IRON MASK – Diabolica

im_d-c_1500x1500Band: Iron Mask
Album: Diabolica
Spielzeit: 75:51 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 30.09.2016
Homepage: www.iron-mask.com

IRON MASK sind fleißig wie nie! Vor kurzem gab es erst das Re Release des Albums „Shadow of the Red Baron“ und zuvor 2013 das letzte, sehr erfolgreiche Studioalbum „Fifth Son of Winterdoom“. Nun kehrt man dieser Tage mit dem sechsten Album der Band zurück welches den klangvollen Namen „Diabolica“ trägt. Personell hat sich auch ein bisschen was im Hause IRON MASK getan, neu hinter dem Mirko steht Diego Valdez (HELKER).
Das  knapp 76 minütige neue Mammutwerk bietet erneut kraftvollen neo klassisch angehauchten Power Metal der vor allem mit dem neuen Sänger Diego nochmal an Tiefe und Ausdruck gewinnen sollte!
Wer einen genaueren Blick auf die Trackliste wirft, wird dort die Namen einiger berühmter historischer Persönlichkeiten finden, wir sind hier also auch ein bisschen konzeptionell unterwegs.
Als Opener dient „I don‘t Forget I don‘t Forgive“. Und der Song macht direkt keine Gefangenen! Schnell und kraftvoll einer großartigen Einleitung gleich ballert die Nummer nach vorne. Der neue Sänger Diego Valdez zeigt hier direkt mal aus welchem Holz er geschnitzt ist, einfach ein geiles, neues Gesangstalent! Mit einem schmissigen Chorus vergeht der Song wie im Flug und brennt direkt in den Nackenmuskeln.
Nun kommen als Dreierpack die Songs über die schon angesprochenen historischen Persönlichkeiten in Form von „Doctor Faust“, „Galileo“und „Oliver Twist“ wo es etwas mehr in die verspieltere Neo Klassische Schiene geht die die Band schon auf den letzten Alben perfekt drauf hatte. Alle drei Songs können auf voller Länge überzeugen und erneut ist es Sänger Diego der den Tracks seinen Stempel aufdrückt und zeigt das er nicht nur schnell und kraftvoll sondern auch episch und atmosphärisch unterwegs sein kann!
Direkt im Anschluss gibt es dann erneut hochkarätige Verstärkung für die Neo Klassische Front in Form des, mit zweiten Weltkriegseinspielern unterlegten, „March 666“.
Danach gibt es aber mal wieder was Metal traditionelles ala des Openers in Form von „All For Metal“, des Titelstücks „Diabolica“ oder des super eingängigen „The First and ther Last“.
Und da auch die letzten drei Songs „Ararat“, „Flying Fortress“ und das überlange, abschließende „Cursed in the Devil‘s Mill“ ebenfalls direkt beim ersten Hören überzeugen können, kann man hier nur mit großem Applaus der Band zum Abschluss gratulieren!

Anspieltipps:

Trotz der langen Spielzeit könnt ihr hier hin greifen wo ihr wollt, alles ist richtig genial!

Fazit :

Ich glaube es braucht hier nicht mehr viele Worte um ganz klar zu sagen, hier haben wir einen der Favoriten auf DAS Power Metal Album des Jahres 2016 gehört.
Sänger Diego habe ich schon ein paar Mal lobend erwähnt und ich muss es hier erneut tun. Denn was der Junge gerade bei den epischen, atmosphärischen Nummer gesanglich zeigt rückt ihn ganz Nahe in die Ecke des legitimen DIO Erbens. Eine geile Verstärkung!
So bleibt am Schluss keine andere Möglichkeit als festzustellen, das man sich nach den schon sehr starken Vorgängeralben hier erneut steigern konnte und zu Recht dieses Mal die volle Punktzahl einfährt.

WERTUNG:

10

 

 

Trackliste:

01. I don’t Forget I don’t Forgive
02. Doctor Faust
03. Galileo
04. Oliver Twist
05. March 666
06. All for Metal
07. The Rebellion of Lucifer
08. Diabolica
09. The First and the Last
10. Ararat
11. Flying Fortress
12. Cursed in the Devil‘s Mill

Julian

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