VIOLET – Silhouettes EP

Trackliste:

01. Set Me Free
02. Dangerous You
03. Somewhere, Somehow
04. Calling For You
05. Arms Around (Live)
06. Sex In Harmony (Live)
07. Blame It On The Night (Live)
08. Fall In Love (Demo)

 

 

Spielzeit: 38:44 min. – Genre: AOR, Melodic Rock – Label: Metalapolis Records – VÖ: 27.02.2026 – Page: www.violetband.de

 

Mittlerweile sind VIOLET aus Ludwigsburg (R.I.P. Rockfabrik) absolut keine unbekannte Band mehr. Mit ihren beiden Alben „Illusions“ (2022) und „Mysteria“ (2024) konnten sie sich in die Ohren und Herzen vieler AOR Liebhaber spielen. Ihr unnachahmliches Gespür und Verständnis für den Sound der Achtziger sprengt aber auch viele Grenzen, denn die Musik des Quartetts um Frontröhre Jamie Beckham ist sowohl im AOR als auch im Melodic Rock zu Hause, manchmal sogar im Pop der bunten Achtziger. Somit sprechen VIOLET sicherlich auch Verfechter härterer Gangarten an.

Und so ist es auch kein Wunder dass die neue EP „Silhouettes“ genau da weitermacht wo „Mysteria“ aufgehört hat. Langweilig? Mitnichten! Das einzige, was man vielleicht bemängeln könnte ist, dass es lediglich zwei Songs zu entdecken gibt die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Aber das sollte nicht das Problem sein.

Denn mit dem grandiosen „Somewhere, Somehow“ haben VIOLET wieder einmal einen Hit am Start, den in dieser Form wohl fast niemand mehr imstande ist zu schreiben. VIOLET haben ihren eigenen Sound schon sehr früh gefunden, natürlich nicht ohne gewisse Reminiszenzen an die Helden der alten Tage. „Calling For You“ wurde bereits 2024 veröffentlicht, ist jedoch bisher auf keinem Tonträger enthalten. Eine echte Bereicherung für diese EP also. Doch eigentlich startet „Silhouttes“ mit dem neuen Track „Set Me Free“. Ein wunderbarer AOR Song mit großen Melodien. „Dangerous You“ ist Achtziger-Pop in seiner reinsten Form. Gepaart mit leichter AOR Schlagseite und herausragendem Keyboard- bzw. Piano-Solo.

Die zweite Seite der LP ist der Zugabenteil wenn man so möchte. Drei Live-Aufnahmen von der Album-Release-Show zu „Mysteria“ gibt es zu hören sowie eine sehr frühe Demoversion von „I Don´t Want To Fall In Love“, die seinerzeit noch „Fall In Love“ hieß. Kaum zu glauben wie originalgetreu und ambitioniert „Arms Around“, „Sex In Harmony“ und „Blame It On The Night“ hier live dargeboten werden. Ein klarer Fall von „diese Band sollte man live nicht versäumen“!

Die Marschrichtung für die Fans ist somit klar: Platte kaufen und fleißig auf die Konzerte dieser außergewöhnlich guten Band gehen.

Stefan

VIOLET – Illusions

Trackliste:

01. The Looks Of A Winner
02. Blame It On The Night
03. Sophie
04. Do Ya Do Ya (Wanna Please Me)
05. Francine
06. Burning May
07. Only Love
08. Cover Model
09. Run Away

 

 

Spielzeit: 37:54 min – Genre: Power Rock / AOR – Label: Yellow Muffin Records – VÖ: 18.11.2022 – Page: www.facebook.com/violetAORofficial

 

VIOLET, mmh AOR Kombo, aus Deutschland stammend, gegründet 2020, doppel mmh. Wersn das, kenne ich nicht also mal drauf los gehört. Wer steckt hinter dem Namen VIOLET? Jamie Beckham und Manuel Heller am Gesang und Manuel noch Gitarren, Filip Kuzanski an den Keys, Eric Hart am Bass und die Schießbude bedienen Maurice Probst und Frank Dapper.

Beim Gesang fällt als erstes auf das Jamie eine tolle Stimme besitzt, und manchmal kurz von Manuel übernommen werden. Beide besitzen eine sehr gute Stimme und es werden sehr oft mehrstimmige Chöre verwendet. Die Gitarren kommen gut an, die Keyboards sind teils sehr dominant aber die Gitarre bricht öfter mal hervor. Der Bass ist dezent und die Drums halten sich zurück.

Beim ersten hören und beim ersten Titel, an was erinnert mich das Keyboard Intro? Upps eingefallen an eine sehr poppige Version von EUROPEs „The Final Countdown“ und DOMINOES „Here I Am“, beim weiteren hören kommen so Ideen an alte Highschool Klamotten aus den Mitte bis Ende der 80er. An so Filme wie „Zoff an der Hoover-Akademie“, „L.I.S.A. – Der Helle Wahnsinn“, Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“, „Sommerferien total verrückt“, die „Porky’s“ Reihe und wie sie nicht alle genannt wurden. Oder es kommen Gedanken an eine softere Version von SANDNESS, eine Rockversion der Österreicher CURACAO, SAMANTHA FOX oder auch RADIORAMA. Genau an diese Klamotten oder Bands erinnert mich die Mucke.

Die Mucke besteht aus coolen Melodien, ist doch völlig schnurz ob man die so oder ähnlich schon mal wo gehört hat, die machen einfach gute Laune, überzeugen mit ihrer Leichtigkeit und sorgen so für eine geniale knappe 40-minütige Zeitreise in die 80er. Das Keyboard ist oft sehr dominant und poppig wie es damals auch der Fall war, das war vielleicht früher auch das Erfolgsrezept der Filme, eine sinnlose Slapstick Handlung und coole Rhythmen, Melodien und Auffällig gute Songs. Genau das bietet VIOLET mit dem Album „Illusions“.

Leute tut Euch selbst einen gefallen und checkt diese talentierten Musiker an, es könnte sich unter Umständen lohnen. Für alle denen die Filme damals oder aus der Zeit gefallen haben.

Mit „The Looks Of A Winner“ startet die Klamotte stilvoll, „Blame It On The Night“ in den Strophen poppig mit geilem Refrain. „Sophie“ eine Lightversion von DOMINOE,
bei „Do Ya Do Ya (Wanna Please Me)“ geht voll der Punk ab, ein SAMANTHA FOX Cover. „Francine“ könnte mit seinem Duupp Duupp Duupp Keyboard auch als Pop Hymne durchgehen, „Burning May“ Toto grüßen mit weiblichen Vocals. „Only Love“ ein flotter Vertreter, „Cover Model“ cool mit geilem Riffing, „Run Away“ wildert ohne rot zu werden im Pop.

Balle