RED ROSE – On The Cusp Of Change

Band: Red Rose
Album: On The Cusp Of Change
Spielzeit: 42:78 min
Plattenfirma: Scarlett Records
Veröffentlichung: 26.02.2013
Homepage: www.redrose.co.il

Dies ist bereits das zweite Album der RED ROSE-Musiker. Der Vorgänger wurde von einem anderen Label veröffentlicht. „On The Cusp Of Change“ ist ein wirklich multikulturelles Album, denn es wurde von einem Dänen produziert, von einem Brasilianer stammt die Artwork des Covers und die Band selbst? Es sind Israelis. Die Gründung war übrigens 2010. Die Musiker sind Leve Laiter (Gesang), Alnur Alien (Gitarre), Eli Reeve (Bass) und Deion Kristen (Keyboard). Da RED ROSE Schwierigkeiten hatten, einen Schlagzeuger zu finden, haben sie kurzerhand auf Studiomusiker zurückgegriffen, wie auch schon auf dem Vorgänger-Album. Dieses Mal sitzt Matan Shmuely hinter den Trommeln, den einige vielleicht schon von der Band Orphaned Land kennen.
Das Cover ist in der Tat ein interessantes: Ein menschlicher Kopf, dem man ins Gehirn schauen kann. Gehirn? Nein, dieses besteht  nämlich auf der einen Seite aus Blitzen und auf der anderen Seite aus einem Globus. Rundherum um den Kopf herrscht ein Chaos aus verschiedenen Landschaften, inklusive des Weltalls.

Das erste Stück, “Whan Roses Faded“ startet mit einer langen musikalischen Einlage. Ein sehr ruhiges und ausgeglichen melodiöses Stück. „Chasing Freedom“ klingt für meine Ohren stimmlich und musikalisch ansprechender. Auch ist der Beginn nicht ellenlang, sondern ein Stück, dass unterhält. Zwischendurch eine gute Schlagzeugeinlage gepaart mir Keyboard und Gesang. Wunderbare Gitarrenparts und rockiger Gesang bei „King Of The Local Crowd“ – aller guten Dinge sind drei! Bei dem Keyboardgeklimper meint man allerdings zwischendurch, man sei in der Hitparade gelandet. Klingt mit einem Gitarrenklang aus. Sehr schön. Mit viel Keyboard, das einsam und verlassen klingt, und einem sphärischen Chor von Stimmen tönt einem „Original Sin“ entgegen. Mein Eindruck, der folgt, ist, dass es etwas übertrieben powerful klingt, fast schon heroische Töne. Ein schönes Gitarrenstück wird zwischendrin gespielt. Nun wieder auch ein anschwellender Chor von Stimmen. Eine Ballade entwickelt sich bei „Alone In The Night“. Stimmlich erinnert mich Leve Laiter hier an Klaus Meine. Schönes Gitarrensolo im Song. Der Gesang ist fast schon mitreißend. Ein gutes Stück. Irische Klänge bei „Don’t Believe This Tales“. Allerdings nur zu Beginn und dann wird losgerockt, bis klarer Gesang ertönt. Der musikalische Schluss des Stücks gefällt mir gut und er ist ziemlich einprägsam. Der letzte Song ist dann auch wieder balladig und keyboardlastig. Klingt langsam und ruhig aus und das Schlagzeug simuliert noch ein paar Herzschläge.

Anspieltipps: “Chasing Freedom”, “Alone In The Night”, “Don’t Believe This Tales”

Fazit :  Nettes Scheibchen, hat ein paar Schwächen, aber welches Album hat die nicht?! Ohne Schwächen keine Höhepunkte.

WERTUNG:

Trackliste:

1.When Roses Faded 8:10
2.Chasing Freedom 4:18
3.King Of The Local Crowd 4:19
4.Original Sin 6:00
5.Alone In The Night 4:22
6.This Bitter World 5:42
7.Don’t Believe This Tales 4:23
8.Seize The Day 6:44

Sandra

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