GODS OF SILENCE – Neverland

Band: Gods of Silence
Album: Neverland
Spielzeit: 50:28 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: ROAR! Rock of Angels Records
Veröffentlichung: 08.09.2017
Homepage: www.godsofsilence.com

Unverhofft kommt oft! Brachten die Schweizer Melodic Metaller von KIRK 2014 nach mehrjähriger Pause noch das klasse Album „Masquerade“ raus, kam es schon kurz danach zum Knall und man trennte sich von Fronter Thomi Rauch!
Die restlichen Bandmitglieder Sammy Lasagni (Gitarre), Bruno Berger (Keyboard), Daniel Pfister (Bass) sowie der auf dem letzten Album hinzugekommene Philipp Eichenberger (Schlagzeug) fackelten nicht lange und verpflichteten mit „Gilberto Melendez (MAXXWELL) einen neuen Sänger, benannten sich in GODS OF SILENCE um und sind nun bereit ihr Debütalbum „Neverland“ auf die Melodic Metalwelt los zu lassen.
Mit dem Bandtrack „Gods of Silence“, einem Intro, startet man das Debütalbum. Diese kommt etwas bedrohlich aus den Boxen und weiß eine gute Erwartungshaltung zu versprühen.
Beim ersten richtigen Track „Army of Liars“ geht es dann direkt in die Vollen mit kraftvollen Drumming und schneidenden Riffs. Der neue Sänger Gilberto Melendez weiß ebenfalls direkt zu überzeugen und ist etwas rougher unterwegs wie sein Vorgänger. Ein ordentlicher, erster Track wo besonders der geshoutete Refrain hervorsticht und der die Marschrichtung direkt gut vorgibt.
Nicht mehr ganz so krachend aber ebenso packend geht es dann beim nächsten Midtempoknaller „Against the Wall“ zur Sache bevor uns dann der Titeltrack „Neverland“ auf eine eher epische Reise mitnimmt.
Im Mittelteil kann dann am ehesten das, erneut, epische „Demons“ überzeugen und sich direkt im Gehörgang festsetzen. Hier ist einfach der Refrains eine wahre Ohrenweide und wieder dermaßen überzeugend das man ihn so schnell nicht mehr los wird!
Nun kommt noch das letzte Drittel der Platte, wo man auf jeden Fall das stark keyboarduntermalte „Wonderful Years“ sowie das melodische „Alone“ hervorheben muss. Die anderen Songs sind zwar auch nicht von schlechten Eltern erreichen aber nicht ganz die Qualität der Tipps.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr euch hier direkt “Army of Liars”, “Against the Wall”, “Demons”, “Wonderful Years” sowie “Alone” zu Gemüte führen.

Fazit :

Das Debütalbum von GODS OF SILENCE überzeugt definitiv auf Anhieb! Der neue Sänger macht seine Sache ausgezeichnet die Mitmusiker sind bestens aufgelegt und man hat einige Hits an Bord. Zwar zünden noch nicht alle Songs direkt, aber die Basis ist auf jeden Fall vorhanden für die nächsten Meisterwerke!
KIRK waren gut aber gestern, nun streben GODS OF SILENCE in die obersten Regionen des Melodic Metals und mit ihrem Debüt hat man dazu eine sehr solide Basis gelegt. Definitiv Kaufempfehlung von mir.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Gods of Silence (Intro)
02. Army of Liars
03. Against the Wall
04. Neverland
05. Full Moon
06. The Phoenix
07. Demons
08. Wonderful Years
09. Alone
10. You Mean Nothing more to Me
11. All my Life

Julian

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