MANOWAR – Fighting the World (RG Zeitmaschine)

Band: Manowar
Album: Fighting the World
Spielzeit: 34:54 min
Stilrichtung: True Metal
Plattenfirma: Atlantic Records
Veröffentlichung: 14.05.1987
Homepage: www.manowar.com

Wir machen mal wieder einen Sprung in unserer Zeitmaschine und reisen zurück in das Jahr 1987! In diesem Jahr brachten MANOWAR ihr Album „Fighting the World“ auf den Markt, was zurückblickend bis heute, zusammen mit dem Nachfolger „Kings of Metal“, als DAS MANOWAR Album schlechthin bezeichnet wird! Heutzutage sind MANOWAR ja leider nur noch ein Schatten ihrer selbst, aber damals waren sie, zusammen mit METALLICA und IRON MAIDEN der Inbegriff des Metals schlechthin!
„Fighting the World“ war das erste Album beim neuen Label Atlantic Records und das aller Erste welches komplett digital aufgenommen wurde. Das hört man definitiv, auch heute noch, am Sound.
Eine weitere Randnotiz, das Album war das Vorletzte mit dem damaligen Gitarristen Ross the Boss, was damals aber natürlich lange nicht absehbar war.
Der Schreiber dieser Zeilen war damals noch nicht in einem metalfähigen Alter, aber ein paar Jahre später, ich erinnere mich als ob es gestern war, war dieses Album für ihn der Antrieb um damals das Prospekte austragen in seinem kleinen Heimatdorf zu überstehen! Ich glaube jedes 80iger oder 90iger Kind hat sich etwas Geld mit dem Austragen von Prospekten oder Zeitungen verdient, so auch ich.
Und damals gab es noch so was tolles wie einen Walkman, auf dem dann die Schulhof Kopie von „Fighting the World“ lief.
Alleine die geilen mehrstimmigen Chöre beim Opener und Titelstück „Fighting the World“ waren der Kauf der Scheibe schon wert, so erwischte ich mich öfters dabei das ich einfach auf der Straße die Fäuste in die Luft reckte, die Anwohner dürften gedacht haben „Was ist denn das für ein irres Kind“. Tja und so ging es weiter über den Stampfer „Carry On“, dem genial epischen „Defender“ mit dem legendären Sprecher Orson Welles, zur Kampfhymne „Holy War“ und schlussendlich zum abschließenden Alltime Klassiker „Black Wind, Fire and Steel“! Alles Songs die sich auch heutzutage noch metertief in die Gehirnwindungen eingeprägt haben und sicherlich zum Metalkulturgut gehören.
Wer das nicht kennt, dem es ist nicht mehr zu helfen!
Knappe 35 Minuten Spielzeit waren damals noch lang und vergingen hier auf jeden Fall wie im Flug. Danach blieb mir damals dann nur eine Wahl, nämlich den Rückspulknopf am Walkman zu drücken um mich noch einmal in das heilige Land des Metals entführen zu lassen.
Ein geniales Album, was auch heute noch in jede Metalsammlung gehört und von daher war es definitiv die Zeitreise wert!

Trackliste:

01. Fighting the World
02. Blow your Speakers
03. Carry On
04. Violence and Bloodshed
05. Defender
06. Drums of Doom (Instrumental)
07. Holy War
08. Master of Revenge
09. Black Wind, Fire and Steel

Julian

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