SINNER – Touch Of Sin 2

Band: Sinner
Album: Touch of Sin 2
Spielzeit: 49:43 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 30.08.2013
Homepage: www.matsinner.com

PRIMAL FEAR BASSIST Mat Sinner ist ja nicht nur im Power Metalbereich zu Hause, nein mit seiner eigenen Band SINNER und auch VOODOO CIRCLE frönt er dem Heavy Rock bzw. Rock. Nicht zu vergessen natürlich sein CLASSIC MEETS ROCK Projekt.
Mit SINNER ist der blonde Basser aber mit am längsten unterwegs und mit dem neuen Album „Touch of Sin 2“ kommt nun etwas ganz besonderes auf die Fans zu.
Denn, nachdem die Songs aus der sehr erfolgreichen 80iger Zeit der Band immer noch sehr großen Anklang in den Live Shows haben und die CD’s aus der damaligen Zeit heute quasi nicht mehr zu bekommen sind, sowie die Rechte an den Songs sehr unklar sind, kam Mat auf die hervorragende Idee die besten Songs aus dieser Zeit neu aufzunehmen und sie zusammen mit ein paar Gastmusikerbeiträgen und neuen Songs erneut zu veröffentlichten.
Das Ergebnis dieses Geisteblitzes gibt es nun in Form von „Touch of Sin 2“. Songs der 80iger Alben tummeln sich ebenso darauf wie neue Tracks und neben der aktuellen SINNER Mannschaft gibt es  mit David Readman (VOODOO CIRCLE), Erik Martensson (W.E.T), Diego Valdez (HELKER) und Tom Naumann (Ex PRIMAL FEAR) ein paar nette Gäste.
Die Zeitreise in die 80iger beginnt mit dem Albumopener „Born to Rock“, „Comin out Fighting“ und „Bad Girl“. Beides sind übelste 80iger Smasher, die auf einer 80iger Metalparty für tierische Laune sorgen sollten! Eingängig, stampfend und heavy das sind die Grundrezepte hier die damals wie auch heute perfekt funktionieren.
Die Produktion klingt fett und der damalige Sound ist somit perfekt in die Neuzeit transportiert worden, das kann man schon nach den ersten paar Tracks feststellen!
Mit dem etwas langsameren, atmosphärischen „Knife in my Heart“ geht es dann weiter, bevor es dann mit „Don’t believe a Word“ den ersten neuen Song zu hören gibt.
Ein flotter Midtemposong erwartet uns hier, welcher ganz klar von seinem cheesigen Chorus lebt. Die Nummer geht ganz klar mehr in die rockige Richtung, als die vorherigen 80iger Heavysmasher. Na, der gute Mat hat ja mit PRIMAL FEAR heutzutage auch eine astreine Metalspielwiese, da geht das hier schon in Ordnung.
Nachdem wir bei „Shout“, dem Bekenntnis „Germany Rocks“ und dem schnelle „Danger Zone“ wieder ordentlich 80iger Luft geschnuppert haben, geht es dann mit dem nächsten neuen Song „Blood in the Sand“ weiter.
Auch hier merkt man wieder das SINNER heutzutage einfach ganz anders klingen als früher und sich mehr in die Heavy Rock Richtung entwickelt haben. Die Nummer ist auf jeden Fall eine gute Abwechslung, fügt sich aber trotzdem irgendwie super in die bisherige Songstruktur ein!
Im Abschlussabschnitt erwarten und mit „Lost in the Minute“, „Masquerade“ und dem neuen Song „Heat of the City“ drei weitere absolute Ohrwürmer und Granaten, die die Platte wunderbar abrunden und den starken Gesamteindruck noch mehr verstärken.

Anspieltipps:

Sehr schwierig hier einzelne Songs heraus zu picken, da es sich hier ja quasi um ein Best Of Album handelt. Das Ganze ist eigentlich recht gut am Stück hörbar!

Fazit :

Ach ja die guten alten 80iger! Alles war irgendwie einfacher und unkomplizierter, auch in der Metalwelt war das so. SINNER bieten uns auf ihrem neuen Album die Möglichkeit den Sound und das Gefühl der damaligen Zeit nochmal neu zu erleben. Sie schaffen es hier sehr gut alt mit neu zu vermischen und daraus ein klasse Heavy Rock Album zu kreieren.
Die Fans der Band werden es Mat und Kollegen mit Sicherheit danken, das sie sich ihre 80iger Hits nun nicht mehr teuer auf Ebay und Co kaufen müssen, sondern nun alles quasi auf einer Platte vorfinden. Die neuen Songs ergänzen das Ganze sehr gut und richtig schwache Tracks sucht man hier eh vergeblich!
SINNER Fans sollten hier auf jeden Fall zugreifen und 80iger Fans sowieso, danke Mat für diese geile Zeitreise!

WERTUNG: 

Trackliste:

01. Born to Rock
02. Comin Out Fighting
03. Bad Girl
04. Knife in my Heart
05. Concrete Jungle
06. Don’t believe a Word *
07. Shout
08. Germany Rocks
09. Danger Zone
10. Emerald
11. Blood on the Sand *
12. Lost in a Minute
13. Masquerade
14. Heat of the City *

Julian

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