NIGHTRANGER – 24 Strings And A Drummer (Live And Unplugged)

Band: Night Ranger
Album: 24 Strings And A Drummer
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.nightranger.com

2012 jährt sich die Veröffentlichung des ersten NIGHT RANGER Longplayers „Dawn Patrol“ das 30. Mal. Eigentlich unter dem Namen RANGER erschienen, musste die Band aufgrund einer gleichnamigen Countryband ihren Namen erweitern. Wie die meisten Bands, die in den 80gern erfolgreich waren, mussten auch NIGHT RANGER einige Höhen und Tiefen durchleben, denn schon mit ihrem 1988er Album „Man In Motion“ hatte sich für Jack Blades (bass, vocals), Brad Gillis (guitar), Kelly Keagy (drums, vocals) und Jeff Watson (guitar) einiges geändert, schon weit vor dem großen Umbruch Anfang der 90ger. NIGHT RANGER lösten sich daraufhin auf und fanden erst wieder 1995 mit dem Album „Feeding Off The Mojo“ (das gerne mal verschwiegen wird) wieder zusammen. Von der Originalbesetzung waren nur noch Keagy und Gillis übrig, den Gesang übernahm zum größten Teil Bassist Gary Moon. Danach gab es einige Alben und einige Wechsel im Line-Up und es dauerte bis zum Album „Somewhere In California“ im Jahr 2011, um das Bandgefüge wieder stabil zu machen. Neben Blades, Keagy und Gillis gehören heute Gitarrist Joel Hoekstra (2008) und Keyboarder Eric Levy (2011) zu NIGHT RANGER.

Und auch das neue Live und Unplugged Album „24 Strings And A Drummer“ wurde in dieser Besetzung eingespielt. In sehr persönlichem Rahmen in Sausalito/California geben sie in einer umfangreichen Zeitreise viele Highlights aber auch Vergessenes zum Besten. Früher haben mich Acoustic-Alben immer gelangweilt, mittlerweile finde ich aber großen Gefallen an gut gemachten Scheiben wie MR. BIG´s „Live From The Living Room“ vom letzten Jahr. Aber anders als MR. BIG bringen NIGHT RANGER gerade mal einen Song („Growing Up In California“) vom letzten Longplayer „Somewhere In California“ und einen („Forever All Over Again“) vom 1997er Album „Neverland“.

Stattdessen gibt es einen guten Querschnitt durch die ersten 5 Platten mit allen Hits wie natürlich „Sister Christian“, „When You Close Your Eyes“, „Sentimental Street“ (mit atemberaubenden Piano-Solo), „Sing Me Away“ und „This Boy Needs To Rock“. Nach einer mitreißenden Version von „(You Can Still) Rock In America“ gibt es noch DON HENLEY´s „Boys Of Summer“ als Rausschmeißer. Runde Sache!

Die musikalische Darbietung ist wie immer über jeden Zweifel erhaben, gute Acoustic-Alben leben von exzellenten Musikern – und dazu gehören Brad Gillis, Jack Blades, Kelly Keagy und Co. nicht erst seit gestern. „24 Strings And A Drummer“ bietet aber noch mehr, denn als Bonus gibt es dieses Acoustic-Erlebnis auch audiovisuell, denn eine Konzert DVD gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein Making Of, ein Behind The Scenes und ein Videoclip zu „Growin Up In California“. Das kann man sich doch schon mal für den Weihnachtsmann vormerken.

WERTUNG:

Trackliste:

1.This Boy Needs To Rock
2.When You Close Your Eyes
3.Sing Me Away
4.Growing Up In California
5.The Secret Of My Success
6.Sentimental Street
7.Four In The Morning
8.Let Him Run/Goodbye
9.Forever All Over Again
10.Don´t Tell Me You Love Me
11.Sister Christian
12.(You Can Still) Rock In America
13.Boys Of Summer (Bonus Track)

Stefan

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