STORMZONE – Three Kings

Band: Stormzone
Album: Three Kings
Spielzeit: 65:41 min
Stilrichtung: NWOBHM
Plattenfirma: Metal Nation
Veröffentlichung: 22.07.2013

Die Briten STORMZONE sind nun auch schon seit 2006 aktiv und wurde damals vom Sänger John ‚Harv‘ Harbinson und Schlagzeuger Davy Bates. (Ex SWEET SAVAGE) gegründet. Nachdem man 2007 beim ebenfalls britischen Kultlabel Escape Music einen Vertrag unterschreiben konnte, brachte man im selben Jahr noch das Debütalbum „Caught in the Act“ auf den Markt. Bis zum Jahr 2010 ging man ordentlich auf Tour und spielte unter anderem als Support auf der Europatournee von George Lynch (DOKKEN) oder mit so Bands wie CINDERELLA, STRYPER und  Y&T. 2009 spielte man auf dem Sweden Rock Festival und weckte das Interesse des deutschen Labels SPV welches die Band dann 2010 unter Vertrag nahmen. Kurz danach wurde das zweite Album „Death Dealer“ und 2011, nachdem man auf dem Wacken Festival zu überzeugen wusste, kam das dritte Album „Zero to Rage“ auf den Markt. Mit allen Alben konnte man sich weitere Fans erspielen und erhielt positive Kritiken von der Fachpresse.
Nun schreiben wir also das Jahr 2013 und man ist nun in der Heimat beim britischen Label Metal Nation gelandet und dort erscheint dieser Tage das vierte Album „Three Kings“. Auf diesem wollen uns die Jungs nun erneut mit ihrem irisch angehauchten NWOBHM beglücken, ob das Album eine klare Steigerung zur letzten Veröffentlichung, die bei mir nicht so gut ankam, darstellt, werden wir nun zusammen herausfinden indem wir dem Opener „The Pain inside“ lauschen.
Dieser beginnt mit einer musikalischen unterlegten Einleitungsgeschichte, die ganz gut Stimmung erzeugt und mich irgendwie total an die selbsternannten Kings of Metal MANOWAR erinnert. Nach ungefähr 2 Minuten geht es dann auch endlich mit dem „richtigen“ Song los. Eine flotte Angelegenheit ist die Nummer geworden, die auf jeden Fall absolut mit seinem Chorus richtig schön punkten kann. Aber auch die griffigen Riffs können sich hier durchaus hören lassen. Ein starker Beginn ist das Gesamte auf jeden Fall geworden!
Mit „Spectre“ geht man anschließend gleich wieder in die Vollen und knallt uns einen weiteren NWOBHM Midtempotrack vor den Latz, der sich auch durchaus gut hören lässt. Das überzeugendste Argument ist hier der Chorus, der mit schicken Oh oh oh Chören daherkommt.
Sehr interessant ist auch das folgende, sehr atmosphärische und abwechslungsreiche „Stone Heart“ wo die Jungs zeigen das sie auch diese Spielart sehr gut drauf haben.
 Mit dem Stampfer „Alive“, dem eingängigen „Night of the Storm“ und dem Titeltrack „Three Kings“ hält man dann weitere starke Tracks in der Folge parat und schafft es so spielend den Hörer über den Mittelteil zu geleiten.
Bei vollen 13 Tracks kommen wir nun erst so langsam in den letzten Abschnitt der Scheibe. In diesem geht es ein bisschen auf und ab was die Songqualität angeht, die Tracks die hier hervorstechen sind aber mit Sicherheit „I am the One“ und „B.Y.H“. Der Rest ist leider eher im soliden Mittelfeld anzusiedeln.

Anspieltipps:

Am Besten tönen hier noch der Opener “The Pain inside”, “Stone Heart”, “Night of the Storm”, “Three Kings” und “B.Y.H”.

Fazit :

STORMZONE haben mit ihrem neuen Album mit Sicherheit ein prima Package für alle NWOBHM Fans geschnürt. Mit einer ordentlicher Spielzeit und einigen starken Tracks hält man den Hörer hier gut bei der Stange. Auf die gesamte Spielzeit gesehen, ist mir der Anteil der mittelmäßigen Songs aber zu groß. Aber im Vergleich zum letzten Album “Zero to Rage” konnte man sich hier ein ganzes Stück steigern, wie ich finde! An der Produktion gibt es nicht viel auszusetzen und Fans des Genre kommen hier wie gesagt auf jeden Fall voll auf ihre Kosten.
Beim nächsten Mal würde ich aber wieder ein paar Songs weniger bevorzugen, dafür dann mit einer kompakteren und höheren Hitdichte. Dann klappt es auch mit einer Bewertung im Topbereich!

WERTUNG:





Trackliste:

01. The Pain inside
02. Spectre
03. Stone Heart
04. Alive
05. Night of the Storm
06. Beware in Time
07. Three Kings
08. The Pass Loning
09. I am the One
10. Wallbreaker
11. Never trust
12. B.Y.H
13. Out of Eden

Julian

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