01. Stormfall
02. Dead Night Defiance
03. Ghost Riders
04. A Reckoning into the Mourning Hall
05. Fallen King
06. Sons of Chaos
07. Devil`s River
08. Battlechaser
Spielzeit: 31:16 min – Genre: Power Metal – Label: Fireflash Records – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.facebook.com/gargantofficial
Brasilianischer Metal ist immer nicht nur ein Ohr wert, das dachte ich mir auch als ich mir die Promo des Debütalbums „Dead Night Defiance“ der Band GARGANT schnappte und die ersten Töne erklangen.
Stilistisch ist man hier voll im düsteren Power Metal der 90iger Jahre beheimatet und hat dementsprechend ordentlich Wucht hinter den Songs.
Das Debütalbum wurde Ende 2025 schon mal in Eigenregie digital veröffentlicht, nun ist die Band beim aufstrebenden deutschen Label Fireflash Records unter Vertrag und somit wird das Album nun auch für die breite Masse nicht nur digital, sondern auch physisch erneut veröffentlicht.
Gut für uns würde ich sagen!
Als Opener tönt uns direkt die Videosingle „Stormfall“ entgegen. Und hier wird sofort voll aufgefahren. Düstere Stimmung wie eins bei ICED EARTH, ein Fronter der kreischt und in die höchsten Höhen kommt und ein toller Chorus. Alles an Bord, was ein ordentlicher Power Metal Opener braucht, sehr geil!
Der Titeltrack „Dead Night Defiance“ folgt dann als Nächstes. Episch und eingängig geht es auch hier direkt zu, womit man auch hier relativ schnell den Hithaken machen kann.
Bei „Ghost Riders“ gibt es ein paar zarte MEGADETH Einflüsse ohne das das Ganze hier aber zu thrashig rüberkommt. Ein cooler Chorus, der irgendwie auch an JUDAS PRIEST erinnert, kommt hier noch obendrauf und fertig ist der nächste Hit.
Im Anschluss bietet „A Reckoning into the Mourning Hall” tolle Melodiebögen und Gitarrenriffs bevor auch hier der Chorus das absolute Sahnehäubchen ist.
Richtig schön episch geht es dann bei „Fallen King“ zur Sache. Das Teil könnte ich mir live ziemlich gut vorstellen, dürfte dort gut abgehen!
Zuvor haben MEGADETH und JUDAS PRIEST ihre Spuren hinterlassen, bei „Sons of Chaos“ sind es IRON MAIDEN die hier ein wenig Pate gestanden haben. Aber GARGANT machen hier natürlich ihr eigenes Ding und sind auch hier auf einem hohen Level unterwegs, wie zuvor auch.
Der sperrigste Track des Albums ist „Devil`s River“, hier gibt es mal keinen Ohrwurmchorus auf die Ohren, sondern es wird nur fleißig vor sich hin gemosht, erst zum Ende hin gibt es hier etwas mehr Melodic.
Das abschließende „Battlechaser“ geht dann auch in Ordnung, kann aber nicht an die Ohrbomben vor allem aus der ersten Hälfte des Albums anschließen.
Nach der ersten Videosingle war ich sehr angefixt auf das Debüt der Jungs von GARGANT! Der düstere Power Metal mit der notwendigen Härte und Melodic gefiel mir auf Anhieb und das gesamte Album hat nicht enttäuscht.
Man ist hier auf einem sehr ordentlichen, hohen Niveau unterwegs, erst bei den letzten beiden Tracks geht den Jungs etwas die Puste aus, aber alles zuvor macht ordentlich Laune und bleibt schnell hängen!
Somit gibt es die klare Kaufempfehlung für Power Metal der düsternden Fraktion, ich bin sehr gespannt auf das zweite Album, was hoffentlich auch eine längere Spielzeit hat, denn die ist leider für die heutige Zeit auf dem Debüt hier ein Witz, sorry!
Julian





