REVERENCE – When Darkness Calls

Band: Reverence
Album: When Darkness Calls
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Razar Ice Records
Veröffentlichung: 12.05.2012
Homepage: www.reverencemetal.com

2010 gründete sich die US Power Metalband REVERENCE. Diese besteht aber wahrlich nicht aus absoluten Newcomern, sondern hat mit Bryan Holland (Gitarre, TOKYO BLADE) und Todd Michael Hall (Gesang, JACK STARRS’S BURNING STAR) zwei alte Hasen als Gründungsmitglieder. Sie wollten einfach etwas komplett neues machen und fanden in Steve Wacholz (Schlagzeug, Ex SAVATAGE), Ned Meloni (Bass, JACK STARRS’S BURNING STAR) und Pete Rossi (Gitarre, LYNCH MOB) die geeigneten Mitglieder um ihre Vorstellungen umzusetzen. Die Jungs haben natürlich zusammen dermaßen viel Bühnen und Studioerfahrung, das man mit Spannung warten konnte was dort in Form des Debütalbums „When Darkness Calls“ auf uns zurollt.
An die Promo heranzukommen war etwas schwierig, da es das Album bei uns in Europa aktuell nur als teuren Import gibt, aber mit ein bisschen hin und her schreiben mit dem Managment war auch dieses kein Problem, die interessierte Käuferschaft sollte sich die Scheibe am Besten über die Bandhomepage besorgen.
Aber ich schweife ab, bevor ihr euch die Scheibe eventuell zulegt, sollte wir vielleich erstmal klären ob sie sich überhaupt lohnt.
Dazu springen wir jetzt direkt mal zum ersten Track, dem Titeltrack „When Darkness Calls“. Recht düster geht das Ganze los, spätestens wenn die Melodien einsetzen ist es aber vorbei mit dem düsteren Charakter. Die Nummer geht gut nach vorne und besitzt einen Chorus der uns nur gerade recht kommt und direkt ins Ohr geht. Als Opener ist die Nummer wirklich wie geschaffen.
Zum folgenden Track „Bleed for me“ wurde auch ein Video gedreht, welches ihr auf der Bandhomepage anchecken könnt. Geboten wird uns hier eine BRAINSTORM mäßige Nummer die wieder durch ihren Chorus und den gelungenen Melodien auffällt. Nix weltbwegendes, aber äußerst solide gemacht.
Das schnelle „Phantom Road“ spinnt den Faden gekonnt weiter und hält uns schön bei Laune. Hier haben die Jungs mal wieder einen absolut eingängigen Track zusammengezimmert, der mit zu dem Besten gehört was wir auf dem gesamten Album geboten bekommen. Klasse Power Metal Nummer!
In der Mitte des Albums finden wir dann mit „Too Late“ den nächsten Videotrack, der recht ruhig und melancholisch beginnt, sich aber schnell zu einem bärenstarken Metal Stampfer wandelt. Sitz, passt wackelt und hat Luft, gut gemacht.
Danach geht den Jungs leider ein bisschen die Linie flöten, denn so ganz können die nächsten Nummern nicht mehr überzeugen.
Erst mit „Revolution Rising“ findet man wieder zurück in die Spur die man dann auch über die letzten Tracks „After the Leaves have fallen“ und „Vengeance is mine“ beibehält.

Anspieltipps:

Ihr solltet euch auf jeden Fall den Titeltrack “When Darkness Calls”, den Videotrack “Bleed of me”, “Phantom Road”, “Too Late” und “Revolution Rising” genauer anhören.

Fazit :

Manchmal lohnt es sich halt doch hartnäckig zu bleiben und einer Promo hinterher zu jagen. Das Debütalbum von REVERENCE ist wirklich gut geworden, bis zum absolute Überhammer fehlt aber noch ein bisschen was, dazu schwankt die Songqualität doch noch ganz schön. Ist der erste Teil der Scheibe noch bärenstark, schleichen sich im zweiten Teil doch einige Füller ein und die Qualität sinkt ein wenig. Man bekommt mit den letzten Tracks zwar gerade noch die Kurve, aber ein schaler Beigeschmack bleibt etwas. Denn wenn man sich die Qualität Anspieltipps anschaut, wäre hier bestimmt noch ein bisschen mehr drin gewesen.
Trotzdem, sollten sich Power Metal Fans “When Darkness Calls” nicht entgehen lassen und es sich über die gängigen Importeure oder der Band selbst ordern.

WERTUNG: 


Trackliste:

01. When Darkness Calls
02. Bleed for me
03. Phantom Road
04. Devil in Disguis
05. Too Late
06. Gatekeeper
07. The Price you pay
08. Monster
09. Revolution Rising
10. After the Leaves have fallen
11. Vengeance is mine

Julian

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