KALEDON – Altor: The King´s Blacksmith

Band: Kaledon
Album: Altor: The King’s Blacksmith
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 23.04.2013
Homepage: www.kaledon.com

Anscheinend haben wir es mit KALEDON mit einer schon recht erfahrenden Band zu tun. Immerhin hieven die Jungs mit „Altor: The King’s Blacksmith“ bereits ihr siebtes Studioalben in die Läden. Ich muss zu meiner Schande gestehen, gehört hatte ich vorher von den Jungs noch nie. Nun ja was ja nicht ist, kann ja noch werden!
Die Jungs spielen auf jeden Fall lupenreinen Power Metal mit ordentlichen Fantasy und Mittelalter Themen voll mit Schwertern und Schlachten.
Ein Fest also für Fans dieses Genres.
Die Jungs scheinen auf Konzeptalben zu stehen, denn man hat wohl erst die „Legend of the forgotten Reign“ Saga abgeschlossen und das neue Album soll der Auftakt zu einer neuen über mehrere Alben gehende Geschichte sein.
Ganz im Stile der alten Alben mischt man hier gekonnt klassische Einflüsse mit neueren symphonischen Anteilen.
Man konnte, mit dem RHAPSODY OF FIRE und VISION DIVINE Sänger Fabio Lione auch einen bekannten Gastmusiker verpflichten der sich bei einem Song die Ehre gibt.
So, wie klingt denn das neue Album nun? Um das herauszufinden steigen wir direkt mal mit dem Opener „Innocence“ in die neue Scheibe ein. Genretypisch ist der Track nur ein stimmungsvolles Intro, zum ersten Mal richtig in die Vollen geht es dann beim anschließenden „Childhood“. Eine Nummer die definitiv mehrere Durchgänge benötigt um zu zünden, direkt beim ersten Mal kann man nicht alle Feinheiten erfassen. Als Quasi Opener ganz ok, der absolute Burner ist es aber nicht.
Das anschließende „Between the Hammer and the Anvil“ geht schon etwas besser ins Ohr und dieses Mal ist auch der Chorus schön griffig. Epic Metalfans werden hier definitiv ihre Freude haben, auch wenn man das alles auch schon besser gehört hat!
Ähnliches trifft eigentlich auch auf „My personal Hero“ und „Lilibeth“ zu, bevor ich dann bei „A new Beginning“ endlich einmal ein dickes Grinsen aufs Gesicht bekommen, denn die Nummer ist endlich mal richtig gut gelungen und bislang echt das Beste was ich hier zu hören bekommen habe! Bitte mehr davon!
Bei gerade einmal 9 Songs sind wir dann auch schon im letzten Abschnitt der Scheibe angekommen, der durch das schnelle „Screams in the Wind“ und den epischen Abschlusstrack „A Dark Prison“ auch wieder ganz in Ordnung geht, aber auch hier muss ich leider wieder sagen ja ganz ok, vom Hocker haut es mich aber wieder nicht….

Anspieltipps:

Schwierig, ich denke mal “Between the Hammer and the Anvil”, “My personal Hero”, “A new Beginning” und “A Dark Prison“ sind hier am ehesten zu nennen.

Fazit :

KALEODN waren mir bislang wirklich kein Begriff. Das hat sich jetzt mit ihrem neuen Album natürlich geändert, aber ich muss sagen, so richtig viel verpasst habe ich anscheinend bislang nicht. Denn der Stein der Weisen ist “Altor: The King’s Blacksmith” nicht wirklich. Alles ganz schick gemacht und ok, aber die absoluten Übernummern fehlen hier leider fast komplett.
Somit bleibt in der Gesamtabrechnung ein ganz ok und Genrefans die einfach nicht genug von ihrem Epic/Power Metal Stoff bekommen können, können hier durchaus rein hören.

WERTUNG:

Trackliste:

01. Innocence
02. Childhood
03. Between the Hammer and the Anvil
04. My personal Hero
05. Lilibeth
06. A new Beginning
07. Kephren
08. Screams in the Wind
09. A Dark Prison

Julian

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