01. If This Is It (Get Ready)
02. 88 Crash
03. Money To Burn
04. I Can’t Make This Alone
05. The Girl’s In Love
06. Shouting At The Hurricane
07. Those Days
08. One Life
09. Righteous Zone
10. Control
11. So Sweet
12. I Kissed The Rain
Spielzeit: 53:10 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Metalapolis Records – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/whiteskiesband
Britischer Melodic Hard Rock die zweite Scheibe für heute Nacht, WHITE SKIES kommen mit ihrem zweiten Album über dem Ärmelkanal gerauscht. Nachdem ich schon das Debütalbum verbal behandelte, ist es fast schon Pflicht für mich den Nachfolger auch durch den Kakao zu ziehen oder loben. An der Besetzungsfront gab es keine Änderungen und besteht noch aus Mick White am Mikro, Ray Callcut an Gitarren, Pete Lakin an den Tasten, Rob Naylor an Bass und dem Stickschwinger Daz Lamberton. Als Gastmusiker fungierte Jake T. White an den Backing Vocals bei „88 Crash“ und „Money To Burn“.
Wie auch beim Cover-Artwork von DARK HEART dominieren hier dunkle Farbtöne, dies wird der Musik nicht gerecht und die Band könnte unter Umständen in ein anderes Genre eingeordnet werden. Mark besitzt eine raue Stimme die sehr gut zum Sound von WHITE SKIES passt. Man kann sie bedingt mit John Francis von AFTER HOURS oder Larry Baud von RED DAWN vergleichen. Die Gitarren sind so trocken wie ein Wüstenwind ausgeführt und klingen nach Rock N Roll, die Härte geht voll in Ordnung. Die Keys sind Fanfarenhaft, als Orgel oder im Pianostil ausgeführt, was sehr viel Abwechslung bringt. Der Bass steht knapp in der zweiten Reihe, dafür geben die Drums ordentlich Gas.
WHITE SKIES machen mit dem Zweitling ernst und geben Gas was das Pedal hergibt. Nicht von der Geschwindigkeit, sondern von den Songs und deren Ausführung die als sehr gut bezeichnet werden kann. Einige der Titel wären in den 80ern in den Discos auf Dauerrotation gelaufen. Die Band mischt in ihren britisch charmanten Sound eine gut angehauchte Portion US- und Kanada Stadion Rock. Stört dies in irgendeiner Weise? Nicht wirklich, so kommt ein Stil zustande der weder nach Nordamerika noch Großbritannien klingt, sondern sich auf halbem Weg im Atlantik trifft. Vergleichen kann man am besten mit AFTER HOURS hier, RED DAWN dort, auf der anderen Seite bei BLUE TEARS da und BLOOD RED SAINTS oder CHANGE OF HEART da drüben, wobei auch mal Ähnlichkeiten zu ANDY TAYLOR und POWERSTATION auftauchen. So schaffte es WHITE SKIES einen Stil zu entwickeln der sich sehr attraktiv und eingängig anhört.
„If This Is It (Get Ready)“ ein kräftiger Rocker am Anfang, „88 Crash“ ein eingängiger Rocker der beim ersten Hördurchgang sitzt – würde sich gut in einer Disco machen. „Money To Burn“ das tanzbare und melodische Highlight erinnert an ANDY TAYLOR oder POWERSTATION in Härter, „I Can’t Make This Alone“ eine sehr gute Powerballade. „The Girl’s In Love“ eine flotte Abgehnummer, „Shouting At The Hurricane“ ein Hit der mit Pianoklängen kommt. „Those Days“ ein cooler Rocker der mehr als nur Potential besitzt, „One Life“ eine weitere starke Powerballade die von Akustikgitarre, Piano und Micks rauer Stimme getragen wird. „Righteous Zone“ hier wird flott drauf los gerockt und -rollt – mit geilem Refrain, „Control“ bewegt sich zwischen Ballade und gefühlvollem Softrocker – mit sehr gutem episch anmutenden Refrain. „So Sweet“ dieser Rocker hört sich an wie DEF LEPPARD auf US-Steroiden, „I Kissed The Rain“ hier wird das gefühlvolle auf die Spitze getrieben.
Balle







