BLACK HAWK – The End of the World

Band: Black Hawk
Album: The End of the World
Spielzeit: 46:46 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pure Underground Records
Veröffentlichung: 19.05.2017
Homepage: www.black-hawk-music.de

Das teutonische Urgestein BLACK HAWK erfreut seine Anhängerschaft vier
Jahre nach „A Mighty Metal Axe“ mit einem neuen Album namens „The End of the World“.
So produktiv wie in der letzten Dekade waren die Metaller aus Schleswig Holstein seit ihren Anfängen in den 80ern nie zuvor gewesen. Daher lassen sie
auch anno 2017 klassischen 80s Metal aus ihrem Übungsraum entweichen, mit knalligem Gesang, wehenden Gitarrenläufen und wahrhaftig klassisch angehauchten Gitarrensoli.
Ein Fest also für Oldschool Heavy Metalfans, welches mit dem Introsong „Return of the Dragon“ beginnt. Hier wird episch eingeleitet bevor es mit „Streets of Terror“ zum ersten Mal so richtig in die Vollen geht. Der Song ist knackig und hat einen einprägsamen Chorus, ist dann irgendwie schon wieder zu gewöhnlich und nutzt sich doch recht schnell ab. Als Opener ok, mehr aber auch nicht.
„Killing for Religion“ im Anschluss ist dann wesentlich besser und eingängiger geraten und kann absolut überzeugen.
Dies kann man von den nächsten Songs leider wieder nicht behaupten…zu gewöhnlich, zu viel Standard und selten einprägsam genug!
Einzig der Titelsong „The End of the World“ mit einem ordentlichen Schuss epischen MANOWAR Einfluss kann im Mittelteil so wirklich überzeugen.
Und die Standardmetalkost geht dann leider auch in der Folge so weiter, einzig das eher rockige, wie der Titel schon sagt, „Legacy of Rock“ und in Abstrichen „Dancing with my Demons“ können noch überzeugen. Der Rest zieht leider ziemlich an einem vorbei ohne groß haften zu bleiben.

Anspieltipps:

Hier sollten euch auf jeden Fall “Killing for Religion”, “The End of the World” und “Legacy of Rock” am Ehesten zusagen.

Fazit :

Tja leider krankt auch das neue BLACK HAWK Album an den selben Problemen wie auch schon der Vorgänger, es sind einfach zu viele Standardsongs mit an Bord und die wenigen, richtig überzeugenden Nummern reißen es dann leider auch nicht mehr komplett raus!
So bleibt schlussendlich eine solide Leistung übrig, nicht mehr aber auch nicht weniger.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Return of the Dragon
02. Streets of Terror
03. Killing for Religion
04. What a World
05. Ruler of the Dark
06. The End of the World
07. Scream in the Night
08. Legacy of Rock
09. Just like in Paradise
10. Dancing with my Demons
11. Dragonride 17

Julian

Tagged . Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.