JEROME MAZZA – Outlaw Son

Band: Jerome Mazza
Album: Outlaw Son
Spielzeit: 40:53 min
Stilrichtung: AOR/Melodic Rock
Plattenfirma: Escape Records
Veröffentlichung: 23.11.2018
Homepage: www.JeromeMazza.com

Für den ein oder anderen dürfte der Name Jerome Mazza eher unbekannt sein, was den Sänger und Gitarristen aber nicht daran hindert,mit “Outlaw Son” eins der besten Alben 2018 im Genre AOR / Melodic Rock auf den Markt zu bringen.
Mazza hat sich einige Zeit als Sessionmusiker verdingt, doch nun sucht er nicht nur mit seiner Band “Pinnacle Point”, sondern eben auch solo wieder gezielt die Öffentlichkeit.
Eindrucksvoll zurückgemeldet hat sich Mazza mit seinem gesanglichen Engagement für die Steve Walsh CD “Black Butterfly” für die er drei Songs eingesungen hat und genau in diesem Stil geht es auf seinem Album weiter. Hochwertige, sehr melodiöse Songs allesamt von Tommy Denander und Steve Overland komponiert und getextet, ziehen den Hörer schnell in seinen Bann. Die Wurzeln seines Schaffens klingen sehr nach Kansas und Seventh Key und brauchen sich qualitativ nicht hinter diesen Größen zu verstecken.

Als wegweisender Opener funktioniert schon mal “Neverland”, bevor “Immortel” alleine durch seinen catchy Chorus und interessantem Arrangement punktet

Mit herausragendem Satzgesang beginnt die Midtemponummer“ The Dark Side” und zeigt, welch wichtige, unterstützende Rolle auch Steve Overland an diesem Projekt hat. Weitere musikalische Leckerbissen, sind die folgenden Nummern “Streets of Fire” und “The Last Goodbye”, alles Stücke, die vom Gesang und natürlich vom Songwriting leben.

Die Kunst, Keyboards so einzusetzen, das es nicht schnell in den belanglosen Fahrstuhlmusikbereich abdriftet ist den meisten Bands im AOR Bereich leider nicht gegeben, umso angenehmer daß es Mazza nicht nur in Stücken wie “Save the Best ´til Last” und “Crossfire” hervorragend gelingt.
Mit “Calm before the Storm” offenbart sich eine der ganze wenigen schwächeren Nummern des Albums.
Kurz und knackig geht es mit dem Titetrack weiter, schönes Gitarrenriff, Mazza braucht keine ausufernden Gitarrensoli, die Songs auf über sechs Minuten ziehen, ohne nach vier Minuten noch etwas zu vermitteln, hier herrscht kurze Wege, Mittelfeld.
Auch beim gitarrenorientierten Schlussakkord “Unfinished Buisness” zeigt Mazza erneut sein ganzes Können.

Als Fazit bleibt nur, sich als begeisterter Hörer, vor dieser kleinen Meisterleistung zu verbeugen, und darauf zu hoffen, daß Jerome Mazza schnell den Weg in deutsche Konzertsäle findet.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Neverland
02. Immortal
03. The Dark Side
04. Streets on Fire
05. The Last Goodbye
06. Undercover Love
07. Song for the People
08. Save the Best Til Last
09. Crossfire
10. Calm before the Storm
11. Outlaw Son
12. Unfinished Business

Rüdiger König

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