SIN SOUND – From the Underground

Band: Sin Sound
Album: From The Underground
Spielzeit: 44:29 min
Plattenfirma: Atomic Stuff
Veröffentlichung: 23.10.2012
SIN SOUND wurde 2006 gegründet. Die Band wurde nach zwei vorhergehenden Projekten ins Leben gerufen, die längere Zeit sehr aktiv im Untergrund wirkten. Das war Francesco Zugno (Gesang), Roberto Micheletti (Schlagzeug), Flavio Meleddu (Bass), Enrico Rango (Rhythmus Gitarre), Marco Cavalli (Lead Gitarre), Enrico Zoni (Trompete) und Stefano Verzelletti (Saxophon) auf Dauer aber wohl zu wenig, denn sie sind ja inzwischen auf der professionellen Schiene gelandet. Ihre Musik müssen sie ja auch nicht verstecken!
„Celebration Of Apathy“ beginnt mit einem echten Urschrei. Alles schon gewesen, alles kommt wieder. Der Sound ist dunkel und rhythmisch. Passend dazu die Stimme von Francesco Zugno. Man merkt aber auch, dass er mit der Stimme spielen kann, denn mittendrin geht er einige Oktaven höher. „Escape From The Underground“ ist ein ellenlanger Song. Mir persönlich etwas zu lang. Gleich zu Beginn sehr viel instrumental. Sicher eine Kunst, aber es ist einfach insgesamt alles zu langgezogen. Bringt mich in eine leichte Dumpf-Stimmung. „A Bad Day“ wird wieder leichter und rockiger. Der Sound klingt ein wenig blechern. Dieses Lied endet mit einem Urschrei. Auch „Escape From Reality“ ist wieder so ein langes Ding… Zuerst sind Bläser und das Schlagzeug an der Reihe. Dann fällt der Bass ein. Ruhiger Song, eher so ein Mitläufer. Kann man bestimmt ganz nett als Hintergrundmusik hören. Zwar spielen die Instrumente gut, aber es ist kein Reißer. „I Really Like Your Back“ ist ein flotterer Song. Auch kein Partyknüller, aber nicht schwermütig, sondern eher leichtlebig. „Elisa“ ist stark dominiert von Blasinstrumenten. Zwischendurch immer wieder Gesang.
Definitiv ist das kein Party-Album, sondern immer mit einem leicht schwermütigen Touch. Vom Sound erinnern mich SIN SOUND an die Doors. Kann man gut im Hintergrund laufen lassen, es wird bestimmt niemand aus dem Raum stürzen.
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Anspieltipps: “A Bad Day”, “I Really Like Your Back”
Fazit :  Meiner Meinung nach ein wenig langmütig und schwer. Das ist natürlich Geschmackssache. Die Band versteht ihr Handwerk. Könnte Doors-Liebhabern gefallen.
WERTUNG:
 
Trackliste:
1. Celebration Of Apathy 4:20                     
2. Preparing The Journey    4:00           
3. Introduction: From The Underground    8:05
4. A Bad Day     2:54                   
5. Easy Escape From Reality 8:17               
6. I Really Like You’re Back 4:16               
7. New Year’s Reason To Pray 3:29              
8. Elisa 4:46                           
9. Mr. Goodbye 5:42   
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