FEANOR – Hellhammer

Trackliste:

01. Sirens of Death
02. Bad Decisions
03. Hellhammer
04. Remember the Fallen
05. The Conqueror`s Path
06. The Epic of Gilgamesh Pt2
07. H.M.J
08. Maglor the Singer
09. Forged in Steel
10. The Flight of Valkyries
11. Houses on Fire
12. The Ballad of Beren and Luthien
                                                                                    13. This One`s For You

Spielzeit: 67:13 min – Genre: Heavy/True Metal – Label: No Remorse Records – VÖ: 19.09.2025 – Page: www.facebook.com/feanorband

 

Seit dem letzten Album „Power of the Chosen One“ aus dem Jahr 2021 ist viel passiert bei der Band FEANOR! Mit No Remorse Reocrds hat man ein neues Label, und es gibt einige neue Bandmitglieder zu verzeichnen.
Die einzigen Konstanten sind nach wie vor Bandkopf und Bassist Victor Gustavo Acosta sowie Schlagzeuger Emiliano Wachs.
Neu dabei sind Sänger Mike Stark (STORMBURNER), die Gitarristen Thilo Hermann (Ex RUNNING WILD) und EV Martel sowie die Violinistin Diana Boncheva.
Die bisherigen Bandmitglieder Sänger Sven D`Anna (WIZARD) und Gitarrist David Shankle (Ex MANOWAR) sind noch als Gäste dabei. Weitere bekannte Gäste sind noch Piet Sielck (IRON SAVIOR) sowie Ross the Boss (Ex MANOWAR).
Ganz schön viele Namen, oder? Ja irgendwie ist die Band zu einem internationalen Projekt geworden.
Auf jeden Fall hat man nun das neue Album „Hellhammer“ fertig auf dem man erneut auf einer satten Spielzeit von fast 70 Minuten eine ordentliche Mischung aus Heavy und True Metalsongs versammelt hat. Nach wie vor sind hier Fans von so Bands wie RUNNING WILD, GRAVE DIGGER oder MANOWAR goldrichtig.

Nach den vielen Infos steigen wir jetzt aber mal mit dem Albumopener und Videosingle „Sirens of Death“ so richtig ein, denn die Nummer geht direkt ohne viel Anlauf nach vorne und bläst ordentlich den Staub aus den Boxen! Sänger Mike passt dazu perfekt, tönt genauso schön rau wie bei seiner Stammband und ist eine gute Wahl. Mit viel Doublebass und richtig Schmackes ist das hier der perfekte Opener.
„Bad Decisions“ im Anschluss steht dem Ganzen in Nichts nach, hier hört man vor allem auch das Instrument von Neuzugang Diana auch schön raus.
Der Titeltrack „Hellhammer“ ist dann auch ein absolut packender Metaltrack geworden, der seine True Metaleinflüsse zu keiner Zeit versteckt.
Etwas mehr Epic gibt es dann beim anschließenden „Remember the Fallen“ auf die Ohren bevor es im Mittelteil mit dem Zwischenstück „The Conqueror`s Path“, dem Stampfer „The Epic of Gilgamesh Pt2“ sowie dem RUNNING WILD Gedächtnissong „H.M.J“ auch sehr erstklassig weiter zur Sache geht!
Danach gibt es mit „Maglor the Singer“ eher Standardmetal auf die Ohren und das intensive Zwischenstück „Forged in Steel“ schlägt gut die Brücke zum letzten Drittel der Scheibe.
In diesem gibt es mit dem klassischen True Metalstück „The Flight of Valkyries“, mit einigen richtig abgefahrenen Schreien von Sänger Mike, der überlangen Powerballade „The Ballad of Beren and Luthien“ sowie dem abschließenden „This One`s For You“ weitere starke Songs zu entdecken.

Wenn man die letzten Alben seit 2016 mit dem aktuellen Output vergleicht, muss man klar festhalten, hier haben wir es definitiv mit dem stärksten Diskus von FEANOR zu tun! Das liegt vor allem an den Songs die dieses Mal so True wie lange nicht, aber dann doch sehr abwechslungsreich sind. Dazu noch mit Mike Stark ein perfekt passender neuer Sänger inklusive passender Produktion und fertig ist der Leckerbissen für die Heavy/True Metal Anhänger.
Glasklare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

Julian

 

FEANOR – Power of the Chosen One

Band: Feanor
Album: Power of the Chosen One
Spielzeit: 63:25 min
Stilrichtung: True Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 23.04.2021
Homepage: www.feanorband.com

Ex MANOWAR Gitarrist David Shankle kehrte für viele Metaller sichtbar 2016 mit dem FEANOR Album „We are Heavy Metal“ zurück!
Zusammen mit WIZARD Sänger Sven D`Anna gab er der True Metaller Kombo FEANOR einen internationalen Anstrich und ihr letztes Album bekam ordentliche Rezensionen in den Medien.
Nun ist die Truppe wieder zurück auf der Bildfläche, im Gepäck haben sie ihr neues Album „Power of the Chosen One“ welches laut Promoinfo eine Fortführung des MANORWAR Klassikeralbums „Triumph of Steel“ sein könnte!
Nun, ob das nun sehr hoch gegriffen ist oder wirklich zutrifft erfahren wir nun zusammen.
Mit der Videosingle „Rise of the Dragon“ beginnt die True Metalreise. Eine flotte Midtemponummer die aufgrund seines Ohrwurmchorus direkt hängen bleibt!
Ein sehr schöner Start für alle Traditionalisten unter uns.
Der Titeltrack „Power of the Chosen One” folgt dann als Nächstes. Eine schöne, epische True Metalnummer die stark nach MANOWAR klingt und auch mit den entsprechenden Trademarks um die Ecke kommt.
Der nächste MANWOR Gedächtnissong und auch der nächste Hit erwartet uns dann bei „Metal Land“. Ja irgendwie klingt das alles ziemlich abgedroschen, aber für die entsprechende Zielgruppe ist das glaube ich einfach ein absolutes Fest!
Der Mittelteil wird dann vom zackigen „Hell is waiting“ und den beiden True Metalstampfern „Together Forever“ und „Bringer of Pain“ gebildet. Hier ist man eher im typischen Standardmetal unterwegs und kann nicht mehr ganz so stark glänzen wie zu Beginn.
Im letzten Drittel reißt man dann das Ruder wieder gut herum und hat mit der Tru Metalballade „Lost in Battle“ und dem Epic Brocken „The Return of the Metal King“, knapp 20 Minuten lang!, zwei weitere Hits im Gepäck wobei letztere Nummer hier ganz klar alles überragt!

Anspieltipps:

„Rise of the Dragon“, „Power of the Chosen One”, “Metal Land” und “The Return of the Metal King”.

Fazit :

Bemängelte ich auf dem letzten FEANOR Album noch die sehr stark schwankende Songqualität, ist diese dieses Mal auf jeden Fall besser geraten!
Zwar fällt man im Mittelteil doch wieder etwas von der Qualität her ab, aber im letzten Drittel hat man doch noch den ein oder anderen Hit im Gepäck.
Es macht sich hier auch ganz klar das stärkere Mitwirken von David Shankle bemerkbar, es klingt alles irgendwie ne ganz Ecke mehr nach True Metal als auf dem letzten Werk!
Somit fährt man hier locker 1 Punkt mehr ein als beim letzten Mal, eine starke Scheibe für Genrefans!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rise of the Dragon
02. Power of the Chosen One
03. This You can Trust
04. Metal Land
05. Hell is waiting
06. Together Forever
07. Bringer of Pain
08. Lost in Battle
09. Fighting for a Dream
10. The Return of the Metal King

Video zu “Rise of the Dragon”:

Julian

FEANOR – We are Heavy Metal

feanor-coverBand: Feanor
Album: We are Heavy Metal
Spielzeit: 59:59 min
Stilrichtung: Heavy/True Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 25.11.2016
Homepage: www.feanorband.com

Seit 1996 musizieren die Jungs von FEANOR aus Argentinien nun schon, gehört habe ich von den Jungs bislang leider nicht! Das ändert sich nun denn das neue, dritte Album der Band mit dem klangvollen Titel „We are Heavy Metal“ erscheint dieser Tage über Massacre Records. Ein ganz bekanntes Gesicht hat die Band am Mikro zu bieten, denn WIZARD Gesangskünstler Sven D‘Anna ist hier mit an Bord und vertont die neuen Songs, die das erste Mal übrigens komplett in Englisch eingesungen wurden. Drei bekannte Gastmusiker hat man ebenfalls auf dem neuen Album zu bieten, mit Ross the Boss (DEATH DEALER, Ex MANOWAR), David Shankle (DSG, Ex MANOWAR) und Tony Martin (Ex BLACK SABBATH) verstärkte man die Stammband noch zusätzlich.
Herausgekommen ist ein Album welches besonders für die Heavy und True Metalheads der genannten Bands ein gefundenes Fressen sein wird. Mit dem Titeltrack „We are Heavy Metal“ steigen wir schon mal sehr ordentlich in die Platte ein. True Metal erster Güte an dem sich Fans des Genre und der Band auf jeden Fall erfreuen werden! Über die Gesangsleistung von Fronter Sven braucht man glaube ich keine weiteren Worte mehr zu verlieren, einfach top der Mann!
Ganz viel MANOWAR Feeling kommt dann beim folgenden „Eol the Dark“ auf und auch ansonsten kann der Song, ähnlich wie sein Vorgänger überzeugen.
Episch wird es dann bei „Earendlil the Sailor“ welches ebenfalls ganz schnell auf unsere Hitliste wandert.
Das erste Drittel ist also schon mal absolut gelungen, mal schauen was der Mittelteil so für uns parat hält? Auf jeden Fall wird gleich mal mit „The Discipline of Steel“ ordentlich an der Geschwindigkeitsschraube gedreht bevor es wieder epischer wird mit dem Zwischenstück „Water Gardens“ und „Dagor Nuin Giliath“. Ebenfalls eher in die ruhigere Ecke tendiert dann im Anschluss „White and Blue“ was zwar toll gesungen ist, aber ansonsten nicht wirklich durch zündet!
Das wieder flottere „Crying Games“ ist da noch das beste Stück aus den letzten Stücken des Mittelteils.
Den letzten Abschnitt einleiten tut dann das wieder überlange eher epische „The Visitors“ welches, ich nehm es mal vorweg, das beste Stück Mucke hier ist, denn die drei anschließenden Tracks, inklusive eines erneuten Zwischenstücks, sind eher guter Standard und daher leider nicht besonders auffallend und erwähnenswert.

Anspieltipps:

Hier tönen auf jeden Fall “We are Heavy Metal, “Eol the Dark”, “Earendil the Sailor” sowie “Crying Games” definitiv am Besten.

Fazit :

Ja die neue FEANOR hat einige starke Tracks an Bord und ja mit Sven D’Anna hat man einen bärenstarken Fronter in seinen Reihen, aber irgendwie kann die Scheibe dann in Summe doch nicht komplett überzeugen! Dafür ist das Songmaterial einfach zu unterschiedlich von der Qualität her. Eine solide Leistung springt hier aber auf jeden Fall raus und für True Metalfans lohnt sich definitiv auch die Anschaffung! Alle anderen sollten denke ich erstmal genauer rein hören.

WERTUNG:

6

 

 

Trackliste:

01. We are Heavy Metal
02. Eol the Dark
03. Earendil the Sailor
04. The Discipline of Steel
05. Water Gardens
06. Dagor Nuin Giliath
07. White and Blue
08. Crying Games
09. The Visitors
10. In the Darkness
11. The Scribe
12. The Epic of Gilgamesh Pt. 1

Julian