DEATH DEALER – Reign of Steel

Trackliste:

01. Assemble
02. Devil`s Triangle
03. Riding on the Wings
04. Bloodbath
05. Raging Wild and Free
06. Blast the Highway
07. Compelled
08. Dragon of Algorath
09. Sleeping Prophet
10. Reign of the Night

 

Spielzeit: 46:01 min – Genre: Heavy Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 23.01.2026 – Page: www.facebook.com/deathdealerband

 

Das letzte, DEATH DEALER Album „Conquered Lands“ 2020 habe ich leider verpasst. Daher war es für mich eine Pflicht dem neuen, 4. Album „Reign of Steel“ mehr Aufmerksamkeit zu widmen!
Erscheinen tut der Diskus beim deutschen Label Massacre Records, was denke ich eine gute, neue Wahl der Band ist.
Diese besteht übrigens sehr konstant weiterhin aus CAGE Fronter Sean Peck, Ex MANOWAR Gitarrist Ross the Boss, EMPIRES OF EDEN Gitarrist Stu Marshall, ÜBERALL Basser Mike LePond sowie Schlagzeuger Steve Bolognese.
Geboten wird auch auf dem neuen Diskus klassischer Heavy Metal der auch mal in die Power Metal Ecke abdriftet.

Mal schauen wie die neuen Songs so tönen, gestartet wird mit dem Openersong „Assemble“. Dieser beginnt erstmal mit einem kleinen Vorspiel wo es noch recht handzahm tönt. Nach 30 Sekunden bricht dann aber die Riffhölle über uns ein und mit einem Schrei von Fronter Sean Peck bahnt sich die Nummer ihren Weg über seinen Chorus bis in eure Gehirnwendungen. Ein starker Opener direkt zu Beginn.
„Devil`s Triangle“ ist dann nicht mehr die komplette Hochgeschwindigkeitsbedienung, bietet aber trotzdem noch genug Druck um den starken Opener weiterzuführen.
Sehr klassischer Heavy Metal wird uns dann beim recht melodischen und mitsing kompatiblen „Riding on the Wings“ geboten. Hier können wir auch relativ schnell den Hithaken dahinter machen.
„Bloodbath“ ist zu recht der Titel des nächsten Stückes geworden. Brachiale schnelle Thrash Metal Riffs und auch Fronter Sean holt alles aus seiner Stimme raus. Das Ganze bricht ziemlich aus dem bisher gehörten aus, das war aber vermutlich genau das Ziel, und wird auf jeden Fall seine Anhänger finden.
Der Mitteilteil wird dann von der Powerballade „Raging Wild and Free“ sowie der Videosingle „Blast the Highway“ sehr gut ausgefüllt. Zwei absolute Hits der Scheibe!
Der Stampfer „Compelled“ ist dann das Bindeglied zum letzten Drittel der Scheibe welches mit „Dragon of Algorath“ nochmal richtigen Hochgeschwindigkeitsmetal, mit „Sleeping Prophet“ einen erdigen Banger sowie mit dem abschließenden „Reign of the Night“ einen überlangen klassischen Heavy Metalsong bietet.
Gerade letztere Nummer zeigt irgendwie alle Facetten der Band und dessen Sound. Mal schnell, mal im Midtempobereich und mal komplett abwechslungsreich. Ein toller Abschluss der Scheibe.

Also, bislang haben mich die Jungs von DEATH DEALER noch nie enttäuscht! Und das bleibt auch auf dem neuen Album so. Klassischer Heavy Metal wird hier bedient, erstklassige und erfahrene Musiker sind hier am Werk und noch dazu hat man einige sehr starke Songs und Hits im Gepäck.
So kann es gerne weitergehen und Fans der genannten Stammbands sowie des Genre sollten hier auf jeden Fall nicht nur ein Ohr riskieren, es könnte sich lohnen!
Ein kompakter neuer Diskus der Band der einfach nur gut reinläuft!

Julian

DEATH DEALER – Hallowed Ground

Band: DEATH DEALER

Album: Hallowed Ground

Spielzeit: 58:24 min

Stilrichtung: Heavy Metal

Plattenfirma: Sweden Music Group

Veröffentlichung: 02.10.2015


Das Debütalbum „Warmaster“ REZIder Amerikaner von DEATH DEALER schlug im Jahr 2013 ziemlich hohe Wellen. Was ja aber auch nicht verwunderlich war, immerhin sind Sean Peck (CAGE), Ross the Boss (Ex MANOWAR), Stu Marshall (EMPIRES OF EDEN, Ex DUNGEON) und RHINO (Ex MANOWAR) Mitglieder der Band und diese Herren sind ja nicht irgendwelche Frischlinge.

Mittlerweile ist RHINO nicht mehr mit an Bord, die anderen schon und man hat den zweiten Langdreher mit dem klangvollen Namen „Hallowed Ground“ fertig.

Viele Infos haben die Jungs über das neue Album nicht parat, nur das obligatorische bessere Album soll es sein, mit allem was Heavy Metal so ausmacht.

Nun schauen wir mal ob man das Debütalbum in die Tasche stecken kann. Als Opener dient der Track „Gunslinger“. Episch und majestätisch beginnt die Nummer, bevor der ohrenbetäubende Gesang vom Sean und die sägenden Gitarrenriffs einsetzen. Eine flotte Angelegenheit ist das gute Stück geworden, welches ganz klar von seinen mächtigen Gitarrenriffs und dem eingängigen Chorus lebt. Als Beginn also bestens geeignet!

Schön druckvoll wenn auch eine Spur langsamer geht es dann beim anschließenden „Break the Silence“ zur Sache. Da die Nummer noch eine Spur eingängiger ist als der Vorgänger können wir auch hier ziemlich schnell ein Harken im positiven dahinter machen.

Danach gibt es leider eine kleine Talsohle zu durchschreiten den die nächsten Nummern sind nicht wirklich besonders packend und das spanische Gitarreninstrumental „Llega El Diablo“ passt irgendwie auch nicht so recht.

Ab „The Way of the Gun“ geht das Qualitätslevel zum Glück langsam wieder nach oben, welches mit dem schnellen „K.I.L.L“ schon wieder fast seinen Siedepunkt erreicht und diesen dann mit „I am the Revolution“ und „Total Devastation“ überschreitet.

Mit „The Anthem“ und „Corruption of Blood“ haben wir danach zwar wieder etwas schwächere Nummern zu verzeichnen, dies wird aber mit den abschließenden Krachern „Skull and Cross Bones“ und „U 666“ absolut ausgeglichen!

So bleibt insgesamt doch noch ein recht ordentliches, zweites Album übrig.


Anspieltipps:


Hier sind mit Sicherheit “Gunslinger”, “Break the Silence”, “I am the Revolution”, „Skull and Cross Bones“ und „U 666“ zu nennen.


Fazit :


Meine Erwartungen an den neuen Diskus von DEATH DEALER waren vielleicht doch etwas hoch, denn für mich kann man das Niveau des Debütalbums nicht ganz halten!

Dafür tummeln sich speziell im Mittelteil zu viele etwas schwächere Tracks. Aber ich denke das ist insgesamt dann doch etwas zu hart und vermutlich meckern auf hohem Niveau, denn eine Empfehlung stellt die Scheibe natürlich insgesamt trotzdem da und somit landet man auch bei 8,5 sehr ordentlichen Punkten.


WERTUNG:




Trackliste:


01. Gunslinger

02. Break the Silence

03. Plan of Attack

04. Seance

05. Lega El Diablo

06. The Way of the Gun

07. K.I.L.L

08. I am the Revolution

09. Total Devastation

10. The Anthem

11. Corruption of Blood

12. Skull and Cross Bones

13. U-666


Julian

DEATH DEALER – War Master

Band: Death Dealer
Album: War Master
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Steel Cartel Records
Veröffentlichung: 17.06.2013
Homepage: www.deathdealer.com

Man spricht manchmal etwas vorschnell von einer Supergroup. Bei DEATH DEALER stimmt diese Bezeichnung aber ausnahmsweise mal absolut. Denn unter diesem Banner haben sich wirkliche Schwergewichte des Metals zusammen getan!
Niemand geringeres als CAGE Frontröhre Sean Peck, EMPIRES OF EDEN Klampfer Stu Marshall, Ex MANOWAR Gitarro Ross the Boss und ebenfalls Ex MANOWAR Schlagzeuger Rhino bilden das Gerüst dieser klassischen Heavy/US Metalband! Komplettiert wird die Truppe noch von Basser Mike Davis.
Das schnalzt doch jeder Kenner der Szene mit der Zunge, oder? Zumindestens ging es mir so.
Am 17. Juni erscheint nun das lang erwartete Debütalbum „War Master“ der Truppe und wenn man der Vorboten glauben schenken darf, kommt hier etwas ganz großes auf uns zu! Wir werden den Wahrheitsgehalt dieser Aussage später zusammen ergründen.
Zuvor sei noch darauf hingewiesen das die Mastermind’s Sean und Ross explizit darauf hingewiesen haben das es sich bei DEATH DEALER nicht um ein einmaliges Projekt handelt, man ist auf Langfristigkeit aus und sieht sich als Band.
Dafür lässt Ross seine eigene Band sogar ruhen, obwohl er auch dort kurz vor Vollendung des dritten Albums steht. Das unterstreicht glaube ich den Stellenwert von DEATH DEALER für die Jungs.
Kommen wir nun zum musikalischen und widmen uns direkt dem Opener und Bandhymmne „Death Dealer“. Um Gottes Willen, was kommt denn da aus den Boxen? Ein Urknall gleich fliegen uns die knackigen Riffs und die Screams von Fronter Sean nur so um die Ohren. Was ein gewaltiger erster Track der sich dann im Chorus nochmal einen Tucken verstärkt und sich mit aller Macht in die Gehörmuschel schraubt. Ein geiler Beginn!
Das anschließende „Never to Kneel“ kommt vergleichsweise zahm durch die Boxen, obwohl auch hier der Heavyness Faktor schön hoch ist. Im Vergleich zum brachialen Vorgänger, kann man hier das Level nicht ganz halten, die Nummer ist aber immer noch meilenweit von einem Ausfall entfernt!
Eher nach meinem Geschmack bzw. wieder näher am Openertrack ist das folgende „Warmaster“ hier wird wieder ohne Rücksicht auf Verluste geballert was das Zeug hält. Knallhart, druckvoll aber doch melodisch, so wollen wir Metaller unsere Songs haben, sehr schön!
Das die Jungs aber auch anders können, beweisen sie dann eindrucksvoll mit der nächsten Nummer „Children of Flames“. Hier steht die Atmosphäre und das Gefühl im Vordergrund, was Sänger Sean durch seinen beeindruckenden Gesang super transportiert. Ein ganz anderer Track im Vergleich zu den vorherigen Dampfhämmern, aber keinesfalls schlechter.
Mit dem druckvollen Stampfer „Hammer down“ werden wir im Mittelteil noch richtig gut unterhalten, tja und dann geht den Jungs leider ein klein wenig die Puste aus! Schade, denn die nachfolgenden Songs sind zwar ganz ok, reichen aber bei weitem nicht mehr an die bockstarken ersten Nummern heran.
Mit „Liberty or Death“ und „Wraiths on Wind“ kann man hier noch am ehesten punkten, ein kleiner, fader Beigeschmack bleibt bei mir am Ende aber leider übrig.
Anspieltipps:

Einige starke Tracks hat das Debütalbum von DEATH DEALER zu bieten, die aussagekräftigsten sind mit Sicherheit “Death Dealer”, “Warmaster”, “Children of Flames”, “Liberty or Death“ und “Wraith on Wind“.

Fazit :

Man was habe ich mich gefreut als ich die Ankündigung von DEATH DEALER sah und was war ich glücklich als ich die Scheibe dann in den Händen hielt!
Und ich muss sagen man enttäuschte mich zum Anfang absolut nicht. Brachial und heavy kommen die Songs aus den Boxen und man merkt natürlich direkt das hier absolut keine Newcomer am Werk sind.
Schon alleine Sänger Sean ist eigentlich immer ein Garant für erstklassige Scheiben!
Nach den ersten Tracks war ich auch direkt dabei die Höchstnote zu zücken, aber leider und wie gesagt lässt man im letzten Abschnitt der Platte ein wenig die Zügel schleifen und die Songs dort sind eher gehobener Durchschnitt.
So reicht es abschließend zwar auch noch für den Topbereich, aber ein bisschen Potential hat man hier eindeutig verschenkt!
Trotzdem, denn hier meckere ich auf hohem Niveau, kann ich die Platte auf jeden Fall jedem Fan der beteiligten Musiker absolut empfehlen!

WERTUNG: 

Trackliste:

01. Death Dealer
02. Never to Kneel
03. Warmaster
04. Children of Flames
05. Curse of the Heretic
06. Hammer Down
07. The Devils Mile
08. Liberty or Death
09. Heads spikes Walls
10. Wraiths on Wind

Julian