TROUBLE – The Distortion Field

Band: Trouble
Album: The Distortion Field
Spielzeit: 57:43 min.
Stilrichtung: Doom/Heavy Metal
Plattenfirma: FRW Records
Veröffentlichung: 26.07.2013
Homepage: www.newtrouble.com

Es gibt so Bands, bei denen man echt Probleme hat einen Einstieg in das Review zu finden. TROUBLE sind eine von diesen. Eigentlich kennt sie jeder, eigentlich aber auch nicht.
Aus diesem Grund eine kurze Übersicht.
Bereits 1979 in Chicago gegründet, avancierten TROUBLE während der 80er Jahre zu einer der wichtigsten Doom Metal Bands in der Metalszene. Unzählige Bands zählten TROUBLE daraufhin zu ihren Einflüssen.
Nach einigen mehr oder weniger erfolgreichen Alben war 1995 nach „Plastic Green Head“ aber erst mal Schicht im Schacht.
Ich persönlich fand das sehr schade, hatte ich die Band doch gerade erst richtig kennen gelernt, als sie 1995 vor 140.000 komplett verrückten Holländern, im strömenden Regen auf dem Dynamo Open Air spielten. Und ich stand mittendrin.
2007 gab es dann mit „Simple Mind Condition“ die langersehnte Reunion. Doch auch diese hielt nicht all zulange, da Sänger Eric Wagner die Band auch schon wieder verließ. Kory Clarke (ex-Warrior-Soul) übernahm den Sängerposten bis 2012, bevor mit Kyle Thomas (ex-Exhorder) der aktuelle Sänger verpflichtet wurde. Dieser war der Band aber kein Unbekannter, bereit in den späten 90ern hatte der TROUBLE bei diversen Livegigs unterstützt.

So, genug der Vorgeschichte. Kommen wir zum aktuellen Longplayer.

Ich könnte es ganz kurz machen. Wo TROUBLE draufsteht, ist auch TROUBLE drin. Damit wäre eigentlich alles gesagt. Musikalisch gibt es den gewohnten Mix aus klassischem Metal und tonnenschwerem Doom, der sich, wie bei TROUBLE üblich, mehr oder weniger stark, an Black Sabbath orientiert
Knackpunkt auf „The Distortion Field“ wird der Gesang von Kyle Thomas sein. Um direkt eines Vorweg zu nehmen. Es ist klasse. Old School TROUBLE Fans werden aber ihre Probleme mit der etwas tieferen Stimmlage Thomas‘ haben. Während Eric Wagner in den Tonhöhen von z.b. Robert Plant, Jon Oliva oder Ozzy agierte, klingt Thomas eher wie der Bruder von ex-Black Sabbath Sänger Tony Martin oder auch Sir Russel Allen.
Wobei ich mich mit Vergleichen da eher schwer tue, schließlich ist Kyle Thomas selber seit Anfang der 80er in der Szene aktiv. Die stimmlichen Vergleiche also nur zum groben Vergleich.
Geht man unbedarft an die Scheibe ran, erwartet einem ein grandios gespieltes Stück Doom Metal, der den letzten Großtaten von Black Sabbath, Orchid oder Scorpion Child locker das Wasser reichen kann.
Die Produktion von Bill Metoyer ist zudem über jeden Zweifel erhaben und so kann ich JEDEM Freund von klassischem Metal mit Doom Elementen wärmstens ans Herz legen.
Geile Scheibe.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. When The Sky Comes Down (5:25)
2. Parnoia Conspiracy (3:48)
3. The Broken Have Spoken (3:54)
4. Sink Or Swim (5:37)
5. One Life (5:56)
6. Have I Told You (4:19)
7. Hunters Of Doom (4:07)
8. Glass Of Lies (4:46)
9. Butterflies (4:35)
10. Sucker (3:26)
11. The Greying Chill Of Autumn (5:04)
12. Bleeding Alone (1:17)
13. Your Reflection (5:29)

Frank

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