SOLITARY – The Truth Behind the Lies

Band: Solitary
Album: The Truth Behind The Lies
Spielzeit: 37:00 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 23.10.20
Homepage: www.solitary.org.uk

Also egal wie beschissen das Jahr 2020 bisher auch ist, an geilen Thrash Metal Veröffentlichungen mangelt es ganz sicher nicht. Das beweisen nun die Engländer SOLITARY mit ihrem vierten Studio Album. Die Band aus Preston gibt es tatsächlich schon seit 1994. Erfahrung kann man den Mannen um Richard Sherrington (v,g), Andy Mellor (g), Gaz Harrop (b) und Roy Miller (d) wahrlich nicht absprechen. Mit Hilfe von Simon Efemey (Napalm Death, Amorphis, Paradise Lost) konnte ein hervorragender Sound gebastelt werden um die acht Songs voll zur Geltung kommen zu lassen. Fertig? Dann los!

„I Will Not Tolerate“ braucht keine Intro, kein Aufwärmen, dieser Opener zündet sofort. Der knallt so gut, dass man sich direkt an Onslaught erinnert fühlt. Auf „The Dark…The Resilient“ wird erstmal ein bis zwei Gänge heruntergeschalten. Nichtsdestotrotz bleibt die Härte erhalten, das Solo kann voll überzeugen und Richard hat einige Vocal Hooks auf Lager. Anschnallen und Helm auf bei „Abominate“ (kein Silius Cover). SOLITARY prügeln sich hier unglaublich wütend, brutal und schnell durch den Song. Absolut geiles Geschoss. „Homage To The Broken“ ist ein echter Grower. Mit seinen Slayer (Seasons In The Abyss) meets Testament Vibes macht er nach jedem Hören mehr Spaß. Das Titelstück „The Truth Behind The Lies“ will dich einfach umhauen, in den Dreck stossen und Staub fressen lassen. Riffs ohne Ende lassen einen auch nicht mehr so leicht aufstehen. „Cartharsis“ ist ein Old School Banger, bei dem man nicht stillhalten kann und die Matte fliegen lässt. „DTR (Dishonour True Reality)“ ist eine fiese Mischung aus Exodus und Testament. Highspeed Riffing gepaart mit melodiösen, eingängigen Parts stellen eine Macht dar. Verdammt, es folgt schon die letzte Nummer „Spawn Of Hate“. Und auch Diese hat es in sich. Wie ein Presslufthammer, der immer wieder auf deine Rippen knallt und dir die Luft raubt. Klasse Abschluss einer rundum gelungenen Scheibe.

Anspieltipps: „I Will Not Tolerate“, „Abominate“, „The Truth Behind The Lies“ und „Spawn Of Hate“

Fazit: Da man auf dieser Veröffentlichung keinen schlechten Song finden kann, die Musiker alle auf hohem Niveau spielen und auch die Produktion knallt, gebe ich hier volle 9 Punkte. Leute die auf Onslaught, Testament, Exodus und Silius abfahren, können hier bedenkenlos zugreifen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. I Will Not Tolerate
02. The Dark…The Resilient
03. Abominate
04. Homage To The Broken
05. The Truth Behind The Lies
06. Catharsis
07. DTR (Dishonour True Reality)
08. Spawn Of Hate

Sturmi

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