HEARTIST – Nothing You Don´t Deserve

Band: Heartist
Album: Nothing You Don’t Deserve
Spielzeit: 24:04 min
Plattenfirma: Roadrunner Records
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Homepage: www.heartistband.com

Mit HEARTIST betritt eine neue südkalifornische Band die Bühne bei Roadrunner Records. Ihre Debüt-EP ist von den Musikern selbst produziert worden. HEARTIST haben sich 2011 ins Leben gerufen und nach einige personellen Wechseln stand das Line-up Bryce Beckley (Gesang), Jonathan Gaytan (Gitarre), Tim Koch (Gitarre),  Matt Marquez (Schlagzeug) und Evan Ranallo (Bass). Alle Mitglieder haben bereits bei anderen Bands gespielt, bevor sie sich fanden. Das Element der Liebe ist ein großes Thema in den Songs der Band, wie Sänger Bryce Beckley sagt, da sie ein wichtiger Bestandteil des Lebens sei.
Ein schönes Cover: Ein Paar, das sich umarmt, die Fingernägel der Frau sind zu sehen, ein Türkis-Amulett, dass sie in den Händen hält und eine Art schmutziges Öl läuft ihrem Partner den Rücken runter.

Soundtechnisch ist die Musik von HEARTIST eher die härtere Gangart. Beckley singt zwischen Punk und Growls. Die Instrumente könnte man als „recht wild“ bezeichnen.

Bei „Disconnected“ kloppt der Bass einige Riffs aus den Saiten, der Song wirkt aggressiv und testosterongeschwängert. Nichts für Seelchen. „Nothing You Didn’t Deserve“ startet mit einer Reihe Growls, das Schlagzeug hämmert wild im Stakkato und Bryce Beckley brüllt sich die Seele aus dem Leib. Zwischendurch erkennt man einige Gitarrenriffs heraus. Der Song endet mit leichten Gesängen; klingt aus. „Where Did I Go Wrong?“ ist eher „der“ Rocksong auf der EP und unterscheidet sich von den anderen Stücken der Scheibe. Klar gesungen und enthält prägnantes Gitarrenspiel. Auch die Rhythmusinstrumente stechen hervor und man kann sie gut heraushören. Kein Growlen, sondern einfacher Gesang wirkt hier. Klingt hochinteressant aus mit einem langgezogenen „daaayyy“ sowie Gitarrenunterstützung, die an einen Schrei erinnert. Ein stilistisch typischerer Song von HEARTIST ist „Rhinestone“. Die weltberühmten Rheinsteine werden auch in good old Cali besungen, wer hätte das gedacht… Hier spielt die Gitarre sehr gute Riffs, das Drumkit wird stark gedroschen und Bryce Beckley growlt zwischen seinem Gesang. Startend mit Kirchengeorgel – „The Answer“… Hier geht es ziemlich rockig zu. Im Hintergrund geht wird wieder gegrowlt, dumpf dröhnt der Bass dazu. Als Gesamtheit ein düsteres Stück. „Part Of Me“ beginnt mit mysteriöseren Klängen, die mich an Keyboard erinnern. Hier wird ziemlich sanft gesungen und alles kommt harmonisch zum Einklang. Einprägsam ist das Stück allemal. Klingt auch mysteriös mit einer Art Keyboard aus.

Wenn man Stilmixe mag und nicht festgefahren an einer Musikrichtung klebt, ist das Album von HEARTIST sicherlich eine Versuchung. Denn gemixt wird hier ordentlich.

Anspieltipps: Nur 6 Songs auf einer EP – hört sie Euch an.

Fazit :  Geschmäcker sind verschieden und für mich ist das Album so ein Zwischending. Stilmixe sind vielleicht nicht immer „meins“. Die Musik ist nicht schlecht, aber mein Herz verschenke ich nicht.  Eher so ein Teil, das ich nicht sofort aus dem CD-Player entfernen würde, dass sich aber vielleicht nicht allzu oft darauf verirren wird.

WERTUNG: 

Trackliste:

01. Disconnected 4:59
02. Nothing You Didn’t Deserve 4:09
03. Where Did I Go Wrong? 3:54
04. Rhinestone 3:45
05. The Answer 4:23
06. Part Of Me 4:14

Sandra

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