SIX MINUTE CENTURY – Wasting Time

Band: Six Minute Century
Album: Wasting Time
Spielzeit: 67:40 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Nightmare Records
Veröffentlichung: 15.10.2013
Homepage: www.facebook.com/sixminutecentury

Die 2004 gegründeten amerikanischen Prog Metaller SIX MINUTE CENUTRY konnte in ihrer Heimat Houston schon einiges an Aufmerksamkeit erregen.
Angeführt von dem Gitarristen Don LaFon (KRUCIBLE, MYSTIC CROSS) mischt die Band interessante Prog Metaleinflüsse mit Southern Rock Sounds und klingt daher wie eine Mischung aus SAVATAGE, DIO, FATES WARNING oder auch TNT.
Stilistisch dreht sich bei den Jungs meistens alles um historische Gegebenheit und Ereignisse.
2008 erschien mit „Time Capsules“ das Debütalbum und nun kommt über Nightmare Records das zweite Album „Wasting Time“ in unsere Breitengrade.
Und liebe Freunde das war es schon was ich an Infos für euch habe. Zu viele Infos langweilen ja manchmal auch nur, von daher widmen wir uns nun direkt mal dem Opener „1900“. Dieser ist genretypisch ein überlanges, stimmungsvolles Intro, welches uns eigentlich ganz gut auf die Scheibe einstimmt.
„City of Hope“ klingt dann eigentlich auch so wie man es von amerikanischen Power Metallern gewohnt ist. Ordentlich verspielt und mit vielen interessanten klanglichen Erlebnissen aufwartend. Der Gesang ist aber definitiv gewöhnungsbedüftig, das ist schon nach den ersten Takten klar, dürfte nicht jedermanns Geschmack sein!
Der Chorus geht hier Ordnung, so das wir in der Summe von einem gelungen Einstieg sprechen können.
Das anschließende „Just Remains“ kommt dann ein wenig schneller zu Potte und kann auch mit seinem Chorus punkten. Dies fördert natürlich eindeutig die Eingängigkeit und somit haben wir unseren ersten Anspieltipp.
Mit „The Killing Fields“ bestreiten die Jungs einen ähnlichen Pfad wie schon beim Vorgänger auch wenn man manchmal das Gefühl hat die Jungs würden am liebsten alles stehen und liegen lassen und so richtig drauf los zimmern. Von der Eingängigkeit her kann man den Vorgänger aber nicht toppen.
Der Weg führt uns über das überlange „Baptized in Flames“, dem kraftvollen „Paying Death’s Toll“ und dem Instrumental „Czardas“ hin zu dem epischen „Last Days in Paradise“ welches einfache ein klasse, progressive Gesamtgeschichte erzählt.
Bei so einer randvollen Scheibe stoßen wir jetzt erst so langsam in den letzten Teil der Platte vor und hier heben sich besonders die letzten beiden Tracks „Hell’s Gate“ sowie der Titeltrack „Wasting Time“ hervor.
Nach dem verklingen des letzten Tons muss man erstmal alles dargebotene verarbeiten bevor man zu dem Schluss kommt, das man es hier mit einem ordentlichen Progressive Metal Platte zu tun haben, absolut überragend bzw. dauerhaft überzeugen konnten SIX MINUTE CENTURY mich hier aber nicht.

Anspieltipps:

Ganz klar aus der Masse herausstechen tun hier “Just Remains”, “Last Days in Paradise”,”Hell’s Gate” sowie “Wasting Time”.

Fazit :

Meine letzten Sätze haben ja schon ein Teil meines Fazits vorweg genommen. Ganz überzeugen können mich die Jungs von SIX MINUTE CENTURY auf ihrem neuen Album nicht. Das Ganze ist sehr mächtig und nicht alle Songs zünden direkt sofort. Manche rauschen sogar ziemlich an einen vorbei und man verzettelt sich auch das ein oder andere Mal!
Es benötigt einfach sehr viel Aufmerksamkeit um alle Songs in der Gänze zu erfassen und das dürfte es für den Hörer sehr schwierig machen einen guten Einstieg zu finden.
Für die Die Hard Proggies unter uns ist die Platte bestimmt nicht verkehrt, der normale Metalzuhörer dürfte hier mit Sicherheit aber überfordert werden!
Dazu kommt noch der sehr gewöhnungsbedürftige Gesang, was das Ganze auf Dauer natürlich auch nicht einfacher macht.
Antesten ist hier auf jeden Fall Pflicht!

WERTUNG: 

Trackliste:

01. 1900
02. City of Hope
03. Just Remains
04. The Killing Fields
05. Baptized in Flames
06. Paying Death’s Toll
07. Czardas
08. Last Days in Paradise
09. Needham Point
10. That Defining Moment
11. Hell’s Gate
12. Wasting Time

Julian

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