HARDBONE – Hardbeat

Trackliste:

01. Hardbeat
02. Four to the Floor
03. House of Rock N Roll
04. Big Dog
05. Evil for a Good Cause
06. Going Commando
07. Hole in my Heart
08. You Made Me Do it
09. One Night Away
10. Unstoppable
11. Hard to Get
12. Bad (As you want Me to Be)

Spielzeit: 42:10 min – Genre: Hard Rock – Label: Massacre Records – VÖ: 18.09.2026 – Page: www.hardbone.net

 

Seit ihrem letzten Album „No Frills“ 2020 hat man nichts mehr von den Hamburger Hard Rockern von HARDBONE gehört. Nun erscheint endlich ihr neues, sechstes Album „Hardbeat“ bei ihrem neuen Label Massacre Records.
Die Zeit zwischen den Alben haben die Jungs aber ordentlich genutzt und waren viel live unterwegs, dann die Labelsuche und leider musste man auch den Ausstieg von Gründungsmitglied und Gitarrist Tom Lindemann verkraften. Mit Luca Rosnau fand man aber einen geeigneten Ersatz und somit ist die Truppe wieder komplett. Die restlichen Positionen sind aber unverändert.
Unverändert ist auch der Sound der Jungs, der ist nach wie vor im ehrlichen Hard Rock der Marke AC/DC und AIRBOURNE zu suchen.
Bislang konnte man sich immer von Album zu Album steigern, daher war ich sehr gespannt, ob das auch dieses Mal der Fall ist und übernahm gerne wieder die Rezension der aktuellen VÖ der Jungs!

Mit dem Titeltrack „Hardbeat“ wird die neue Scheibe eröffnet. Aber ein richtiger Song ist das Ganze nur nicht, ein stimmungsvolles Intro mit passendem Herzschlag. Als Einleitung gut, als Titeltrack nun ja.
Aber beim nächsten Song der Videosingle „Four to the Floor“ wird dann das erste Mal so richtig knackig los gerockt! Trocken und erdig kommt die Nummer aus den Boxen, bleibt aufgrund des Chorus direkt haften und bietet aufgrund der Mehrstimmigkeit perfektes Livehitpotential.
Nach einem etwas bedächtigen Beginn zieht das Tempo bei „House of Rock N Roll“ ordentlich an und mit der ersten Videosingle „Big Dog“ hat man dann vielleicht den Überhit der Scheibe im Gepäck. Hier hätten es die großen Überväter AC/DC oder AIRBOURNE auch nicht besser machen können! Ein geiles Teil was einfach zum abrocken mit einem Mördergroove und Chorus einlädt!
Dieses Hitniveau können dann die nächsten Songs leider nicht ganz halten, zwar haben wir hier auch keine wirklichen schlechten Songs zu vermelden, aber man ist hier eher im guten Standard Hard Rock unterwegs.
Erst bei „Hole in my Heart“ geht das Hitpotential spürbar wieder nach oben und hier lässt es sich wieder so wunderbar mitgehen.
Danach bleibt das Niveau schön im oberen Bereich und „You Made Me Do it”, “One Night Away” sowie “Unstoppable” sind richtig geile Hard Rock Songs die auf keiner passenden Party fehlen dürften und die Tanzfläche zum Kochen bringen!
Das kurze “Hard to Get” ebnet dann den Weg zum abschließenden “Bad (As you want Me to Be)” welches schön erdig, groovenden und mit viel Blueseinfluss aus den Boxen dröhnt!

6 Jahre Zeit zwischen den Alben, die aber absolut sinnvoll genutzt wurde! Nach wie vor weiß man einfach, was man bei den Hamburger Hard Rockern von HARDBONE bekommt! Klassischer Hard Rock der einfach satt aus den Boxen tönt.
Da machen auch die neuen Songs keine Ausnahme und obwohl man im Mittelteil ein bisschen schwächelt, bekommt man danach noch wunderbar die Kurve, hat einige Hits im Gepäck und liefert insgesamt das stärkste Album der bisherigen Bandhistorie ab!
Ganz klar bei Hard Rock aus Deutschland kommt man an HARDBONE nun nicht mehr dran vorbei!

Julian

 

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