TAKEN – Taken

Band: Taken
Album: Taken
Spielzeit: 65:57 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 18.10.2016
Homepage: www.takenmetal.com

Die Rezi zum Debütalbum der Jungs von TAKEN ist einem Streifzug durch die Weiten des Inets von mir geschuldet. Ich wurde auf die Band aufmerksam und schwupps gab es den Kontakt und mit ihm dann die Promo des selbst betitelten Debütalbums.
Die Band entstand aus der Asche der Band DREAM WALKER und gründete sich Ende 2012. Seit Ende 2014 war das Debüt in der Produktion von daher können wir auf jeden Fall von einem langen Reifeprozess reden. Stilistisch bietet die Band stark Keyboard geprägten Melodic Metal der am Ehesten mit HELLOWEEN verglichen werden kann, inklusive dem sehr gewöhnungsbedürftigen hohen Gesang.
Als Opener wird „Tales of Glory“ aufgefahren und wie schon angesprochen wird sich hier jeder Fan von schnellem Keyboard gestützten Melodic Metal direkt zu Hause fühlen! Der Gesang ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig weil sehr hoch, passt damit aber natürlich wie die Faust aufs Auge zum Stil!
Ohne Rücksicht auf Verluste ballern uns die Jungs dann mit „Modern Messiah“ und „Wormy Brains“ direkt die nächsten Genreohrbomben auf die Ohren. Alles zwar nicht sehr innovativ, aber gut gemacht ist es auf jeden Fall!
Das erste Mal etwas Geschwindigkeit zurückgenommen wird bei „On the Road Again“, bevor es dann beim überlangen „Afterlife“ richtig ruhig wird und uns eine tolle Halbballade erwartet.
Am Besten tönen die Jungs aber definitiv wenn sie sich schnell und melodisch wie bei den ersten Tracks bewegen und in diese Kerbe schlagen dann wieder zu 100 % „Forgotten Realms“ und „Under the Skies of Asia“.
Im letzten Teil der Scheibe lässt man dann aber doch etwas nach und verliert qualitativ an Boden. „The Last Deadly Deeds“ kommt nicht wirklich in die Gänge „The Seven Seas“ ist nur ein Zwischenstück und auch „Distant Shores“ kann nicht komplett überzeugen! Einzig der überlange und abwechslungsreiche Abschlusssong „The Slaughter of the Last Cursed kann hier begeistern. Hier muss man also abschließend definitiv Federn lassen.

Anspieltipps:

Hier könnten euch am Ehesten “Tales of Glory”, “Modern Messiah”, “Wormy Brains” sowie “The Slaughter of the Last Cursed” begeistern.

Fazit :

Die erste Hälfte des Debütalbums ist eine richtig starke Packung für alle Fans von Keyboard unterstützten Melodic Metal der Marke HELLOWEEN. Danach geht den Jungs aber leider doch ziemlich die Puste aus und man merkt einfach das man vom Songwriting her doch noch etwas zulegen muss!
Wo man aber absolut nicht meckern kann ist die Produktion, die ist für eine Eigenproduktion wirklich sehr gut gelungen.
Ich denke eine solide Leistung inklusive Benotung können wir aber trotzdem abschließend vergeben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Tales of Glory
02. Modern Messiah
03. Wormy Brains
04. On the Road Again
05. Afterlife
06. Forgotten Realms
07. Under the Skies of Asia
08. The Last Deadly Deeds
09. The Seven Seas
10. Distant Shores
11. The Slaughter of the Last Cursed

Julian

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