WILD DAWN – Pay Your Dues

Band: Wild Dawn
Album: Pay Your Dues
Stilrichtung: Hardrock/Stoner Rock
Plattenfirma: Black Wave Promotion
Veröffentlichung: Oktober2013
Homepage: www.wilddawn.com

Mit „Pay Your Dues“ legen die Franzosen WILD DAWN ihren zweien Langspieler vor. Mir war die Band bisher unbekannt und als ich den Bandnamen erblickte, war meine Erwartung eine komplett andere. WILD DAWN vermischen klassischen Hardrock mit Stoner Rock, gelegentlichen Hardcore-Anleihen und kurzen progressiven Passagen. Klingt nach hartem Tobak, was Sänger und Gitarrist Greg, Lead Gitarrist Romain, Bassist Alex und Schlagzeuger Morgan auf „Pay Your Dues“ abliefern.
Einfach sind die Songs fürwahr nicht gestrickt, aber ihnen fehlt meistens auch die richtige Durchschlagkraft und ein bisschen Seele, damit sie sich auf Dauer im Gehör festbeißen können. Selbst „Sometimes“, zu dem es auch ein Video gibt, kann nur bedingt punkten. Und im Allgemeinen wird ja zu den stärksten Songs ein Video gedreht. Aber mal der Reihe nach…
Mit „Back On Track“ beginnt die Platte mit einem funkigen Riff und einem Refrain, der lediglich geshoutet wird. Zum Schluß hin macht man den Versuch, zu grooven. Das geht aber deutlich in die Hose, dafür ist schon der Sound auf „Pay Your Dues“ nicht ganz ausgelegt. „Bitter Mind“ liegt ein reinrassiges Stoner Riff zu Grunde, aber hier bleibt absolut nichts hängen, außer die gelegentliche Verwendung des Wortes „Motherfucker“. Das schon erwähnte „Sometimes“ ist zwar von etwas besserer Qualität, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Songwriting ordentliche Lücken aufweist. Das schleppende „S.A.D. Story“ ist nicht der Rede wert und so verhält es sich auch mit dem Großteil des restlichen Materials. Ein bisschen Hardcore bei „Ain´t Life Grand“ oder der Versuch, nach MOTÖRHEAD zu klingen („Plague Of The 21st Century“) ist nichts für schwache Nerven. Der lustlos heruntergesungene Refrain von „Better Days“ ist noch ein Beispiel dafür, dass man diese Platte nicht haben muss. Im weiteren Verlauf wiederholt man sich und gewinnt auch so keinen Blumentopf.
Ich finde keinen Grund, warum man „Pay Your Dues“ sein Eigen nennen sollte. Damit sollte alles gesagt sein.

WERTUNG:

Trackliste:

01.    Back On Track
02.    Bitter Mind
03.    Sometimes…
04.    S.A.D. Story
05.    Ain´t Life Grand
06.    Plague Of The 21st Century
07.    My Own Worst Enemy
08.    Ain´t Your Life
09.    Better Days
10.    Stone Cold Motherfucker
11.    Let´s Make A Big Mistake
12.    I Hate My Band

Stefan

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