PAL – Prime

Band: PAL
Album: Prime
Spielzeit: 41:14 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.01.2017
Homepage: www.facebook.com/peo.pettersson.7

Es gibt neues Futter von Peo Pettersson. Der Sänger hat zuletzt mit seinem quasi-Soloalbum „Welcome To The Party“ Mitte 2016 für Furore gesorgt – zumindest bei mir. Mit seinem hochmelodischen Hardrock konnte der schwedische Workaholic offene Türen einrennen, denn unter den elf Songs tummelten sich mindestens fünf grandiose Hits. Dementsprechend sahnte die Platte dann auch gleich 9 Points ab. Jetzt hat sich Peo Pettersson mit Bassist Peter Andersson und Gitarrist Roger Ljunggren (Ex-T´BELL) zusammengetan, um im Fahrwasser von STRANGEWAYS, STAN BUSH und Konsorten elf neue Songs rauszuhauen. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass das Duo Andersson/Ljunggren beim Stimmakrobaten angeklopft hat – wie bereits 30 Jahre zuvor, als sich eben jener Dreier bereits in Pettersson´s Studio Vanas zusammengefunden hatte, um unter dem Banner ESCAPE gemeinsame Sache zu machen. Etwas zählbares ist dabei allerdings nicht entstanden, schade. Heute wird das Trio von Drummer Mauritz Petersson unterstützt.

Unverkennbar natürlich das Organ von Peo, unterscheidet sich das neue Werk nur leicht von „Welcome To The Party“. Und das, obwohl sämtliche Stücke von Roger Ljunggren und Peter Anderson verfasst wurden. Aber sie passen eben punktgenau zum Gesang des Schweden. Und so ist es kein Wunder, dass schon der Opener „Heads Or Tails“ ein wahrer Ohrenschmaus ist. Das getragene „Carry On“ ist mit einer prächtigen Hookline versehen und das leicht an frühe HOUSE OF LORDS erinnernde „Double Nature“ lässt kein Auge trocken. Weitere Zungenschnalzer sind „Hiding Away From Love“, „Leaving This Town“ und „Nowhere Left To Go“.

PAL liefern scheinbar ohne große Anstrengung ein herrlich frisches Scandi-Rock-AOR-Scheibchen ab, das der Genrefan sowieso haben muss. Dabei driften die Songs nie in Belanglosigkeit ab und haben bei aller Melodieaffinität der Songschreiber genügend Anspruch. „Prime“ ist ein gleichermaßen modernes wie old-schooliges Melodic-Rock-Werk – nicht mehr, aber auch nicht einen Ticken weniger.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Heads Or Tails
2. Carry On
3. Hiding Away From Love
4. Double Nature
5. Wildfire
6. What We´ve Could Been
7. Nowhere Left To Go
8. River Runs Dry
9. Older And Wiser
10. Leavin This Town
11. One Step Away

Stefan

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