VEGA – What The Hell

Band: Vega
Album: What The Hell
Plattenfirma: Universal Music
Veröffentlichung: 28.01.2013
Homepage: www.vegaofficial.com

Mit ihrem 2010er Debüt „Kiss Of Life“ hat die britische Hardrockband rund um die bekannten Songwriting Gebrüder Tom und James Martin (HOUSE OF LORDS, TED POLEY u.v.m.) einen beachtlichen Start hingelegt. Damals noch beim italienischen Hardrock Label Nr. 1 beheimatet verlassen die Martin Brüder mit Sänger Nick Workman und Drummer Daniel Chantrey die gewohnte Umgebung und haben sich bei Universal Music einen Major Deal gesichert. Typisch britisch war schon ihr Erstling nicht, aber auf der neuen Langrille „What The Hell“ schielen VEGA Richtung Skandinavien. Außerdem flechten die Jungs auf den 13 neuen Stücken den ein oder anderen modernen Touch ein.

Nach dem Intro „Carnival Of Lost Souls“ knallt die erste Single „White Knuckle Ride“ gleich richtig rein. Feinster Arena Rock tönt aus den Boxen. Nur einer von vielen noch folgenden Ohrwürmern. Ein Einstand nach Mass! Der Titeltrack ist nicht weniger geil, wenngleich er ziemlich modern daherkommt. „Not There For You“ ist ein von Piano unterstützter Midtempotrack. „Cry“ fährt eine ähnliche Schiene und mit „Raise Ya Game“ treten die Herren noch mal aufs Gaspedal. Erst „Fade Into The Flames“ nimmt das Tempo raus und lässt den Hörer etwas relaxen. Frisch gestärkt kann „You Can´t Run“ sofort seine ganze Pracht entfalten. Hochmelodisch – wie übrigens auch der ganze Rest dieses kurzweiligen Drehers – gehen VEGA auch hier zu Werke. Hier ist die ganze Routine der Songschreiber Tom und James Martin spürbar, auch wenn es um poppigere Nummern wie „Bless My Soul“ oder „She Walks Alone“ geht. Wer denkt, VEGA hätte sein Pulver verschossen, der sollte sich einfach mal „It´s Gonna Be Alright“ oder „Hand In The Air“ anhören. Selten, dass ein Album mit 14 Songs (incl. Intro) die Konzentration so lange hochhalten kann.

Natürlich perfekt produziert liefern die Briten VEGA mit „What The Hell“ ein Sahnestück des melodischen Hardrocks ab. Manchmal wirken die Songs etwas wie auf dem Reißbrett entworfen, Klasse haben sie aber allemal. Das hier ist feinste Hardrock-Kost die sich der geneigte Fan definitiv nicht entgehen lassen sollte.

WERTUNG:

Trackliste:

1.Carnival Of Lost Souls (Intro)
2.White Knuckle Ride
3.What The Hell
4.Not There For You
5.Cry
6.Raise Ya Game
7.Fade Into The Flames
8.You Can´t Run
9.Bless My Soul
10.She Walks Alone
11.Turn It On
12.Saviour
13.It´s Gonna Be Alright
14.Hand In The Air

Stefan

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