01. Cry for Revenge
02. Defender of Steel
03. Fate of the Beast
04. Dreamruler
05. Wicked Lies
06. Fires of Death
07. Riding through the Night
08. Glory of the Hero
09. Will to Power
10. Legend of the Warrior
11. Onar
Spielzeit: 47:32 min – Genre: Epic Metal – Label: No Remorse Records – VÖ: 28.11.2025 – Page: www.facebook.com/steelarctus
2022 trat die Epic Power Metalband STEEL ARCTUS mit ihrem damaligen Album „Master of War“ bei mir aber so was von die offenen Türen ein das es mächtig krachte und der Diskus nahe an der Höchstnote kratzte! Quasi aus dem Nichts kam die Band also und hinterließ mächtig Eindruck.
Gegründet 2020 vom griechischen Gitarristen Nash G kommt die Band nun mit ihrem dritten Album „Dreamruler“ um die Ecke, welches beim neuen, sehr passenden Label, „No Remores Records“ veröffentlicht wird.
Keine Änderung gab es bei der restlichen Band, die besteht nach wie vor aus Sänger Tasos Lazaris (FORTRESS UNDER SIEGE), Bassist Strutter sowie Schlagzeuger Xines.
Und auch am Sound gibt es wenig Änderung, Epic (Power) Metal der Marke MANOWAR oder Einflüsse von DIO geben hier nach wie vor den Ton an. Eingebettet nach wie vor in eine Konzeptgeschichte um den titelte gebenden Helden Steel Arctus mit Anleihen an griechischer Mythologie oder J.R.R Tolkien.
Als Opener wurde die Vorabsingle „Cry for Revenge“ gewählt. Und hier legen die Jungs direkt los wie die Feuerwehr. Krachende Gitarrenriffs und Bassläufe fliegen uns nur so um die Ohren und nach kurzem setzt dann der charismatische Gesang von Fronter Tasos ein. Mit einem schönen melodischen Chorus ausgestattet ist diese Eröffnungsnummer auf jeden Fall der absolut richtige Appetithappen unm einen schön den Mund wässerig zu machen!
Aufgrund der Keys und der Synthies geht das folgende „Defender of Steel“ etwas mehr in die Epic Richtung weiß auch direkt absolut zu begeistern. MANOWAR lässt hier ein wenig grüßen.
Absoluten Hochgeschwindigkeitsmetal gibt es dann bei „Fate of the Beast“ auf die Ohren. Hier geht es mit Volldampf eher in die klassische Heavy/Power Metal Richtung.
Der erdige Titelsong „Dreamruler“ eröffnet dann den starken Mittelteil wo wir mit der Epic Hymne „Wicked Lies“, dem klassischen „Fires of Death“ sowie „Glory of the Hero“ weitere Hochkaräter hat. Das sich dazwischen befindliche „Riding through the Night“ weiß nicht so Recht, wo es hin will! Powerballade, Power Metal, etwas undefiniert, aber auch in Ordnung.
Das letzte Drittel wird dann mit dem Livehit „Will to Power“ wo man schön die Fäuste nach oben schmeißen kann, und der überlangen Powerballade „Legend of the Warrior“ bestens ausgefüllt bevor dann mit dem Instrumental „Onar“ die Platte gut abgeschlossen wird.
Eine Mischung aus Epic Power und Heavy Metal ist nach wie vor sehr tonangebend auf dem neuen Diskus von STEEL ARCTUS.
Es sind wieder einige Hits am Start, auch wenn der absolute Überhit dieses Mal fehlt. Aber insgesamt haben wir hier wieder eine bärenstarke Performance die Fans der Band sowie von Epic Power/Heavy Metal auf jeden Fall schmecken sollte!
Wirkliche Ausfälle oder Standardtracks sucht man hier nämlich mit der Lupe. Die Synthies die hier verwendet werden muss man aber mögen, geben aber auch das gewisse Etwas.
Somit gibt es hier erneut die glasklare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe und eine Benotung in unserem Topnotenbereich.
Julian






