RHAPSODY OF FIRE – Legendary Years

Band: Rhapsody of Fire
Album: Legendary Years
Spielzeit: 73:37 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 26.05.2017
Homepage: www.rhapsodyoffire.com

Einiges los in den letzten Jahren bei den Metallern von RHAPSODY OF FIRE! Einige Besetzungswechsel, neuerdings ist auch Frontmann Fabio Lione nicht mehr an Bord, Ex-Songwriter Luca Turilli ist ja schon länger raus und hat eine „Konkurrenz“Gruppe mit ähnlichem Namen gegründet, widmet sich aber eher der Filmmusik und einen Labelwechsel gab es ja auch noch. Das letzte Original- und Gründungsmitglied, Keyboarder Alex Staropoli hat trotz des Abwanderns von Lione und Drummer Alex Holzwarth nicht aufgegeben und präsentiert uns auf dem neuen Album „Legendary Years“ einen neuen, unbekannten Sänger Giacomo Voli, den Italiener vielleicht von "The Voice Of Italy" kennen. Die neue Scheibe ist eine Ansammlung von frühen Klassikern, aufgenommen von der aktuellen Besetzung. Teile der Produktion hat ORDEN OGAN‘s Seeb Levermann betreut und so klingt das Ganze um einiges amtlicher als das etwas raue Vorgängerwerk.
Gestartet wird die Zeitreise zu den Anfängen der Band mit dem Opener „Dawn of Victory“ aus dem Jahr 2000. Hier hören wir dann zum ersten die Stimme des neuen Sängers Giacomo Voli der seine Sache ausgesprochen gut macht und ich finde er klingt auch variabler als sein viel gelobter Vorgänger Fabio! Vom Sound her hat Seeb Levermann wirklich ordentliche Arbeit abgeliefert und das Ganze klingt wesentlich moderner, was aber natürlich mit der heutigen Technik kein Wunder ist, immerhin liegen ja 17 Jahren hinter uns seit erscheinen des Songs.
Weiter geht die wilde Fahrt durch die fünf Alben umfassende Emerald Sword Saga wobei man hier immer wieder durch die Zeit vor und zurück springt.
Eins bleibt aber immer erhalten, der tolle erste Eindruck den man mit dem ersten Song hinterlassen hat!
Was ebenfalls auffällt ist der musikalische Wandeln den die Band in den Jahren durchgemacht, das merkt man vor allem bei den Songs die aus dem letzten, hier behandelten Jahr, 2002 stammen. Dort wurden dann die progressive, symphonischen Elemente mehr.
Aber was rede ich hier, die Die Hard Fans wissen das natürlich alles!
Bleibt nur noch abschließend festzuhalten das das neue Album nicht nur eine toll gemachte Rückschau ist, sondern richtig Bock auf ein neues, reguläres Album macht!

Anspieltipps:

Entfallen hier natürlich bei so einer Best of Zusammenstellung.

Fazit :

Ob diese Zeitreise in die Anfangstage von RHAPSODY OF FIRE in jedem CD Regal der Fans stehen muss, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Gut gemacht ist das Ganze definitiv und gute Songs bleiben gute Songs, egal wie alt sie sind!
Von daher gehen beide Daumen nach oben bei dieser Quasi Best Of und ich hoffe das man bald mit neuem Material aufwarten kann, mit dem neuen Sänger Giacomo wird dies bestimmt ein Freudenfest werden!

WERTUNG: keine Wertung

Trackliste:

01. Dawn of Victory
02. Knightrider of Doom
03. Flames of Revenge
04. Beyond the Gates of Infinity
05. Land of Immortals
06. Emerald Sword
07. Legendary Tales
08. Dargor Shadowlord of the Black Mountain
09. When Demons Awake
10. Wings of Destiny
11. Riding the Winds of Eternity
12. The Dark Tower of Abyss
13. Thunderforce
14. Rain of a thousand Flames

Julian

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