KAMELOT – Silverthorn

Band: Kamelot
Album: Silverthorn
Spielzeit: 53:57 min
Plattenfirma: SPV
Veröffentlichung: 29.10.2012
Homepage: www.kamelot.com

KAMELOT haben sich ihren Platz in der Welt des Melodic Metal erobert. Seit 1992 gibt es die Band, wobei die Gründung 1992 in Florida stattfand. Zwei Jahre später stellten sie dann ihr Debütalbum vor. Getourt haben KAMELOT nahezu überall auf dem Globus. Im Laufe der Jahre waren einige personelle Wechsel zu verzeichnen, so dass das Line-up aus  Thomas Youngblood (Gitarre), Casey Grillo (Schlagzeug), Oliver Palotei (Keyboards), Sean Tibbets (Bass) und Tommy Karevik (Gesang) besteht. Auch aktuell sind wieder Tourdaten angesetzt.
   
Das Alben-Cover wirkt beinahe mystisch, nein, es ist mystisch: Eine hübsche schwarzhaarige Frau mit sehr blauen Augen, die von Raben umrahmt wird. Blauer Hintergrund, der einbrechende Nacht vermuten lässt.
   
Schöner Straßenrock, gefällt mir gut. Hervorragender Rhythmus, gut eingespielte Band mit Spaß an der Musik. Die Stimme Phil Lashers dürfte für meinen Geschmack noch eine Prise „dreckiger“ klingen, das spezielle Gewürz müsste noch hinein, wobei sie stark ist.

Wie häufig ist „Manus Dei“ ein instrumentaler Opener. Es folgt „Sacrimony (Angel Of Afterlife)“. Ganz interessant, die Stimme des schwedischen Sängers passt gut zu den Instrumenten seiner Band. Ein Ausklang mit leisen Stimmen und Tönen, die etwas unorthodox klingen. Der Nachfolger „Ashes To Ashes“ rockt zu Beginn gut und gesanglich ist es ziemlich weich. Irgendwie erinnert mich das an die deutsche Melodic Band Pink Cream 69. Effektvoller Backgroundgesang. Zwischendurch ein instrumentales Stück, bei dem die Gitarre schön hervorsticht. Das Keyboard ist auch gut zu hören, während der Rhythmus im Hintergrund bleibt. Auch bei „Torn“ ist ein langes Gitarrenstück zu hören. Ansonsten ist der Song voll und raumgreifend. Der „Song For Jolee“ beginnt mit Keyboard/Piano. Sanft gesungen. Fast schon ergreifend. Interessanter Beginn, der mitwippen lässt bei „My Confession“. „Silverthorn“ ist der Titelsong. Gespielt wird er etwas schneller und auch der Gesang ist recht beschwingt. So ein recht prägnantes Stück. Zwischendurch ein Damen- oder Kinderchor. Danach folgt eine Gitarre, die zeigt, was sie kann. Ein Hoch auf die Spiele: „Solitaire“… Ebenso wie sein Vorgänger, „Falling Like The Fahrenheit“, sehr melodisch gehalten. Allerdings hämmert das Schlagzeug heftig im Hintergrund. „Prodigal Son“ setzt sich aus mehreren Stücken zusammen. Der erste „The Funeral“ passt vom Titel schon ganz gut. Es klingt wirklich wie auf einer Beerdigung. Danach setzt Gesang ein und die restlichen Instrumente. Schon wesentlich lockerer, wenn auch irgendwie ernst klingend. Teil 3, „The Journey“ ist regelrecht beschwingt für einen so ernsten Song. Irgendwie erleichternd. „Continuum“ ist der instrumentale Ausklang des Albums.

Ein melodisches Album mit ernsten Tönen; harmonisierend sind Stimme und Instrumente. Klingt insgesamt rund.

Anspieltipps: „Ashes To Ashes“, „My Confession“, „Silverthorn”
Fazit :  Eine helle Freude für Freunde des Melodic Metal.

WERTUNG:

Trackliste:

1. Manus Dei  02:12
2. Sacrimony (Angel of Afterlife) 04:39
3. Ashes To Ashes 03:58                          
4. Torn 03:51
5. Song For Jolee 04:33
6. Veritas 04:34
7. My Confession 04:33
8. Silverthorn 04:51
9. Falling Like The Fahrenheit 05:06
10. Solitaire 04:56
11. Prodigal Son 08:52
part I – Funerale
part II –  Burden of Shame
part III – The Journey
12. Continuum  01:48

Sandra

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