SCAVANGER – Between the Devil and the Sea

Band: Scavanger

Album: Between the Devil and the Sea
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Rock It Up Records
Veröffentlichung: 07.10.2011
SCAVANGER, ein cooler Bandname wie ich finde, sind Deutsche und was machen deutsche Metaller meistens? Richtig astreinen Teutonen Power Metal der Marke GRAVE DIGGER oder TYRAN‘ PACE, gewürzt mit einer Prise alten IRON MAIDEN hört sich das für mich nach einer äußerst interessanten Mischung an.
Das mir vorliegende Debütalbum der Band hört auf den klangvollen Namen „Between the Devil and the Sea“ und wird durch folgende Gastmusiker bereichert, Axel Ritt (GRAVE DIGGER, DOMAIN, Gitarre), Carsten Lizard Schulz (EVIDENCE ONE, Ex DOMAIN, Gesang), Juliano Scharf (BEFORE EDEN, Keyboard), Tommy Vitaly (SEVEN GATES, Gitarre) und Ferdy Doernberg (AXEL RUDI PELL, ROUGH SILK, Slide Gitarre). Ein Gästeliste vom Feinsten also.
Ach ja SCAVANGER selbst besteht aus den Mitgliedern, Anian Geyer (Gesang), Andreas Schrank (Gitarre), Thomas Veicht (Gitarre), Andreas Kanzler (Bass) und Felix Mayer (Schlagzeug).
Tja viel mehr gibt es bei einer so jungen Band auch noch nicht zu sagen, besser für uns können wir uns so doch gleich dem musikalischen widmen.
Mit einem Keyboardintro startet das Ganze, bevor es zum ersten richtigen Track „Rebirth“ übergeht. Die Nummer ist recht eingängig und wartet mit einem klasse Chorus auf, den man auch nach mehreren Bieren gut mitgrölen kann. Der Gesang von Fronter Anian ist zwar eher ein Shouten, aber da sieht er sich in guter Tradition von zum Beispiel Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER) und das es funktioniert sieht man ja dort. Die Riffs sitzen und der Song geht gut ins Ohr, ein guter Opener also.
Auch die nächsten Tracks „The Last Judgement Day“, „Stalker“ und „The Evil Rocks the Night“ sind 1 A Teutonen Metal Stücke, wobei „Stalker“ ein wenig verspielter und etwas progressiver rüber kommt. Die Gastmusiker werten die Stücke natürlich auch noch ein wenig auf. Bislang hört sich das alles ganz ordentlich an, was uns SCAVANGER hier präsentieren.
Und es bleibt im Großen und Ganzen auch so, mit „Metal Queen“, „Assasins of Ankh Morpork“ oder dem Titeltrack „Between the Devil and the Sea“ hat man in der Folge
starke Tracks in der Hinterhand, die den Hörer erfreuen und den Pegel deutlich in den grünen Bereich tendieren lassen.
Natürlich hat sich auch der ein oder andere schlechtere Song zwischen drin eingeschlichen, aber für ein Debüt hört sich das Ganze, doch recht kompakt und schlüssig an.
Anspieltipps:
Einige schöne Tracks gibt es hier zu bestaunen. Da wären zum Beispiel “Rebirth”, “The Last Judgment Day”, “The Evil Rocks tonight” und “Metal Queen”.
Fazit :
Jo was sage ich denn nun zum Debütalbum von SCAVANGER. Gut gemacht Jungs sage ich. Mit “Between the Devil and the Sea” legen uns die Mannen ein gutes Stück Teutonen Power Metal vor, was in guter Tradition zu GRAVE DIGGER steht.
Klar alles läuft noch nicht rund auf dem ersten Album, so ist die Produktion ein wenig schwach auf der Brust und auch der Gesang von Anian ist manchmal ein wenig dünn. Aber man sieht ganz klar, man ist auf dem richtigen Weg. Leute gebt der Band eine Chance und checkt das Album einfach mal an!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Intro (by Juliano Scharf)
02. Rebirth
03. The Last Judgement (feat. Tommy Vitaly)
04. Stalker
05. The Evil Rocks The Night (feat. Axel Ritt)
06. Riders of the Storm
07. Metal Queen
08. Assassins Of Ankh Morpork (feat. Carsten Lizard Schulz)
09. Together We Stand Together We Die
10. Dead End (Instrumental)
11. Between The Devil And The Sea
12. Heavy Metal´s Calling [unplugged] (Bonus Track feat. Ferdy Doernberg)
Julian

TRI STATE CORNER – Historia

Band: Tri State Corner
Album: Historia
Spielzeit: 40:41 min
Plattenfirma: Sony Music/Fastball
Veröffentlichung: 28.10.2011
Homepage: www.tristatecorner.com

Innovation sucht man heutzutage oft vergeblich. Zu gleich klingt jede x-beliebige (Rock-)Band – fast schon zum Verwechseln ähnlich gestalten sich Artworks und Songs. Umso erfrischender war es zu lesen, dass es da eine Combo gibt, die in ihren Sound ein ziemlich untypisches Instrument einfließen lassen, wenn wir uns im Rockbereich bewegen. Die Bouzouki ist ein traditionelles griechisches Instrument – und jeder, der schon mal beim Griechen um die Ecke sein Gyros etc. genossen hat, wurde schon mit diesen Klängen beschallt. Der griechisch-polnisch-deutsche Fünfer (daher auch der Name Drei-Länder-Eck) schmeißt aber mit „Historia“ bereits sein drittes Werk unter die Leute. Leider habe ich die Band vorher nicht gekannt, denn die Ausrichtung scheint interessant zu sein.

„Historia“ ist ein Konzept Album, das die Geschichte eines Immigranten erzählt, der sein Glück in der Fremde sucht und dabei ein Wechselbad der Gefühle durchlebt. TRI STATE CORNER starten ihre Geschichte mit dem Titeltrack, und schon hier wird deutlich, dass die Bouzouki nicht nur ein weiteres Instrument ist, sondern dass sich deren Einsätze sehr gut in die Songs einschmiegen. Mal als unaufdringliches Begleitinstrument, mal mit einem Solo bedacht, kann man sich diese Bereicherung schon nach kurzer Zeit nicht mehr vom Bandsound wegdenken. „Historia“ ist ein moderner Rocksong, der am Anfang eine bedrückende Stimmung erzeugt, bevor er richtig loslegt und in einem eingängigen Refrain gipfelt. Das folgende „Katastrophy“ ist für mich ein, wenn nicht DAS Highlight – hier stimmt einfach alles. Weitere Höhepunkte sind das flotte „Nothing At All“, das lockere „Sooner Or Later“ oder das prägnante „A Native Becomes A Stranger“. Aber die Mulit-Kulti-Truppe hat ihr Pulver noch nicht verschossen, wenngleich die Songs in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz an den Anfang anknüpfen können. Stücke wie das harte „Fight“! Oder „I´m That Guy“ können sich immer noch genug von der Masse abheben und machen aus „Historia“ ein tolles Album, das seinesgleichen sucht.

Nicht nur der Einsatz eines im Rockbereich untypischen Instrumentes macht aus TRI STATE CORNER eine herausragende Band – die Verknüpfung aus modernen, harten Rockriffs mit gelegentlichen Folkeinflüssen – und die daraus resultierenden tollen Songs – ist schon alleine ein Ohr wert, das Ihr unbedingt riskieren solltet. Taucht ein in die Geschichte von „Historia“!

WERTUNG:

Trackliste:

1.Historia
2.Katastrophy
3.Nothing At All
4.Sooner Or Later
5.A Native Becomes A Stranger
6.I Swear
7.Fight!
8.Sleepless
9.Human Race
10.I´m That Guy
11.Resignation
12.Sudden Turn

Stefan

SHY – Shy

Band: Shy
Album: Shy
Spielzeit: 66:10 min
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 07.10.2011
Homepage: www.shyonline.co.uk

Die britischen AOR-Veteranen von SHY sind zurück mit einer neuen Langrille. In den Achtzigern brachten sie mit Alben wie „Excess All Areas“ die Hallen zum Kochen, doch der Weggang von Sänger Tony Mills zu TNT nach dem guten „Unfinished Business“ und dem etwas schwacheren „Sunset & Vine“ liegt wie ein Schatten über der Band. Dachte ich zumindest, aber schon der erste „Ersatz“ John Ward (auf dem 1994er Album „Welcome To The Madhouse“) war nicht schlecht. Der neue Mann am Mikroständer heißt dieses Mal Lee Small, er hat schon bei PHENOMENA oder PRIDE gezeigt, dass er einiges auf dem Kasten hat. Also weg mit den Vorurteilen und gleich mal die Playtaste gedrückt.

Wie kann man sich SHY anno 2011 vorstellen? Gleich vorneweg muss ich gestehen, dass ich solch einen Sound von den Briten nicht erwartet hätte. Das muss aber nicht zwingend bedeuten, dass ich enttäuscht bin. Die Richtung, in die SHY auf ihrem neuen Werk gehen, verbindet alte Tugenden mit dem Pomp von z.B. HOUSE OF LORDS. Schwere Keyboard/Streicher-Arrangenments wickeln sich um hochmelodische Rocksongs. Und das Organ von Small tront über den Stücken wahrlich königlich.

Schon der erste Song – „Land Of Thousand Times“ – hinterlässt einen wohligen Schauer und auch einen offenen Mund, denn SHY gehen mit einer Power zu Werke, die ich absoulut nicht erwartet hätte. Die fast zerbrechlich wirkende Stimme von Tony Mills hätte hier sicher nicht so gut gepasst, für Lee Small aber ist das hier genau der richtige Spielplatz. „So Many Tears“ rockt genau so bombastisch aus den Boxen und spätestens bei „Ran Out Of Time“ bin ich in der Welt von SHY 2011 gefangen. Das sphärische „Breathe“ lädt zum Träumen ein, bevor es mit „Blood On The Line“ einen absoluten Knaller um die Ohren gibt. Weitere Höhepunkte wären mit „Pray“, „Sanctuary und „Only For The Night“ zu nennen.

SHY haben auf ihrem zehnten Studioalbum die Kurve gekratzt und blasen so laut wie selten zuvor zum Angriff. Die wuchtigen Riffs von Steve Harris, die pompösen Keyboards von Joe Basketts und die tolle Stimme von Lee Small machen aus „Shy“ einen Hammer. Das selbstbetitlte Werk kann auf ganzer Linie begeistern und sollte somit spätestens auf der Weihnachtswunschliste landen. Naja, wer so lange warten kann… ?

Nachtrag: Gitarrist Steve Harris ist leider völlig überraschend an einem Gehirntumor verstorben, der angeblich schon im Juni 2009 diagnostiziert wurde. Davon haben aber nur die engsten Familienmitglieder gewusst.
Wieder ist ein toller Musiker viel zu früh aus dem Leben gerissen worden – wir trauern mit der Familie!

WERTUNG:

Trackliste:

1.Land Of Thousand Lies
2.So Many Tears
3.Ran Out Of Times
4.Breathe
5.Blood On The Line
6.Pray
7.Only For The Night
8.Live For Me
9.Over You
10.Sanctuary
11.Save Me
12.Union Of Souls

Stefan

VAIN – Enough Rope

Band: Vain
Album: Enough Rope
Plattenfirma: Jackie Rainbow Records
Veröffentlichung: 28.10.2011
Homepage: www.davyvain.com

VAIN war schon immer eine der vom Pech verfolgten Bands, denn nach ihrem genialen Debüt „No Respect“ hätten sie zum Einen viel mehr Anerkennung verdient gehabt, zum Anderen hätte aber auch ein dementsprechender Nachfolger kommen müssen. „All Those Strangers“ folgte 1992 erstens viel zu spät – Karohemden-Kurt und seine Kollegen haben längst das Zepter übernommen – außerdem konnte die Platte nicht an die Glanztaten des Erstlings heranreichen. Was danach folgte, konnte zum Großteil getrost unter der Rubrik „Ferner Liefen…“ abgeheftet werden. Der 2005er Longplayer „On The Line“ konnte wieder etwas Boden gut machen und spätestens der Re-Release des Zweitwerkes „All Those Strangers“ im vergangenen Jahr konnte die Fans und Band Rückenwind geben. So steht Davy Vain heute wieder mit der gleichen Mannschaft im Studio wie anno 1989 zu glorreichen Zeiten.

Und der Spirit der Spät-Achtziger kommt auf „Enough Rope“ tatsächlich gut rüber. Der Opener „Greener“ bestätigt dies eindrucksvoll. Das schnelle „Triple X“ oder die obercoolen Stücke „Hot Stage Nights“ und „Stray Kitten Burns“ sind genau der Stoff, aus dem der Nachfolger von „No Respect“ hätte sein müssen. „Cindy“ oder die Power Ballade „Treasure Girl“ wären Anfang der Neunziger mit der richtigen Werbung sicher oben in den Billboard Charts zu finden gewesen sein. Auch der Titeltrack oder die Bandhymne „Vain“ kommen breitbeinig daher und zeigen die Bay-Area-Sleazer in Bestform.

Kurz und knapp formuliert hätte „Enough Rope“ direkt auf das Debüt folgen müssen, aber besser so eine Platte kommt nach 22 Jahren als nie. Der Sound passt perfekt zum schmuddeligen Image der Band und Davy ist bestens bei Stimme. Was will man mehr? Hier können die Jungspunde noch mal was von den alten Hasen lernen. „Enough Rope“ ist dreckiger Sleazerock der alten Schule, der ohne Glanz und Gloria auskommt. VAIN melden sich hiermit ganz stark zurück und ich bereue es sehr, dass ich die Band im Frühjahr nicht live gesehen habe. Und ein bisschen Genugtuung verspüre ich doch noch, wenn ich lese, dass VAIN im kommenden Kinofilm ROCK OF AGES mit Tom Cruise Erwähnung findet. Manchmal ist die Welt doch gerecht – wenn auch verspätet!

WERTUNG:

Trackliste:

1.Greener
2.Triple X
3.Hot Stage Lights
4.Stray Kitten Burns
5.Cindy
6.Treasure Girl
7.Enough Rope
8.Solid Gold
9.Distance Of Love
10.Vain
11.Worship You

Stefan

GRAND DESIGN – Idolizer

Band: Grand Design
Album: Idolizer
Spielzeit: 49:10 min
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.10.2011
Homepage: www.myspace.com/granddesigner

Fast auf den Tag genau 2 Jahre haben sich Pelle Saether und seine Mannen Zeit gelassen, um dem sehr gelungenen Debüt „Time Elevation“ ein weiteres Album folgen zu lassen. Vor 2 Jahren war alles bei den Schweden auf DEF LEPPARD gepolt, dieses Mal haben sie sich sogar beim Albumtitel an die Briten angelehnt. „Idolizer“ nennt sich die neueste Sammlung wehmütiger Erinnerungen an eine der größten Rockbands dieses Planeten. Knapp 50 Minuten verteilt auf 10 Songs kann der Hörer eintauchen in Zeiten, in denen so großartige Platten wie „Pyromania“ oder „Hysteria“ entstanden sind.

Und so ist „Get On With The Action“ der perfekte Einstieg in diese Reise. Ein Stück, wie es Joe Elliot und Co. nicht besser hätten hinbekommen können. Weitere Höhepunkte sind das flotte „OughtoGrauph“ (welch köstliches Wortspiel), das typisch stampfende „Your Love´s A Runaway“, „Let´s Rawk The Nite“ und „Rock Back To The 80´s“ (da ist der Name Programm). Insgesamt hat der Schweden-Fünfer wieder einen schönen Haufen Songs angesammelt, der allen LEPPARD-Fans das Wasser in die Augen treiben wird. Kleiner Wehmutstropfen dabei ist lediglich, dass die Briten seinerzeit etwas abwechslungsreicher zu Werke gegangen sind, viele Stücke auf „Idolizer“ ähneln sich im Tempo, das kann die Freude über solch ein Brett aber nur sehr geringfügig schmälern. 

GRAND DESIGN sind im Grunde eine Tribute-Band, nur mit dem Unterschied, dass die Schweden dabei ihr eigenes Material präsentieren. So wird auch diese Veröffentlichung auf zwiegespaltene Reaktionen stoßen – für Fans der Tauben Leoparden, die gerne mehr geile Platten davon in ihrem Schrank hätten, ist „Idolizer“ unumgänglich. Nörgler, die GRAND DESIGN als Kopie verachten, können gerne weiter auf neue Großtaten des Originals warten. Kurz und knapp gesagt ist „Idolizer“ eine lohnende Zeitreise und somit gibt es ein uneingeschränktes Go für den Einkaufszettel.

WERTUNG:

Trackliste:

1.Get On With The Action
2.Change Me Up
3.OughtoGraugh
4.Your Love´s A Runaway
5.Stealin´ My Love
6.Let´s Rawk The Nite
7.Addiction For Love
8.Idolize Me
9.Rock Back To The 80´s
10.You´re Gonna Dig On It

Stefan

GRAND ILLUSION – Prince Of Paupers

Band: Grand Illusion
Album: Prince Of Paupers
Spielzeit: 56:05 min
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.10.2011
Homepage: www.grand-illusion.se

Die beiden Gründungsmitglieder Anders Rydholm und Peter Sundell stoßen mit ihrem sechsten Studio Output  „Prince Of Paupers“ auf ihr 25-jähriges Jubiläum an. Denn was noch unter dem Banner PROMOTION 1986 begann, währt nun schon ein Vierteljahrhundert. Zusammen mit Per Svensson, der GRAND ILLUSION regulär komplettiert und illustren Gästen wie Steve Lukather (TOTO), Gregg Bissonette (DAVID LEE ROTH) oder Tim Pierce (RICK SPRINGFIELD) schicken die Schweden 12 neue Songs ins Rennen. Und so ganz einfach macht es mir der neue Dreher nicht, denn die Kompositionen verlangen einem einige Zeit ab, denn beim ersten Durchgang zünden nur die wenigsten Stücke. Und besonders in hohen Lagen habe ich so meine Probleme mit dem Gesang, da ist mir der Bombast einfach too much.

Und doch kommen z.B. der Opener „Gates Of Fire“, das kommerzielle „Better Believe It“ oder der Titeltrack mit einer Power daher, die selbst James Christian und seine HOUSE OF LORDS aufhorchen lassen sollte. Denn zwischen HOL und britischem AOR bewegen sich die Schweden auf „Prince Of Paupers“ (manchmal erinnern sie auch an JOURNEY) – wenngleich die epischen Elemente und der Bombast auf der neuen Scheibe etwas zugenommen haben. Weitere Höhepunkte wären da noch „St. Teresa´s Love“, „Through This War“ und „Believe In Miracles“. Leider haben es aber einige identische Stücke auf die Platte geschafft, sodass sich der ein oder andere Song wiederholt. Etwas mehr Abwechslung oder 2,3 Lieder weniger hätten hier gut getan.

GRAND ILLUSION haben mit „Prince Of Paupers“ ein höchst bombastisches Melodicrock Album geschaffen, das insgesamt großartige Musik bietet. Leider ist den Schweden bisher der Lohn ihrer Arbeit verwehrt geblieben, denn ein wenig mehr Aufmerksamkeit wäre dem Trio schon gegönnt. So fristet eine tolle Band wahrscheinlich weiter ein Schattendasein – aber Ihr könnt das ändern, indem Ihr „Prince Of Paupers“ zumindest einmal antestet. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.

WERTUNG:

Trackliste:

1.Gates Of Fire
2.Better Believe It
3.Prince Of Paupers
4.So Faraway
5.St. Teresa´s Love
6.Through This War
7.Eyes Of Ice
8.Gone
9.Believe In Miracles
10.On And On
11.Under The Wire
12.Winds Of Change

Stefan

JOJO – Jojo (Re-Release)

Band: Jojo   
Album: Jojo (Re-Release)
Plattenfirma: Yesterrock
Veröffentlichung: 14.10.2011
Homepage: www.yesterrock.com

Wenn man jemanden beschreiben sollte, wie typische (Rock-)Musik in den Achtzigern geklungen hat, dann kann man ihm getrost die gleichnamige Scheibe von JOJO in die Hand drücken, denn hier kommt alles zum Einsatz, was den Charme und die Genialität dieses Jahrzehnts ausgemacht hat. JOURNEY meets RICK SPRINGFIELD könnte die sehr grobe Umschreibung hierfür sein – oder um Schluß mit Namedropping zu machen: typischer 80ger AOR mit einer ordentlichen Prise Westcoast. Tolle Melodien treffen auf lockere Gitarrenriffs, prägnante Keyboards und treibende Drums – höchste Zeit also, dass dieses Juwel erneut für die Fans zugänglich gemacht wird.

Gegründet wurde die Band vom Österreicher Robby Musenbichler, der zuvor bei TOKYO gezockt hatte. Zusammen mit Tastenmann Lothar Krell und Bassist Ken Taylor (beide ebenfalls Ex-TOKYO) führt Musenbichler das 3-Sänger-Konzept seiner alten Band fort, denn auch auf „Jojo“ sind neben ihm noch Roko Kohlmeyer (später ROKO) und George Liszt am Gesang zu hören. Komplettiert wurde die Combo von keinem Geringeren als Curt Cress (SAGA, VISION FIELDS u.v.a.) an den Drums.

Der größte Hit, den „Jojo“ hervorbrachte, war zweifelsohne „Woman´t Touch“, das auf MTV rauf und runter lief. Für alle unsere jungen Leser hier – ja, MTV spielte vor langer Zeit auch mal Musik zwischen den Werbungen, und gute auch noch dazu. Das war aber lange vor dem Jamba Sparabo und den unzähligen, platten, eigenen 08/15 Serien und allem sonstigen Kram. „Woman´s Touch“ war dazu noch auf einigen sogenannten „schwarzen Samplern“ vertreten, die die Creme de la Creme der damaligen Rockmusik zusammengetragen haben. Zum Glück muss man aber jetzt nicht mehr auf diese schlecht kopierten Dinger oder das horrend teure Original dieses Silberlings zurückgreifen, denn Yesterrock bringt dieser Tage eine remasterte Version mit 6 Bonusstücken auf den Markt.

Neben „Woman´s Touch“ gibt es aber noch einige andere Perlen zu entdecken, denn Hammernummern wie „The First Will Be The Last“, „I Can Wait“, „Diana“ oder „Hold Back The Night“ machen aus diesem Rundling ein Muss für jeden Fan gediegener Rockmusik. Während viele Platten einfach nur teuer waren, weil die ursprüngliche Auflage sehr klein war, rechtfertigte das Debüt von JOJO seinen Klassiker-Status mit saustarkem Songmaterial.

Leider ist über das Bonusmaterial nicht viel bekannt, trotzdem möchte ich es kurz unter die Lupe nehmen: „Let´s Rock The Shelter“ und „You Can Fly“ klingen moderner, haben knackige Gitarren und sind alles andere als schlechte Songs. Das folgende „Call Me Now“ ist aber eher unnötig, denn wer braucht auf einer JOJO-Scheibe Gekreische und Gegrowle? Das ist der klägliche Versuch, aktuelle Trends anzubiedern. Da machen die abschließenden Demo-Versionen von „How Does It Feel“, „Extasy“ und „Stand Together“ schon eher Sinn.

Was bleibt, ist ein bärenstarkes Original-Album mit 11 geilen Songs, das durch 6 zum Großteil gute Bonüsse angereichert wurde. Wie vorhin schon gesagt: Diese Langrille ist ein Traum für alle, die in den guten Achtzigern aufgewachsen sind und ein gutes Beispiel für jüngere Rockfans, welche Perlen damals fast an der Tagesordnung waren.

WERTUNG:

Trackliste:

1.Extasy
2.The First Will Be The Last
3.I Can Wait
4.Woman´s Touch
5.Running Thru The Night
6.Diana
7.So Long
8.Hold Back The Night
9.Love Is Like Water
10.Water To Wine
11.Remember Me
12.Let´s Rock The Shelter (Bonus)
13.You Can Fly (Bonus)
14.Call Me Now (Feat. Mr. Voice) (Bonus)
15.How Does It Feel (Bonus)
16.Extasy (Bonus)
17.Stand Together (Bonus)

Stefan

THE EMBODIED – The Embodied

Band: The Embodied

Album: The Embodied
Spielzeit: 37:49 min
Plattenfirma: Pure Legend Records
Veröffentlichung: 28.10.2011
Und wieder ein Newcomer aus der skandinavischen Metal Szene. Die Schweden THE EMBODIED bringen dieser Tage mit ihrem selbstbetitelten Album ihr Debüt auf dem Markt. Als Partner dafür, hat man sich mit Pure Legend Records ein junges, aufstrebendes Label ausgesucht.
Die Jungs von THE EMBODIED haben zuvor in Eigenregie schon eine Demo EP und eine Single veröffentlicht. Nun also der große Sprung in die Öffentlichkeit.
Mit dem Ex KING DIAMOND Gitarristen Andy La Rocque konnte man einen erfahrenden Produzenten verpflichten, der den Stilmix aus Melodic, Heavy und einen Schuss Deathmetal recht ordentlich umgesetzt hat.
Viel mehr Facts außer die Bandzusammenstellung bestehend aus Marcus Thorell (Gesang), Agust Ahlberg (Bass), Chris Melin (Gitarre), Jonathan Mortensen (Gitarre) und Axel Janossy (Schlagzeug), kann ich euch leider nicht mit auf den Weg geben.
Aber das ist ja bei einer recht neuen Band auch nichts Ungewöhnliches.
Mit „As I Speak“ wird das Album recht amtlich eröffnet. Die Jungs gehen gleich in die Vollen und halten sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf. Recht neumetallische Klänge schlagen uns entgegen und die Stimme von Fronter Marcus ist weit entfernt von sonst üblichen Eierkneifhöhen. Der Chorus sitzt auch an der richtigen Stelle und weiß uns zu überzeugen. Ein guter Opener also, der Lust auf mehr macht.
Dieses mehr wird natürlich gleich mit den folgenden Tracks „Dead Man Walkin’“, „Shedding Skin“ oder das etwas langsame „Born from Shadows“ erfüllt. Alles lupenreine Metaltracks ohne viel Geschnörkel drum herum. Das ordentliche Double Bass Gewitter mit den passenden Riffs und die Chöre sitzen auch hier perfekt. Besonders „Dead Man Wallkin“ ist ein kleiner Ohrwurm geworden, den man nicht mehr so schnell aus seinem Kopf bekommt.
Dies könnte man auch beim Track „Flawless“ sagen. In der Mitte der Scheibe angesiedelt haben die Jungs hier einen absoluten Nackenbrecher platziert, bei dem man ordentlich die Rübe bangen kann und dessen messerscharfe Riffs und Drums einen durch Mark und Bein gehen. Klasse!
Auch der letzte Teil der Platte bietet mit „Northern Lights“, „Heaven burns tonight“ und „Deception“ ordentlichen Stoff für die Bangerseele. Und auch hier gilt die vorige Marschrichtung, nicht lange fackeln, direkt zur Sache und ordentlich eins auf die Zwölf. Aber immer schön melodisch und im Takt.
Anspieltipps:
Zum anchecken, empfehle ich euch hier ganz klar, „Dead Man Walkin“, „Flawless“ und „Heaven burns tonight“.
Fazit :
Neumodischen Metalklängen stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber, so auch dieses Mal bei dem Debütalbum von „THE EMBODIED“. Ziemlich schnell musste ich meine Meinung aber relativieren. Die Jungs machen ihre Sache durchaus ordentlich und zeigen uns was dabei herauskommt wenn man alte und neue Sounds gekonnt mischt.
Ein richtig schlechter Song findet sich auf dem Album nicht, aber leider auch kein absoluter Kracher. Und das ist auch das Problem der Scheibe, alles knallt recht ordentlich aus den Boxen, aber das letzte Stückchen fehlt noch.
Aber das kann ja noch kommen, ist ja erst das erste Album der Band. Der eingeschlagene Weg passt aber auf jeden Fall!
WERTUNG:
Trackliste:
01. As I Speak
02. Dead Man Walkin‘
03. Shedding Skin
04. Born from Shadows
05. Flawless
06. Prometheus Flame
07. Northern Lights
08. Heaven burns tonight
09. Deception
10. Light up the Storm
Julian

INTENSE – The Shape of Rage

Band: Intense

Album: The Shape of Rage
Spielzeit: 51:38 min
Plattenfirma: Pure Legend Records
Veröffentlichung: 28.10.2011
Wieder gibt es neuen Stoff von meinem sehr liebgewonnenen Label Pure Legend Records. Die britische Power Metal Band INTENSE veröffentlicht dort nun dieser Tage ihr bereits drittes Album „The Shape of Rage“. Beachtlich dabei ist, das die Jungs bereits seit 20 Jahre im Musikgeschäft aktiv sind. Nun ja manchmal ist Qualität ja mehr als Quantität. Nun ist man also beim noch recht jungen Pure Legend Records unter Vertrag und tritt so richtig in Europa in Erscheinung.
Die vorherigen Alben „Second Sight“ und „As The Army Grows“ erschienen 2004 bzw. 2007 und mit dem dritten Album wird sich jetzt wohl zeigen ob die Jungs das Zeug zum großen Wurf haben.
Die Jungs, das sind im übrigen Gründer Sean Hetherington (Gesang), Nick Palmer (Gitarre), Dave Peak (Gitarre), Stephen Brine (Gitarre) und Neil Ablard (Schlagzeug). Als Stilrichtung wird eine Mischung aus ICED EARTH und dem europäischen Power Metal Sound angegeben. Na dann bin ich ja mal gespannt wie das so klingt.
Was mir da als erstes mit „Anubis“ entgegen schlägt hört sich schon mal ganz ordentlich an. Doublebasses gepaart mit knackigen Riffs und dem klaren aber kraftvollen Gesang von Fronter Sean ergibt eine gute Mischung. Dazu kommt noch der passende Chorus den man gut mitträllern kann, eine ordentliche Eröffnung des Albums also.
Ordentlich aber ein wenig zu gewöhnlich klingend geht es dann mit „The Elemental“ weiter, bevor man mit „One Man’s Word“ wieder zur alten Stärke zurück findet. Hier passen wieder die Melodien und der Chorus gehört mit zu dem Besten was wir hier auf der Scheibe hören werden.
Mit ganz ordentlich kann man auf jeden Fall auch die Songs „Save me from myselfs“, „Lie“  und der etwas progressiver ausgefallene Titelsong „The Shape of Rage“ bezeichnen. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Nummern die nicht so recht zünden wollen. Ein gutes Beispiel dafür sind z.B. „One Man’s Word“ oder „For the Fallen“. Die Songs sind beide eigentlich gut umgesetzt, es fehlt aber irgendwie das gewisse Etwas um sich abzuheben und so in Erinnerung zu bleiben. 
Eine äußerst zwiespältige Angelegenheit also, wobei der Anteil der nicht so gelungen Songs kleiner ist, als der der gelungenen.
Anspieltipps:
Die Kracher von „The Shape of Rage“ sind auf jeden Fall der Opener „Anubis“, „The Elemental“, „Lie“ und „The Shape of Rage“.
Fazit :
Bislang waren mir INTENSE absolut unbekannt. Das hat sich jetzt zwar mit dem neuen Album „The Shape of Rage“ geändert, aber so richtig überzeugt haben mich die Jungs noch nicht. Ich weiß auch nicht, der richtige letzte Kick fehlt mir irgendwie bei den Songs. Es gibt zwar auch ganz ordentliche Songs, was meine Tipps ja beweisen, aber dann gibt es auch wieder Nummer die so richtig an einem vorbei ziehen.
Wie schon gesagt ist das Album eine zwiespältige Angelegenheit, was aber nicht heißen soll, das man den Jungs nicht doch eine Chance geben sollte.
Hört am Besten einfach mal rein, ich würde mal sagen für Fans des Genres interessant.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Anubis
02. The Elemental
03. One Man’s Word
04. For the Fallen
05. Save me from myself
06. Lie
07. Haunted
08. Skull of Sidon II (The Final Stand)
09. The Shape of Rage
Julian

GOLDEN RESURRECTION – Man with a Mission

Band: Golden Resurrection

Album: Man with a Mission
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Liljegren Records / Doolittle Group
Veröffentlichung: 26.10.2011
Der Schwede Tommy Reinxeed ist schon ein umtriebiger Geselle. Nicht nur das er mit seiner Band REINXEED ein Album nachdem anderen in die Läden hievt, nein zusammen mit Christian Lijegren (Ex NARNIA) hat er 2008 die christliche Metal Band GOLDEN RESURRECTION ins Leben gerufen und mit dem ersten Album „Glory to my King“ konnte man große Erfolge speziell in Japan feiern. Nun sind die beiden wieder zurück mit ihrem aktuellen Album „Man with a Mission“. Der Junge ist also wirklich produktiv und die Sachen die er rausbringt haben auch eine gewisse Qualität. So zum Beispiel auch sein Cover Projekt SWEDISCH HITZ GOES METAL wo der gute mal eben so Größen wie ROXETTE oder ABBA recht genial covert. Das Christian Lijegren natürlich auch eine wahre Größe im Metal Business ist, mag nach seinem Erfolg mit NARNIA niemand mehr bezweifeln. Zusammen bilden die zwei ein interessantes Package und man darf auf den neuen Silberling gespannt sein.
Zuvor noch eine kleine Warnung, Tommy’s Gesang liegt natürlich knapp über der Schallgrenze und auch die Texte von GOLDEN RESURRECTION sind aufgrund ihrer christlichen Ausrichtung nicht jedermans Geschmack. Wer sich aber damit anfreunden kann, dem dürfte das was nun kommt gefallen.
Ach ja außer den beiden schon erwähnten Hauptprotagonisten, besteht die Band noch aus Steven K  (Bass), Rickard Gustafsson (PANTOKRATOR, Schlagzeug) und dem neuen Keyboarder Kenneth Lillqvist.
Die Klasse der Band zeigt sich auch gleich beim Titelstück “Man with a Mission”, ein schön epischer Anfang mit Keyboarduntermalung gepaart mit dem unverkennbaren Gesang von Christian, weicht recht schnell den Gitarrenklängen von Tommy. Auch wenn hier das Keyboard eine recht hervorgehobene Rolle spielt, bildet es mit den anderen Instrumenten eine Einheit und lässt den Song somit zu einem Soundgewand verschmelzen. Gleich ein absoluter Volltreffer als Opener!
Und es geht recht ordentlich weiter, zum Beispiel bei „Golden Times“, der nicht ganz so ein schnelles Tempo geht, sondern mit einem ordentlichen Groove ausgestattet aus den Boxen kommt. Dieser Rhythmus plus den eingängigen Gesang sind die Merkmale, die die Nummer hervorheben.
Ein weiteres Beispiel für die Klasse des Albums ist „Standing on the rock“ der, gleich zum Anfang, ordentlich rockig und erdig aus den Boxen dröhnt. Klar die Keyboards sind hier auch vertreten, allerdings etwas im Hintergrund was der Nummer merklich gut tut. Ein weiterer Pluspunkt ist mal wieder der Chorus.
Es geht rauf und runter, mal zünden die Nummern ganz ordentlich, mal eher weniger.  Ein Beispiel dafür ist das nach Pathos und Keyboards triefende „Identity Christ“ oder „Finaly Free“. Da übertreiben es GOLDEN RESURRECTION ein wenig.
„Flaming Youth“ und „Are you ready for the Power“ dagegen rettet sich so gerade eben in den grünen Bereich, auch wenn es hier wieder ganz schön viel Pathos gibt.
Die beiden Tribute Songs sind ganz nett interpretiert, ändern aber nicht mehr so viel an der Bewertung.
Anspieltipps:
Rauf und runter geht es auf „Man with a Mission“, die Songs die auf jeden Fall hervorstechen sind „Man with a Mission“, „Golden Times“ und „Standing on the Rock“.
Fazit :
Eine recht zwiespältige Angelegenheit liefern uns GOLDEN RESURRECTION mit ihrem neuen Werk hier ab. Gut das war mir auch vorher klar, ist doch der christliche Metal mit den teilweise sehr überladenden Songs, nicht jedermanns Sache. Die Songs sind zwar alle ganz ordentlich, aber manchmal übertreiben es die Jungs einfach. Manchmal ist weniger halt doch mehr. Fakt ist, wer kein Problem mit christlichen Texten, extrem hohen Gesang und vielen Keyboardklängen hat, findet hier durchaus ein ordentliches Album vor, alle anderen dürften hier einen großen Bogen drum machen.
WERTUNG:
Trackliste:
01. The Light Overture
02. Man with a Mission
03. Identity in Christ
04. Golden Times
05. Finaly Free
06. Generation of the Brave
07. Standing on the Rock
08. Metal Opus 1 in C# Minor
09. Are you ready for the Power
10. Flaming Youth
11. Point of Know Return (KANSAS Tribute – Only Digital Release)
12. The End of the World (GARY MOORE Tribute – Only Digital Release)
Julian