LANCER – Mastery

Band: Lancer
Album: Mastery
Spielzeit: 52:02 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records  
Veröffentlichung: 13.01.2017
Homepage: www.lancermetal.com

Vor zwei Jahren brachten die Heavy Metaller von LANCER ihr zweites Album heraus. Dies war eine klare Steigerung zu deren Debüt und brachte der Band die große Aufmerksamkeit bei Fans und Presse ein die sie sich mühevoll erarbeitet hatten.
So war es kein Wunder das der Branchenriese Nuclear Blast Records aufmerksam wurde und die Truppe unter Vertrag nahm.
Das dritte Album welches dieser Tage erscheint hat den klangvollen Namen „Mastery“ und soll den bislang reinsten und organischsten Sound der Bandgeschichte bieten. Mit der Hilfe von Nuclear Blast sollte den Jungs nun mit dem dritten, wichtigen Album der große Durchbruch gelingen, alles andere wäre ja ein Wunder!
Apropos, drittes Album, drittes Label das muss man als Band auch erstmal schaffen! : )
Aber genug der schnöden Infos, steigen wir mit dem Opener „Dead Raising Towers“ direkt in das neue Album ein. Ohne viel Aufschub steigt man hier direkt krachend ein. Der Gesang ist wie immer extrem hoch, was nicht jedermanns Geschmack sein sollte, und auch ansonsten hat sich nicht viel im Hause LANCER geändert. Der Song ist ein sehr ordentlicher Midtempotrack den man schon nach kurzem nicht mehr aus dem Kopf bekommt!
Nach dem etwas, schwer in die Gänge kommenden „Future Millennia“ geht es beim Titeltrack „Mastery“ wieder deutlich eingängiger und kompakter zur Sache und von daher landet auch dieses Stück Mucke auf unserer Hitliste.
Die nächsten, recht ordentlich tönenden Tracks sind dann „ Iscariot“ und das stampfende „Follow Azrael“. Hier passt die Mischung aus Heavyness und Eingängigkeit wieder recht gut, was man leider von „Victims of the Nile“ zuvor und „Freedom Eaters“ nicht komplett sagen kann.
Danach gibt es leider wieder etwas Durchschnittskost auf die Ohren, vor allem das ruhige „World Unknown“ plätschert irgendwie einfach nur so vor sich hin.
Das flotte „Widowmaker“ und das überlange „Envy of the Gods“ bildet dann das Abschlussdoppel dieser Scheibe, aber auch hier kann man das gute Niveau der Anspieltipps nicht wirklich halten. Schade abschließend wäre hier glaube ich echt mehr drin gewesen!

Anspieltipps:

Dieses Mal gebe ich euch hier “Dead Raising Towers”, “Mastery”, “Iscariot” und “Follow Azrael” mit auf den Weg.

Fazit :

Mein letzter Rezisatz beschreibt das Fazit eigentlich schon ganz gut…hier hat man auf jeden Fall Potential verschenkt! Irgendwie will das Album nicht komplett zünden auch wenn gute Ansätze vorhanden sind und die Band sich wirklich Mühe gibt. Manch Song kommt einfach nicht auf den Punkt!
So bleibt abschließend immerhin noch eine starke Leistung zu verzeichnen, ich hatte hier aber irgendwie definitiv mehr erwartet und der große Durchbruch ist auch hier leider noch nicht zu verzeichnen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dead Raising Towers
02. Future Millennia
03. Mastery
04. Victims of the Nile
05. Iscariot
06. Follow Azrael
07. Freedom Eaters
08. World Unknown
09. Widowmaker
10. Envy of the Gods

Julian

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