ONAMA – All Things change


Band: Onama
Album: All Things Change
Spielzeit:
Plattenfirma:
Veröffentlichung: b. v.
Homepage:
…und wieder so ein kleiner Geheimtipp aus Israel! Infos habe ich so gut wie gar keine vorliegen, außer eben, dass die Band aus dem heißumkämpften Israel stammt und gerne ihre Musik der Welt zugänglich machen möchte. Die Band stammt aus Tel Aviv und auch das Line-up ist mir bekannt: Elad Koren (Gesang), Asaf Keidan (Gitarre), Saggi Chen (Schlagzeug) und Andrei Aframov (Bass).
Das Intro „Laud“ hört sich ein wenig geheimnisvoll an – eben ein Eröffnungsstück, dass Neugier auf mehr machen soll. Trommelnd beginnt dann auch der zweite Streich, der da folgt sogleich: „Dear God“. Stimmlich ist der Sänger, Elad Koren, recht gut, allerdings ist eher Sprechgesang angesagt. Zum Teil mit einer zweiten Stimme unterlegt. Klingt ein wenig nach Rap-Musik. Wäre ja auch nichts Neues, Metal und Rap zu mischen. Geschrien wird dann „Dear Goood!“. Leicht zu merken. Fast schon ein wenig thrashig startet „Cannot Go“. Der Koren singt mit einer klaren Stimme, gut zu verstehen. Der Chorus wird nahezu gegrölt, klingt aber nicht übel. „Loser Friendly“ ist wieder sehr progressiv mit seinem Sprechgesang. Das Rhythmische der Instrumente ist jedoch interessant. Eine ganz nette Instrumental-Einlage wird zwischendurch geboten. „Bug“ beginnt von vorneherein melodisch und mit normaler Stimme gesungen. Die Instrumente passen sich entsprechend an. Hier stimmt das Gesamtpaket. Etwas Gegröle muss dann aber zwischendurch immer mal sein. Was zum Schluss folgt, ist ein stimmlicher Matsch, mit gepresster Stimme. Wieder ein mehr gerappter Song ist „Animal“. Das darauf folgende „Fight Myself“ ist eine Mischung aus Sprechgesang und normaler Musik. Der letzte Song, „Nothing’s Right“ ist keine große Überraschung. Auch hier überwiegt Sprechgesang, unterlegt mit Elad Korens leicht gepresster Stimme.
Sicherlich ist das Album keins, was die breite Masse anspricht. Geschmäcker sind zum Glück verschieden, man kann sich nicht drüber streiten. Ich selbst kann diesem Album nicht ganz soviel abgewinnen.

Anspieltipps: “Dear God”, “Bug”
Fazit :  Handwerk gelernt, der Sänger hat auch keine schlechte Stimme. Die Songs sind nicht besonders eingängig.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Lauds
02. Dear God
03 . Cannot Got
04. Loser Friendly
05. Bug
06. Animal
07 . Fight myself
08. Nothing’s Right   
 Sandra

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