01. Frankfurt Lights
02. Italian Guy
03. True Confessions
04. Romeo (A Loyal Borderline)
05. Soul Staller
06. No More Chances
07. I Need To Know
08. What’s Going On
09. Decadent Man
Spielzeit: 31:47 min – Genre: Classic Rock – Label: Street Symphonies Records – VÖ: 29,05.2026 – Page: www.facebook.com/Romeo.theband/
Mit ROMEO und ihrem Debütalbum betritt eine junge italienische Band die Spielfläche um ihre Musik vorzustellen. Die Band gibt selber an, das ihr Debüt ihre tragische, romantische sowie bittersüße Essenz einfängt. Dabei orientieren sich ROMEO, obwohl sie diese Ära nicht miterlebt haben, an den frühen 80er Jahren. Im Promosheet wird ROMEO mit folgenden Worten angekündigt: „ROMEO ist eine Loud & Proud-Rock-’n’-Roll-Band, Inspiriert vom legendären Vintage-Sound der Mitte der 70er und frühen 80er Jahre, lässt ROMEO den Geist von Künstlern wie THIN LIZZY, UFO und CHEAP TRICK aufleben. Ihr Ziel war es stets, Musik zu erschaffen, die zwar raffiniert wirkt, aber zugleich darauf ausgelegt ist, den Saal zum Kochen zu bringen.“! Upps das klingt spannend, und fast als unmögliches Unterfangen, aber wer weiß, vielleicht schaffen es ROMEO ja den Geist der guten alten Zeit wieder aufleben zu lassen.
Zur Besetzung zählen Max Colliva an Mikro und Gitarre, Andrea Zanolli ebenfalls Gitarre, Ruby B am Bass und Luke Cocchieri an den Drums. Max besitzt eine vorlaute Art zu singen und erinnert dadurch an die Glam Zeit der späten 70er Jahre. Die Gitarren nutzen die komplette Palette die der Classic Rock der angegebenen Zeitspanne hergibt. Der Bass hält sich gegenüber den Gitarren eine Spur zurück, ist aber voll da wenn es sein muss. Die Drums sind nicht so weit nach vorne gemischt, können aber trotzdem Akzente setzten.
Wo liegen nun ROMEO stilistisch? Ich würde mal sagen im Classic / Hard Rock der guten alten Schule, die tief in den späten 70er und frühen 80er Jahre verwurzelt ist. Es wird nie zu heftig ausgeteilt, sondern ROMEO bewegen sich im gemäßigten Fahrwasser das sehr bekömmlich ist. Dabei bietet die Band eine Art Mixtur aus TOM PETTY, CHEAP TRICK, THE HELLACOPTERS, MÄRVEL und STARMEN ohne KISS im Sound, mit einem sehr langem Blick auf die britische Insel. Keines der Instrumente drängt sich in den Vordergrund, sondern unterstützt Max am Mikrofon mit voller Kraft ohne ihn dabei alt aussehen zu lassen.
Wie schon bei ROCK JUSTICE eine sehr gute erste Vorstellung, nur im Classic Rock, die leider auch weit unter der magischen 40 Minuten Grenze bleibt, was einen Punktabzug ergibt. Bitte bei Album #2 die Party länger gehen lassen.
„Frankfurt Lights“ ein cooler Rocker der neugierig auf das kommende macht, „Italian Guy“ könnte auch von einer UK Band stammen. „True Confessions“ macht einfach nur Spaß der Song, „Romeo (A Loyal Borderline)“ wurde nach britschem Vorbild geformt. „Soul Staller“ klassischer geht fast nicht mehr, „No More Chances“ die Gitarren machen hier den besonderen Charme aus. „I Need To Know“ leider ist bei diesem TOM PETTY Cover die Luft ein wenig dünn geworden, „What’s Going On“ die Luft kehrt wieder mit einer gehörigen Portion Drama zurück, „Decadent Man“ kommt mit Bläsereinsatz.
Balle






