SHADOWSTRIKE – Legends of Human Spirit

Band: Shadowstrike
Album: Legends of Human Spirit
Spielzeit: 65:02 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 12.07.2019
Homepage: www.shadowstrike.bandcamp.com

SHADOWSTRIKE stammen aus New York und präsentieren uns dieser Tage ihr Debütalbum „Legends of Human Spirit“ welches Fans von Progressive Power oder Symphonic Metal gleichermaßen ansprechen sollte!
Aufmerksam geworden bin ich auf die Truppe nach einem Soundschnippsel vom neuen Album welchen ich im Internet gefunden hatte. Gehört, mit der Band in Kontakt getreten und schon war die Promo bei uns. So unkompliziert kann es laufen!
Über die sonstige Vergangenheit der Band konnte ich leider nichts weiter in Erfahrung bringen, außer dass man den Sound der Band vielleicht etwas mit TWILIGHT FORCE vergleichen kann. Widmen wir uns nun also direkt dem Opener „Heart of Yeaming Journey“. Und hier wird direkt geklotzt und nicht gekleckert! Ganze sieben Minuten dauert diese erste Nummer und es wird zu keiner Zeit langweilig.
Bombastisch orchestriert mit einer Eingängigkeit, die seines gleichen sucht ist man hier unterwegs und hinterlässt hier schon mal eine ganze starke Duftmarke zu Beginn!
„Ascension“ im Anschluss ist dann die Cinematic Einleitung zum nächsten Kracher „Fly with Me“. Was ein geiler Doublebass Midtemposong der Einen hier um die Ohren fliegt!
Frisch und absolut unverbraucht musiziert man hier und bläst ordentlich Staub durch die Boxen und wirbelt selbigen im Genre auf. Toll, ich bin begeistert 🙂 !
Nach dem Hören der nächsten Tracks bleibe ich etwas ungläubig zurück…DAS sollen Newcomersongs sein?
Unglaublich welches musikalische Gespür man hier beweist! „Fields of Valour“ und „The Fiery Seas and Icy Winds“ sind absolute Perlen des Symphonic Power Metals und könnten treffsicherer nicht agieren!
Trotz der etwas ausladenden Orchestrierung wird es zu keiner Zeit langweilig und man ist darüber hinaus noch absolut eingängig unterwegs. Wow!
Und hat man sein Pulver auch in der Folge noch lange nicht verschossen, denn mit „Voice in the Night“ und vor allem dem zwar erneut überlangen, aber zu keiner Zeit langweiligen, Abschlussong „Gales of Winter“ hat man weiter Genreperlen im Gepäck und schraubt die Abschlussbewertung somit definitiv noch in die Höhe!

Anspieltipps:

„Heart of Yeaming Journey“, „Fly with Me“, „Fields of Valour“, „The Fiery Seas and Icy Winds“ und „Gales of Winter“.

Fazit :

Wow! Endlich mal wieder eine Band, die aus dem Nichts mit einem eigenproduzierten und veröffentlichten Debütalbum um die Ecke kommt und mich einfach aus dem Sessel bläst!
So und nicht anders muss moderner Symphonic Power Metal gespielt sein um in der heutigen Zeit noch frisch rüberzukommen.
Die Jungs verstehen ihr Handwerk und das Einzige was man dem Album etwas zu Last legen könnte ist manchmal das etwas ausufernde Instrumentale. Hier muss man aufpassen das man sich nicht in der Zukunft verzettelt.
Aber ansonsten ist hier alles im absolut grünen Bereich und es gibt vollkommen verdient eine absolute Topnote und eine definitive Kaufempfehlung (über die Bandhomepage) für die schon angesprochene Genrezielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heart for Yeaming Journey
02. Ascension
03. Fly with Me
04. Fields of Valour
05. The Fiery Seas and Icy Winds
06. Where Sleeping Gods Await
07. Forever as One
08. Voice in the Night
09. A Dream of Stars
10. Gales of Winter

Julian

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