griffiger als auf dem Vorgänger! Die Eingängigkeit passt auf jeden Fall schon mal hier direkt beim Opener.
Auch der zweite Song „Apocalypse“ landet relativ schnell und ohne Umwege in unseren Gehörgängen und auf unserer Hitliste! Hier geht man eine ganze Spur langsamer zur Sache als beim Opener, etwas Ruhe für die gestressten Beine.
Der Titeltrack „Biomechanicals“ ist dann ebenfalls recht ordentlich geraten, auch wenn er nicht ganz an die beiden erstklassigen Vorgänger herankommt.
Aber diesen kleinen Durchhänger bügelt man direkt wieder aus, indem man nämlich beim anschließenden „Warrior“, „Mind of a Monster“ und vor allem „World on Fire“ absolut ins oberste Regal greift was die Eingängigkeit und Songqualität angeht!
Geniale Nummern die sich ohne Umwege und Probleme direkt in die Gehirnwindungen einbrennen!
Die zweite Hälfte wird vom, ebenfalls wieder sehr ordentlich gelungenen, „Eye of the Storm“ eröffnet.
Bei „Breakaway“ bricht man dann etwas vom bisherigen Stil aus und ist hier etwas mehr in der Balladen Richtung unterwegs. Passt aber auch sehr gut zur Band und zur neuen Sängerin, der man hier auch wirklich mal ein Kompliment machen muss! Bestens ausgesucht von den Jungs würde ich mal sagen.
Und da auch das letzte Drittel der Scheibe absolut gut gelungen ist, vor allem mit dem abschließenden „Victory or Death“ kann man nochmal echt begeistern, kann man hier absolut von einem überzeugenden und gelungenen zweiten Werk der Band sprechen.

Anspieltipps:

„Far from the Sanctuary“, „Apocalypse“, „Mind of a Monster“, „World On Fire“ und „Breakaway“.

Fazit :

Na guck mal an, es geht doch! Bemängelte ich auf dem ersten Album noch die sehr schwankende Songqualität, ist man hier auf dem zweiten Album nun wesentlich stärker unterwegs!
Quasi ein Quantensprung im Vergleich! Das macht sich dann auch in der Gesamtnote bemerkbar, wo man sich direkt mal um 2,5 Punkte steigert.
Aufgrund der vielen Keys und Synthies werden die Schwermetaller immer noch heulen, aber für Modern Melodic Metalfreaks ist das Ganze absolut empfehlens und kaufenswert!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Far from the Sanctuary
02. Apocalypse
03. Biomechanicals
04. Warrior
05. Mind of a Monster
06. World on Fire
07. Eye of the Storm
08. Breakaway
09. Social Butterflies
10. Rise of the Phoenix
11. Victory or Death

Julian

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