01. The Law Of The Jungle
02. Set Me Free
03. 1000 Nights Away
04. Just Go
05. If I’m The One
06. Rain
07. Chain Of Light
08. Danger
09. Heartland
10. I Would Rather Be Lonely
11. Man To Man
12. This Is War
Spielzeit: 44:58 min – Genre: AOR – Label: Music Therories Recordings – VÖ: 10.07.2026 – Page: www.facebook.com/GorhamScott
Nach 40 Jahren in der Pipeline erscheint nun das Album „Eureka“ von THE WESTERN FRONT. 40 Jahre ist eine sehr lange Zeitspanne um in irgend einem Archiv Staub anzusetzen, mal sehen was das Album kann und ob es die beteiligten Musiker erahnen lassen überzeugen können.
Die mitwirkenden Musiker hören auf so klangvolle Namen wie Richard „Moon“ Calhoun am Mikrofon, Scott Gorham und Mary Walsh an den Gitarren, Derek Bergman an Keyboards und Darrel Verdusco an den Drums. Den Songs merkt man von der Machart an das sie aus der Mitte der 80er stammen, die Produktion hat auch so einen Klang wie von damals. Richard besitzt ein Stimme die oft an die von den TOTO Sängern erinnert und erledigt seinen Job am Mikrofon sehr gut. Die Gitarren sind alles andere als man von Scott gewohnt ist, dass Riffing ist prägnant allerdings nicht so auf Härte getrimmt wie z.B. bei THIN LIZZY, 21 GUNS und BLACK STAR RIDERS wo er seiner Gitti vollen Auslauf lassen könnte/kann. Beide Gitarren ergänzen sich wunderbar und lassen die Saiten nach belieben Schwingen. Die Tastenabteilung kommt im typischen 80er Stil und bildet mit den Gitarren ein wie aus Beton gegossenes Fundament. Der Bass geht leider ein wenig unter dafür gibt es von Drums die Hucke voll.
THE WESTERN FRONT bieten den AOR wie er in den 80er Jahren bis zum Exzess von vielen geboten wurde, ab und zu gibt es leichte Westcoast Vibes die aber nie die Überhand übernehmen. Die Mucke weist ein Merkmal für die Zeit auf, wenn es die Bands richtig angestellt haben waren die Gitarren und Tasteninstrumente auf Augenhöhe, genau wie auf „Eureka“. Die zuckersüßen Melodien um säuseln und umgarnen den Hörer regelrecht. Vergleiche lassen Bands wie TOTO, EDDIE MONEY, THE INNOCENT, BOULEVARD, MICHAEL STANLEY BAND, B.E. TAYLOR GROUP, BRICKLIN. DUKE JUPITER, CARSON COLE AND RU4. DESMOND CHILD, REFUGEE, TOM DELUCA, DIVING FOR PEARLS und zum Teil PETRA zu, und was weiß ich mit wem man noch vergleichen kann, es gab damals zu viele.
Wer auf die genannten Band abfährt sollte bei THE WESTERN FRONT unbedient rein hören.
„The Law Of The Jungle“ ein AOR Song der die 80er am besten repräsentiert, „Set Me Free“ ein verdammt starker Rocker der damals Potential gehabt hätte. „1000 Nights Away“ ein fast schon poppiger Rocker mit geilem Keyboardthema, „Just Go“ ein Rocker im TOTO Fahrwasser. „If I’m The One“ im Refrain wird viel Drama geboten, „Rain“ ein AOR Song wie er sein soll. „Chain Of Light“ geht flott nach vorne, „Danger“ TOTO lassen erneut Grüßen. „Heartland“ ein seher guter Rocker der sich auch auf einem Soundtrack von damals bestens zurecht gefunden hätte, „I Would Rather Be Lonely“ ein typischer AOR Hit aus den 80ern. „Man To Man“ erinnert an DON HENLEY, „This Is War“ macht würdig das Licht aus.
Balle






