ESTATE – Mirrorland

Band: Estate
Album: Mirrorland
Spielzeit: 56:08 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 20.04.2018
Homepage: www.estate-band.com

2014 brachten die russischen Power Metaller von ESTATE ihr Debütalbum „Fantasia“ auf den Markt. Ich selbst habe dem Debüt gute Ansätze mit reichlich Luft nach oben bescheinigt, was man nun mit dem zweiten Album „Mirrorland“ in die Tat umsetzen möchte.
Um das zu erreichen ließ man sich lange Zeit für das neue Werk, schließlich begannen die Arbeiten dazu schon 2015.
Außerdem hat man mit Mark Boals und Mats Leven zwei bekannte Gastsänger an Bord die bei zwei Songs eine eigene Interpretation des Ganzen beisteuern. Ob und wie sinnvoll das nun ist, das sei jedem selbst überlassen.
Sonst gibt es nicht viel Neues aus dem Hause ESTATE zu vermelden, starten wir daher direkt mit dem Opener und Titeltrack „Mirrorland“ in das neue Werk. Eigentlich ist der Track ein perfekter Klon zum Opener des letzten Albums, schnell, melodisch und mit ordentlicher Keyboardunterstützung geht es hier zu Werke. Passt perfekt zu Beginn und begeistert auf Anhieb!
Mit „The Ghoul“ im Anschluss kann man aber nicht glänzen, alles schon X Mal gehört würde ich sagen. Leider trifft das auch auf die nächsten Nummern zu, irgendwie alles zu gewöhnlich. Zwar ist das Ganze nicht schlechtgemacht, aber auch nicht so besonders dass es sich irgendwie hervorhebt.
Erst bei „Storm of the Age“ wird das Ganze wieder besser und die Songqualität steigt merklich nach oben.
Richtig ins obere Qualitätsregal greift man dann wieder beim anschließenden „Knight of the Hope“, und auch im Anschluss „Lady Wind“ sowie „Matter of Time“ überzeugen direkt auf Anhieb, so lasse ich mir das gefallen!
Nur die dazwischen platzierte Schmachtfetzenballade „Silvery Skies“ gab es ebenfalls so schon X Mal und fällt daher etwas aus dem Rahmen, nix Neues also!
Als offiziellen Abschluss gibt es dann noch „Springtime“ welches auch nicht mit den bisherigen Htis mithalten kann. Danach folgen noch die zwei Gastsängerversionen von „Knight of Hope“ und „Matter of Time“ die ganz nett sind und zeigen das die Songs an sich schon super waren, aber mit absoluten Weltklassesängern nochmal an Klasse gewinnen.

Anspieltipps:

„Mirrorland“, „Knight of Hope“, „Lady Wind“ und “Matter of Time”.

Fazit :

Tja leider kann man sich im Vergleich zum Debütalbum nicht großartig steigern! Es gibt zwar den ein oder anderen etwas besseren Song zu verzeichnen, aber nach wie vor sind es einfach zu viele Standardsongs die es so schon X Mal zu hören gab.
Solide mehr kann man zu dem Ganzen hier leider nicht sagen, da bringen auch die beiden Gastsänger nichts, die ja auch einfach nur zwei vorhandene Songs nochmal zum Besten geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Mirrorland
02. The Ghoul
03. Stolen Heart
04. Winter Kingdom
05. Storm of the Age
06. Knight of Hope
07. Lady Wind
08. Silvery Skies
09. Matter of Time
10. Springtime
11. Knight of Hope (Mark Boals Version)
12. Matter of Time (Mats Leven Version)

Julian

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