01. Metallic Rain
02. Awakening
03. Dancing on the Ruins
04. Malleus Maleficarum
05. Running with the Stars
06. Dominion (feat. Mike Andersson)
07. Break the Wave
08. Himalaya
09. Wasted Land
10. Virtual Pain
11. Heart of Sorrow (feat. Johnny Gioeli)
Spielzeit: 43:06 min – Genre: Melodic Metal – Label: Black Lodge Records – VÖ: 08.05.2026 – Page: www.rexoria.com
Die female fronted Metalband REXORIA ist ein gern gesehener Gast hier bei uns in der Rock-Garage. Die Band rund um die stimmgewaltige Fronterin Frida Ohlin veröffentlicht dieser Tage ihr neues, viertes Studioalbum „Fallen Dimension“ mit dem sie an die bisherigen sehr ordentlichen Alben anknüpfen möchte.
Erneut beim schwedischen Label Black Lodge Records erscheint das gute Stück und mit an Bord hat man zwei bekannte Gastsänger.
Zum einem Mike Andersson von TUNGSTEN und zum anderen Johnny Gioeli von AXEL RUDI PELL. Das verspricht nochmal zusätzliche Qualität!
Mit mittlerweile über 120 Liveshows auf dem Buckel sowie den letzten positiven Albumbewertungen, auch wenn mir beim letzten eindeutig der Biss fehlte, sollte doch nun endlich der Sprung in die vorderste Front des modern Melodic Metals gelingen, oder?
Als Opener präsentiert man uns „Metallic Rain“ welches mit ein paar Cinematic Einschüben gewürzt ist. Ansonsten geht die Nummer direkt recht heftig in die Vollen. Die Keys sind zwar auch die ganze Zeit über da aber nur als Unterstützung und nicht präsent im Vordergrund.
Die Nummer macht auf jeden Fall was her, auch Sängerin Frida ist hier wesentlich rauer unterwegs, wie wir es bisher gewohnt waren. Ein bombenstarker Einstieg!
Auch „Awakening“ legt mit Volldampf und Bombast los. Man ist hier nicht ganz so rau und heavy wie beim Opener unterwegs, kann aber trotzdem noch genug Härte reinpacken damit die Nummer so richtig Dampf hat. Schön melodisch, mit dem passenden Chorus, ist das Ganze natürlich auch noch. Fett!
Mit einem ordentlichen Groove ausgestattet kann auch „Dancing on the Ruins“ direkt überzeugen bevor es bei „Malleus Maleficarum“ wieder in die typische REXORIA Melodic Metalecke geht, allerdings ist die Nummer vielleicht die schwächste auf dem gesamten Album.
Diesen Ausrutscher bügelt man aber sofort wieder aus indem man mit „Running with the Stars“ sowie „Dominion“, mit einem bestens aufgelegten Gastsänger Mike Andersson von TUNGSTEN, zwei absolute Sahnetracks und Hits folgen lässt!
Aber auch danach lässt die Band nicht locker und hat weitere Ohrbomben im Gepäck.
Denn das mit ordentlich Synthieunterstützung daherkommende und sich voll im BATTLE BEAST Modus befindende „Break the Wave“, die Livegranate „Himalaya”, die auch die SABATON Einflüsse nicht verleugnen kann, sowie der zackige Midtempotrack „Wasted Land“ fallen ebenfalls in diese Kategorie und werden jedem female fronted Melodic Metalfan direkt zusagen!
Und auch bei den beiden letzten Tracks „Virtual Pain“ sowie der langsamen, epischen Powerballade „Heart of Sorrow, welches ein tolles Gesangsduett zwischen Frida und AXEL RUDI PELL Fronter Johnny Gioeli bietet, macht man nicht viel falsch und reiht sich in die bisherigen Hits gut ein.
Ja schau mal an, im Vergleich zu den schon sehr guten vorherigen Alben der Band packt man aber hier nochmal ein paar Schippen drauf, steigert das schon tolle Songwriting, hat dadurch viele Hits im Gepäck, bietet eine kraftvolle Produktion sowie Härte (was ich ja beim letzten Album noch bemängelt hatte) und tolle Gäste die das Album super ergänzen und noch etwas aufwerten!
Aber auch Sängerin Frida muss hier nochmal hervorgehoben werden, geil was die Dame an stimmlicher Entwicklung hinter sich hat und nun richtig Gas gibt.
Ganz klar das bisher stärkste Album der Band und das gibt dementsprechend eine Benotung in unserem Topbereich mit der logischerweise entsprechenden Kaufempfehlung für jeden female fronted Melodic Metal Fan!
Julian








