HARPYIE – Aurora

Band: Harpyie
Album: Aurora
Spielzeit: 54:21 min
Stilrichtung: Mittelalter Rock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 28.06.2019
Homepage: www.harpyien.de

Das letzte HARPYIE Album „Anima“ ging irgendwie an mir vorbei und beinahe hätte ich auch das neue Album „Aurora“ verpasst, aber es gibt ja Facebook und freundliche Bandfandclubs die das Album ebenfalls promoten : )
So kann ich nun überprüfen ob der gute Weg, den man, auf dem von mir zuletzt besprochenen 2015er Werk „Freakshow“ eingeschlagen hat beibehalten wurde und die Ostwestfalen nun auf einem ordentlichen Gesamtlevel angekommen sind! Denn die ersten Alben krankten doch an mehreren Ecken.
Als Openersong ertönt „Morgenstern“ der die Bandtrademarks ordentlich ausspielt und gut im Gehörgang haften bleibt. Das ist doch schon mal ein ordentlicher Beginn!
Der quasi Titeltrack „Sternenfeuer“ im Anschluss enttäuscht mich dann etwas, zu sehr Mainstream, zu sehr Einheitsbrei, irgendwie will hier der Funken nicht wirklich überspringen!
Wesentlich besser tönen da im Anschluss auf jeden Fall „Nichts Mehr“, der Videotrack „Kompassrosen welken Nicht“ und das kraftvolle „Seemann Ahoi“.
Danach gibt es dann aber leider wieder eher Standardmetaltracks die nicht sonderlich auffallen und einen auch nicht besonders begeistern können.
Und das ist dann leider auch fast bis zum Ende so! Hier kommt irgendwie sehr wenig Stimmung auf und es bleibt nicht wirklich viel hängen! Zu wenig Abwechslung irgendwie, alles klingt ähnlich und ähnelt sich zu stark.
Das ist echt schade muss ich sagen, denn die Veranlagungen sind gut und die Hits zeigen ja das die Band absolut mehr drauf hat als sie hier zeigt.
Einzig die letzten beiden Nummern „Blut und Spiele“ sowie „Winternachtstraum“ sind etwas besser geraten und schlagen sich noch positiv auf die gesamte Benotung aus.

Anspieltipps:

„Morgenstern“, „Kompassrosen welken Nicht“ und „Seemann Ahoi“.

Fazit :

Puuh! Leider konnten mich die HARPYIEn auch auf ihrem neusten Album nicht durchweg überzeugen. Irgendwie wirkt das Ganze zu sehr Mainstream, nicht eingängig genug und einfach zu brav, häufig ohne Biss!
Zusätzlich muss ich sagen, dass man bis auf die Geige hier wenig Mittelalter Instrumente findet, was dann auch nicht so ganz zur Stilrichtung passt, die einem hier angepriesen wird.
Was man aber hervorheben muss ist, dass sich der Gesang von Fronter Aello echt nochmal verbessert hat.
Ansonsten ist diese Scheibe vermutlich nur etwas für absolute HARPYIE Die Hard Fans!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Morgenstern
02. Sternenfeuer
03. Nichts Mehr
04. Kompassrosen welken Nicht
05. Seemann Ahoi
06. Kaleidoskop
07. Ikarus
08. Atlantis
09. Inferno
10. Vendetta
11. Blut und Spiele
12. Winternachtstraum

Julian

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