EDEN’S CURSE – Cardinal

EdensCurse_Cardinal_Booklet.inddBand: Eden‘s Curse
Album: Cardinal
Spielzeit: 62:23 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 14.10.2016
Homepage: www.edenscurse.com

Dieser Tage erscheint mit „Cardinal“ das fünfte Album der Melodic Metaller von EDEN‘S CURSE. Die Band hat schon eine recht bewegte Vergangenheit mit einigen personellen Besetzungswechseln hinter sich, so auch dieses Mal. Denn wir begrüßen mit John Clelland (CODE OF SILENCE) einen neuen Schlagzeuger und mit Christian Pulkkinen (ADAMANTRA) einen neuen Keyboarder. Aber keine Angst liebe Pete Newdeck Fans, der ehemaliger Schlagzeuger steht der Band weiterhin als Songwritingunterstützung zur Verfügung was er auf dem neuen Album direkt unter Beweis gestellt hat!
Die beiden Masterminds Paul Logue (Bass) und Thorsten Koehne (Gitarre) beschreiben das neue Album als das bisher technisch anspruchsvollste und kraftvollste der Bandgeschichte. Den extrem erfolgreichen Vorgänger „Symphony of Sin“ zu toppen war ebenfalls eine schwierige Angelegenheit, den sich die Band aber gerne gestellt hat. Ob das Ganze gelungen ist, werden wir nun zusammen herausfinden. 
Der Opener „Prophets of Doom“ macht auf jeden Fall schon mal direkt richtig Laune, denn härtetechnisch haben die Jungs hier gleich mal zwei Schippen im Vergleich zum letzten Album draufgelegt! Ein geiler Track als Einstieg!
Das schon vorab veröffentlichte „Sell your Soul“ begegnet uns dann direkt im Anschluss und auch hier haben wir es mit einem absoluten Ohrwurm ganz im Stile von EDEN‘S CURSE zu tun. Die neue Härte sucht man hier aber vergebens.
Diese ist dann aber beim folgenden „The Great Pretender“ wieder absolut mit am Bord. Ich würde mal sagen der Track ist eine gesunde Mischung aus seinem Vorgänger und dem Opener und wandert daher ebenfalls direkt auf unsere Hitliste.
Den Weg in den Mittelteil bestreiten „Messiah Complex“ und „Find my Way“ die zwar auch nicht schlecht sind, aber leider zu keiner Zeit an die vorherigen Melodic Metalperlen heran kommen!
Technisch sehr anspruchsvoll mit instrumentalen Slapeinlagen zu Beginn tönt dann „Kingdom of Solitude“ aus den Boxen bevor hier so richtig die Sau rausgelassen wird! Hier merkt man den Jungs ihre Spielfreude wirklich zu jeder Zeit an.
Schnell und sehr melodisch kommt dann wieder „Utopian Dreams“ um die Ecke und landet aufgrund seiner extremen Haltwertzeit ohne Probleme auf unserer Hitliste.
Bei den letzten fünf Songs sind die absoluten Glanzlichter definitiv „Rome‘s on Fire“ und „Saints and Sinners“. Das Balladenduett „Unconditional“ mit Liv Kristine ist zwar toll gesungen ist, war aber auch x Mal schon so irgendwo zu hören.
Mit dem abschließenden, eher in die episch, atmosphärische Ecke, gehende „Jericho“ wird dann ein gutes, abwechslungsreiches neues EDEN‘S CURSE Album fein abgerundet.

Anspieltipps:

Hier sind auf jeden Fall “Prophets of Doom”, “Sell your Soul”, “The Great Pretender”, “Utopian Dreams” und “Saints and Sinners” sehr empfehlenswert.

Fazit :

Auf jeden Fall probieren die Jungs von EDEN’S CURSE auf ihrem neuen Album “Cardinal” mal etwas Neues und man ist wirklich vom Songmaterial her sehr anspruchsvoll unterwegs. Das zeugt vom Mut und Einfallsreichtum der Band!
Die neuen Mitglieder integrieren sich ohne Probleme und man hat auch wieder viele bockstarke Melodic Metalsongs an Bord.
So ganz in die Höchstnote geht es dieses Mal nicht, dafür ist der ein oder andere zu gewöhnliche Song mit drauf, aber das ist absolut kein Hals und Beinbruch und auch etwas Meckern auf hohem Niveau, denn die Kaufempfehlung gibt es natürlich trotzdem und ist immer noch absolut verdient!

WERTUNG:

8,5

 

 

Trackliste:

01. Prophets of Doom
02. Sell your Soul
03. The Great Pretender
04. Messiah Complex
05. Find my Way
06. Kingdom of Solitude
07. Utopian Dreams
08. This is our Moment
09. Rome‘s on Fire
10. Unconditional (feat. Liv Kristine)
11. Saints & Sinners
12. Jericho

Julian

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